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Argentinien
Vor der Stichwahl im November

„Fue milagro!” – wie “ein Wunder“ gestaltete sich der Wahlabend am 25. Oktober 2015 in Argentinien. Die Wahllokale schlossen um 18 Uhr. Die ersten offiziellen Ergebnisse sollten um 23 Uhr verkündet werden.

 

Teilansicht des Congresso Nacional in Buenos Aires mit dunklen kleinen Wolken bei dramatischer Beleuchtung

Congresso Nacional in Buenos Aires

Auf den Wahlpartys der drei wichtigsten Kandidaten wurde die Stimmung immer aufgeheizter. Man begann mit den Reden, ohne die offiziellen Wahlergebnisse zu kennen.

Bei Cambiemos, der mächtigsten Oppositionsallianz, wurde gefeiert, die Stichwahl als sicher verkündet und eine strahlende Maria Eugenia Vidal, künftige Gouverneurin der bedeutendsten Provinz Buenos Aires, schien sich auf ihre Dankesrede für ihren Sieg einzustimmen.

Der Kandidat der Regierungspartei von Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner, Daniel Scioli, überraschte vollends, als er um 22 Uhr auf die Bühne trat und als erster Kandidat seine Rede hielt, immer noch ohne offizielle Wahlergebnisse.

Zunächst verstand niemand, worum es ging, doch der Ton seiner Rede war eindeutig: Der Wahlkampf geht weiter! Es gibt eine Stichwahl!
Das Publikum war verunsichert, und die alles überschallenden Trommeln und Jubelgesänge in der riesigen ehemaligen Boxhalle "Luna Park", in der einst Juan Domingo Perón und seine Frau Evita die Massen zu begeistern wussten, wirkten kraftlos.

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