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Interview
Ein Picknick für die Freiheit

Im Herbst 2019 begehen wir den Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Die ersten Risse im Eisernen Vorhang entstanden aber schon im Sommer 1989.

Beim "Paneuropäischen Picknick" am 19. August nahe der Stadt Sopron wurde symbolisch die ungarisch-österreichische Grenze für einige Stunden geöffnet, 661 DDR-Bürger nutzten die Gelegenheit zur Flucht in die Freiheit. Ein Gespräch mit dem Mitorganisator Bernd Posselt über den 19. August, die Rolle Ungarns damals wie heute und das Europäische Integrationsprojekt zwischen Ost und West.

Mann mit schmalem Schnauzbart, rundem Gesicht, beleibt, Seitenscheitel.

Bernd Posselt, geboren 1956, war von der ersten Europawahl 1979 an als Mitarbeiter und Berater im Europa-Parlament tätig, zunächst als persönlicher Referent und Pressesprecher Otto von Habsburgs. Gleichzeitig betätigte er sich zudem als EU-Korrespondent, Kolumnist und Ostexperte von Tages- und Wochenzeitungen im In- und Ausland. 1989 war er an der Organisation des „Paneuropäischen Picknicks“ an der Österreichisch-Ungarischen Grenze beteiligt. Dabei konnten viele der anwesenden DDR-Bürger die vorübergehend geöffnete Grenze nach Österreich passieren. Von 1994 bis 2014 war Posselt selbst Europaabgeordneter der CSU und unterstützt die EVP-Fraktion bis heute weiterhin beratend als wohl einziger „ehrenamtlicher” Abgeordneter. Er ist seit 1998 Präsident der Paneuropa-Union Deutschland, seit 1977 Präsidiumsmitglied der internationalen Paneuropa-Union. Danebenengagiert sich Posselt parteipolitisch in der CSU und gesellschaftspolitisch, z.B. in der kirchlichen Europa-Arbeit und beim christlich-jüdisch-islamischen Dialog, sowie als Mitglied in zahlreichenkulturellen und ökologischen Einrichtungen. Seit 2008 ist er außerdem Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe.

©Bernd Posselt

HSS: Wie kam es eigentlich im Sommer 1989 zum „Paneuropäischen Picknick“ und wie waren Sie involviert?

Bernd Posselt: Dazu muss ich etwas ausholen: Ich war Persönlicher Referent von Otto von Habsburg [Der Sohn des letzten Kaisers von Österreich und König von Ungarn war für die CSU bis 1999 20 Jahre lang Abgeordneter im Europaparlament und bis 2003 Präsident der Paneuropa Union. Anm.d.Red.].  Seit der Europawahl 1979 war ich sein Parlamentarischer Assistent und habe seine erste Einreise nach Ungarn, schon im Jahr 1988, organisiert. Ich selbst habe mich damals sehr oft in Ungarn aufgehalten, zum einen im Auftrag von Otto von Habsburg und zum anderen war ich seit 1984 Beauftragter der Paneuropa-Union für Kontakte zu den Menschenrechtsgruppen hinter dem Eisernen Vorhang. In Ungarn konnte man sich damals am besten treffen, denn überall - vom Baltikum bis zum Balkan - waren die Regime härter. Und so hat man sich damals im „Urlaub“ getroffen. Auch wenn die ungarischen Behörden, der KGB und die anderen östlichen Geheimdienste das sicher zum Teil geahnt haben, bestand in Ungarn noch die halbwegs sichere Möglichkeit, sich zu treffen.

Beim ersten Besuch von Otto von Habsburg im Frühsommer 1989 in der ostungarischen Stadt Debrecen kam im Gespräch mit dem ungarischen Bürgerrechtler Lukacs Szabó vom Demokratischen Forum die Idee des Picknicks auf. Dieser klagte im Gespräch über die Unterdrückung der Ungarn im rumänischen Siebenbürgen unter dem rumänischen Diktator Ceaușescu. Zusätzlich wollte dieser die eigenen Grenzanlagen zwischen Ungarn und Rumänien verstärken, da Budapest die ungarischen Anlagen an der Grenze zu Österreich langsam aber sicher verfallen lassen wollte. Somit war das Picknick ursprünglich geplant als Protest gegen die Befestigung der ungarisch-rumänischen Grenze.

Dann kamen aber im Laufe des Sommers immer mehr Menschen aus der DDR als Touristen nach Ungarn und haben sich als Flüchtlinge gemeldet, die Ungarn im Land geduldet hat - entgegen der wütenden Proteste der DDR-Regierung.

In dieser Situation wurde die wunderbare Idee des Picknicks von einer Frau namens Mária Filep, die mit Lukacs Szabó in Verbindung stand, aufgegriffen und an die ungarische Westgrenze verlagert. Wir, die Paneuropa-Union, wurden daraufhin eingebunden, da Otto von Habsburg Schirmherr der Veranstaltung sein sollte. Das dortige Demokratische Forum hat das Picknick organsiert und auch vor Ort angemeldet für den 19. August. An dieser Stelle muss ich anmerken, dass das Verdienst beiden Seiten zukommt, obwohl die ursprüngliche Idee an einem anderen Ort umgesetzt wurde.

