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Best Practice Konferenz
So geht Integration

Welche Strukturen und Maßnahmen sind für gelungene Integration notwendig? Welche Rolle spielt das ehrenamtliche Engagement, welche die kommunalen Strukturen und wie vermitteln wir Motivation und staatsbürgerliche Eigenverantwortung? Diese Fragen haben über 300 Gäste auf der gemeinsamen Konferenz "So geht Integration" des Bayerischen Sozialministeriums und der Hanns-Seidel-Stiftung im HSS-Konferenzzentrum in München diskutiert.

Gemeinsam für gute Integration: Unter den 300 Teilnehmer/innen der Konferenz waren ehrenamtliche Flüchtlingshelfer, Projektträger, Vertreter der freien Wohlfahrtspflege, von Kommunen und Wirtschaftsverbänden.

Gemeinsam für gute Integration: Unter den 300 Teilnehmer/innen der Konferenz waren ehrenamtliche Flüchtlingshelfer, Projektträger, Vertreter der freien Wohlfahrtspflege, von Kommunen und Wirtschaftsverbänden.

Lisa Christl; HSS

Unzählige Beispiele erfolgreicher Integrationsprojekte aus ganz Bayern führten das Bayerische Sozialministerium und die Hanns-Seidel-Stiftung in der Best Practice Konferenz ‚So geht Integration‘ zusammen. Ziel des ganztägigen Treffens war, Praktikern eine Plattform zum Erfahrungs- und Informationsaustausch zu bieten und gemeinsam Strukturen und Maßnahmen für eine gelingende Integration zu erarbeiten. Über 300 in der Flüchtlingsarbeit Engagierte waren der gemeinsamen Einladung gefolgt. Neben vielen Ehrenamtlichen haben sich auch Projektträger, Vertreter der Freien Wohlfahrtspflege, der Kommunen, von Wirtschaftsverbänden sowie Arbeitsmarktakteure und Integrationsbeauftragte aktiv eingebracht. Die Praktikerkonferenz beschäftigte sich in fünf Workshops nämlich mit den Themenschwerpunkten Ehrenamt, kommunale Strukturen, Motivation und Eigenverantwortung, Frauen sowie Arbeitsmarkt.

Seit 2015 bietet die HSS Seminare rund um das Thema Integration an: Wie laufen Asylverfahren? Wie steht es um Rechte und Pflichten von Ehrenamtlichen oder Flüchtlingen in der Arbeitswelt. Dazu gibt es Lehrmaterial und Leitfäden die hunderttausendfach bestellt werden.

Seit 2015 bietet die HSS Seminare rund um das Thema Integration an: Wie laufen Asylverfahren? Wie steht es um Rechte und Pflichten von Ehrenamtlichen oder Flüchtlingen in der Arbeitswelt. Dazu gibt es Lehrmaterial und Leitfäden die hunderttausendfach bestellt werden.

Lisa Christl; HSS

Hilfe für die Helfer

Prof. Ursula Männle, Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, sagte bei ihrer Begrüßung: „Die Hanns-Seidel-Stiftung unterstützt das ehrenamtliche Integrations-Engagement schon lange. Wir führen bereits seit Ende 2015 Seminare z. B. zu Asylverfahren, Rechten und Pflichten für Ehrenamtliche oder Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt durch. Darüber hinaus bieten wir Lehrmaterialien an. Unsere Publikationen zum Thema ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit haben wir zwischenzeitlich 150.000 Mal an Interessierte verteilt. Unser Erklärbuch ‚Ich zeige Dir meine Stadt‘ vermittelt in leicht verständlicher Sprache Eindrücke des täglichen Lebens in unseren Städten an Beispielen wie Rathaus, Supermarkt o. ä. Hinzu kommen Fachtagungen wie die Best Practice Konferenz ‚So geht Integration‘ oder „Flucht nach Bayern – wie gelingt Demokratieerziehung“ zur Vernetzung der Akteure und zum Informationsaustausch und -gewinn. All das ist unser Beitrag zu einer gelingenden Integration.“

Bayerische Sozialministerin Emilia Müller, MdL: "Integration ist eines der großen Zukunftsthemen unserer Zeit."

Bayerische Sozialministerin Emilia Müller, MdL: "Integration ist eines der großen Zukunftsthemen unserer Zeit."

Lisa Christl; HSS

Zukunftsfähige Rahmenbedingungen

„Integration ist eines der großen Zukunftsthemen unserer Zeit“, begann die bayerische Sozialministerin Emilia Müller ihre Rede. „Mit dem Bayerischen Integrationsgesetz und einem Haushaltsbudget von 4,7 Milliarden Euro für Asyl und Integration für die Jahre 2017 und 2018 haben wir von staatlicher Seite zukunftsfähige Rahmenbedingungen geschaffen. Integration gelingt aber nur im Zusammenwirken aller. Sie gelingt besonders dank der vielen Menschen in Bayern, die täglich den Zugewanderten beim Einleben in ihre neue Umgebung helfen. Landauf, landab gibt es dabei einen großen Ideenreichtum und äußerst kreative Ansätze. Mit unserer Konferenz sorgen wir dafür, dass erfolgreiche regionale Konzepte einem breiteren Publikum bekannt werden und zur Orientierung und als Inspiration dienen.“

Kontakt
Leiter: Thomas Reiner
ZA-1: Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Leiter:  Thomas Reiner
Telefon: 089 1258-500
E-Mail: Reiner-T@hss.de