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Wählerschaft und Wahlmotive
Die "Alternative für Deutschland" (AfD)

  • 2015
  • Hirscher, Gerhard
  • Zeitschriftenheft
Beschreibung

Die erst 2013 gegründete "Alternative für Deutschland'" (AfD) hat im Jahr 2014 unerwartete Wahlerfolge gefeiert. Schon im September 2013 war sie bei der Bundestagswahl mit 4,7 % nur knapp gescheitert - allerdings mit einem Rekordergebnis für eine erstmals antretende Partei. Im Jahr 2014 kam sie zunächst mit 7,1 % ins Europaparlament und zog dann in drei ostdeutsche Landesparlamente ein. Sie erreichte in Sachsen 9,7 %, in Thüringen10,6 % und in Brandenburg 12,2 %. Ist diese neue Partei eine weitere Eintagsfliege im deutschen Parteiensystem oder hat sie Chancen auf langfristige Etablierung? Noch ist ihre Zukunft keineswegs sicher: Ihre Wählerschaftist sehr heterogen und hat klare Schwerpunkte im Osten. Ob die AfD nochmals auch im Westen als Protestpartei auftreten kann, die Stimmen aus diversen Lagern aufsammelt, kann bezweifelt werden. Ihr Spagat zwischen dem Image einer bürgerlich-liberalen, eurokritischen Professorenpartei und einem Ressentiments bedienenden Rechtspopulismus könnte auch die Spaltung der Partei zur Folge haben. Ihr endgültiges Schicksal wird sich erst in den Landtagswahlen vom Frühjahr 2016 entscheiden.

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