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StipendiatenCup 2014

Dank eines 3:0-Erfolgs gegen das Team der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) konnte sich die Hanns-Seidel-Stiftung beim StipendiatenCup 2014 am 21. Juni 2014 in Nürnberg den dritten Platz sichern. Im entscheidenden Duell spielte das HSS-Team ihre technische und spielerische Überlegenheit gegenüber der FES aus und siegte nach drei herausragenden Treffern – ohne Gegentor.

Teresa Winderl

HSS erringt Platz 3

Elf Freunde oder Stipendiaten müsst ihr sein ... Zur Vorbereitung trafen sich die HSSler im Englischen Garten in München, um Fußball zu spielen - das Ziel „StipendiatenCup 2014“ fest vor Augen. Die „Schmach“ von Platz 7 im vergangenen Jahr wollten sie nicht auf sich sitzen lassen. Rund ein Jahr hatte sich das Team der Hanns-Seidel-Stiftung vorbereitet: Am 21. Juni in Nürnberg war es dann so weit. Altstipendiat Thomas Pfannkuch begrüßte die anwesenden Stipendiaten von insgesamt fünf Begabtenförderungswerken. Er hatte den StipendiatenCup 2014 federführend organisiert und nach Bayern geholt, für finanzielle Unterstützung konnte er dabei auf den CdAS bauen. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ traten fünf Teams deutscher Begabtenförderungswerke gegeneinander an: Hanns-Seidel-Stiftung, Titelverteidiger Friedrich-Naumann-Stiftung, Zusammenschluss aus Cusanuswerk und Stiftung der Deutschen Wirtschaft sowie zwei Teams der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Teresa Winderl

Erstes Spiel turnierentscheidend

In der Rückbetrachtung war für das HSS-Team bereits das erste Spiel turnierentscheidend. In einer über lange Zeit ausgeglichen Partie setzte sich letztendlich das zweite Team der FES mit einem knappen 1:0 durch und sicherte sich den ersten Sieg. Insgesamt 13 Spielerinnen und Spieler aus ganz Bayern waren dem Aufruf nach Nürnberg gefolgt, um für die HSS auf dem Spielfeld alles zu geben. Angeführt von einem großen Block aus München unterstützten das Team u.a. auch drei Stipendiaten aus dem Großraum Nürnberg.

Besonders hervorzuheben ist, dass dieses Jahr drei Damen für das HSS-Team verpflichtet werden konnten. Im vergangenen Jahr noch musste das Team ohne weibliche Unterstützung (immer) in Unterzahl antreten. Denn die Turnier-Regeln des StipendiatenCups sehen vor, dass Mannschaften immer mixed sein müssen oder sonst mit einem Spieler weniger auf dem Platz stehen müssen. Dieses Jahr konnte „weiß-blau“ sozusagen aus dem Vollen schöpfen. Neidisch waren andere Teams auf die Unterstützung aus der zweiten Bundesliga: Annika Kömm, seit kurzem HSS-Stipendiatin, spielt beim SV 67 Weinberg in der zweiten Frauen-Bundesliga und war eine herausregende Ergänzung des Kaders.

Teresa Winderl

Training und Teamgeist ist alles

Im zweiten und dritten Spiel musste dann ein Sieg her, um noch eine Chance auf das Finale zu haben. Gegen das gemeinsame Team vom Cusanuswerk und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft gelang der HSS-Mannschaft ein 1:0-Sieg. Highlight dieses Spiels war ein sehenswerter Fallrückzieher von Tobias Lorch. Mit 2:0 wurde anschließend das erste Team der FES besiegt.

Dass Fußball eine Sportart ist, der auf Teamgeist beruht, hat der StipendiatenCup wieder einmal deutlich gemacht: Nicht nur das gemeinschaftliche Training, das unter der Federführung von Thomas Pfannkuch nahezu jede Woche im Englischen Garten stattfindet, hat die HSS-Mannschaft zusammengeschweißt – eine besonders schöne Geste kam von Altstipendiat Rainer Klämbt. Stand er im vergangenen Jahr noch selbst auf dem Platz, reiste er extra aus Nordrhein-Westfalen an, um dieses Jahr die Mannschaft „seiner“ HSS durch die Spielkraft seiner Söhne zu unterstützen. William Klämbt lieferte das gesamte Turnier über eine herausragende Torwartleistung ab.

Teresa Winderl

Am „gelben“ Titelverteidiger gescheitert

Finale oder Spiel um Platz 3 – diese Entscheidung fiel im letzten Vorrundenspiel gegen den Titelverteidiger der Friedrich-Naumann-Stiftung. Im Vergleich zum Vorjahr fast unverändert dominierten die in gelb-blau gekleideten Spieler das Match. Beide Teams setzten auf die Offensive und konnten sich daher einige sehr gute Torchancen erarbeiten. Die erste Halbzeit endete torlos. Obwohl das Naumann-Team ohne Auswechselspieler auskommen musste, erhöhten sie in der zweiten Halbzeit noch einmal das Tempo und konnte das Spiel mit 3:0 für sich entscheiden.

Teresa Winderl

Spiel um Platz 3 mit 3:0 gewonnen

Für das HSS-Team hieß es dann im Spiel um Platz drei den letzten Stockerlplatz zu sichern. In einer engagierten und von Einsatz geprägten Partie gegen das Team 1 der FES gelang zum Abschluss ein hervorragender 3:0 Sieg. Die FES konnte dann gleich ihr zweites Team im Finale gegen die Naumann-Stiftung unterstützen, in dem sich der Titelverteidiger mit 2:0 durchsetze. Der Pokal bleibt also erneut ein Jahr im Besitz von „gelb-blau“. Im Anschluss an die Siegerehrung machten sich die Stipendiaten auf, gemeinsam das WM-Spiel Deutschland gegen Ghana zu sehen. Der StipendiatenCup bot also eine gute Gelegenheit, Kontakte zu fußballbegeisterten Stipendiaten anderer Begabtenförderungswerke zu knüpfen.

Hervorzuheben ist das faire Fußballspiel der Stipendiaten untereinander – eine schöne Geste kam von der Turnier-Schiedsrichterin: Die Cusanerin ließ ihre Karten von Anfang an am Spielfeldrand. Und tatsächlich gab es keine groben Fouls und keine gelben oder roten Karten. Ungewohnte Harmonie der Stipendiaten zumeist politischer Stiftungen, wie man sie sich manchmal auch in der Politik wünschen würde!

Ergebnisse des StipendiatenCups 2014 im Überblick

Platz 1: Friedrich-Naumann-Stiftung
Platz 2: Friedrich-Ebert-Stiftung 2
Platz 3: Hanns-Seidel-Stiftung

Text: Thomas Pfannkuch und Teresa Winderl

Kontakt
Leiter: Prof. Hans-Peter Niedermeier
Abteilung IV: Institut für Begabtenförderung
Leiter:  Prof. Hans-Peter Niedermeier
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