Ich war damals die meiste Zeit in Budapest und natürlich auch mit Geheimdienst und Regierung in Kontakt. In der Regierung gab es sehr unterschiedliche Meinungen: Ein Flügel unter der Führung von Imre Pozsgay wollte die Grenzöffnung als Test, um zu sehen, wie die Sowjetunion reagiert. Ein anderer um Gyula Horn…

HSS: …war aus Angst vor der Reaktion Moskaus dagegen.

Eine durchaus legitime Position. Wir wussten jedenfalls, was passieren würde, denn wir haben schließlich bewusst Informationen über das Picknick in den Flüchtlingslagern rund um Budapest verbreitet. Wir haben diese Leute ja nicht eingeladen, um Gulasch zu essen. Der Eiserne Vorhang wurde errichtet mit dem Ziel, die Menschen daran zu hindern, in den Westen zu gehen. Es war also absehbar, dass die Menschen, die Gelegenheit zur Flucht nutzen würden.

Noch zwei Tage vorher hatte ich aber in Budapest eine Besprechung mit Walburga, einer Tochter von Otto von Habsburg, in der wir alle Risikofaktoren noch einmal durchgegangen sind. Der Sommer 1989 war ein sehr heißer Sommer, vor allem auch politisch. Müssten wir den Veranstaltern raten, abzusagen? Denn wir mussten natürlich schon damit rechnen, dass es an der Grenze ein Blutvergießen geben könnte. Seitens der Regierung, mit der ich ja im Kontakt war, gab es leider auch keinerlei Garantie dafür, dass niemand beim Grenzübertritt schießen würde.

© Bernd Posselt

"Der Totalitarismus ist wie ein Damenstrumpf..."

HSS: Was war in dieser angespannten und ungewissen Situation dann der ausschlaggebende Grund für die Paneuropa-Union, das geplante Picknick auch tatsächlich durchzuführen?

Es war eine einmalige Gelegenheit, den Eisernen Vorhang zu öffnen. Eines unserer Kernziele damals war ja gerade seine Beseitigung, daraufhin haben wir jahrelang hingearbeitet. Ich selbst war zwischen 1988 und 1991 bei allen Umstürzen der kommunistischen Regime dabei: Samtene Revolution in der Tschechoslowakei, die Unabhängigkeit der baltischen Staaten, usw. Ich habe alle an Ort und Stelle miterlebt, vernetzt mit unseren Freunden dort.

Unser Ziel war es, den Eisernen Vorhang zumindest ein wenig anzubohren. Was darauf folgen sollte, konnten wir aber nicht ahnen. Auch wenn Otto von Habsburg schon 1979, als noch niemand damit rechnete, in einem Interview vorausgesagt hatte, dass der Eiserne Vorhang zehn Jahre später fallen würde. Er sagte ziemlich wortwörtlich: „Der Totalitarismus ist wie ein Damenstrumpf: Reißt ein Faden, so läuft die ganze Masche.“ So kam es dann später. In Sopron ist eben der Faden gerissen und plötzlich lief die ganze Masche,  […] so war das Paneuropa-Picknick nicht die Ursache, aber der Auslöser für den Fall des Eisernen Vorhangs.

Das war uns damals schon irgendwie bewusst. Aber wir wussten, wie gesagt, nicht genau, was passieren würde. Um Provokationen zu vermeiden, waren beide Schirmherren, sowohl Pozsgay, als Mitglied der Regierung, als auch Otto von Habsburg, der ein rotes Tuch für die meisten Kommunisten im Ostblock war, im beidseitigen Einvernehmen abwesend.

HSS: Was passierte dann am Tag selbst?

Über den Verlauf der Ereignisse gibt es verschiedene Versionen. Der Chef der Grenztruppen sagt heute, dass er keine Anweisung hatte und spontan beschlossen hat, nicht zu schießen. Ohne diesem Mann sein Verdienst streitig zu machen, meine ich mich zu erinnern, dass der Stellvertreter von Pozsgay den Grenzern eine Art von Signal gegeben hat. Da bin ich mir aber leider nicht ganz sicher. Entscheidend ist jedenfalls, dass die DDR-Flüchtlinge, die aus den Lagern eingeladen waren, alles zurückließen außer wichtigen Dokumenten und zu Fuß Richtung Grenze gingen in der Hoffnung, sie zu überqueren. Die Menschen haben dann das Tor aufgedrückt und sind hinübergerannt.

Die eindrucksvollste Szene war, als eine Frau in der Eile beim Grenzübertritt ihr Kind verloren hat. Und dann hat der Grenzbeamte das Kind aufgehoben und es ihr rübergereicht. Ab diesem Moment konnte man absolut sicher sein, dass nichts Schlimmes passieren würde. Im Nachgang hat Erich Honecker in einem Interview behauptet, wir hätte die Leute mit Schokolade über die Grenze gelockt. Ich kann Ihnen versichern: Es gab damals keine Schokolade. Abgesehen davon mussten die Leute nicht sonderlich gelockt werden.

Allerdings wurde die Grenze nach sechs Stunden wieder geschlossen und danach sind auch noch einige Menschen zu Tode gekommen. Die endgültige Grenzöffnung am 10. September war dann eine politische Entscheidung, bei der sich der Außenminister Gyula Horn, der noch gegen das vorangegangene Picknick war, große Verdienste erworben hat.

HSS: Sie haben vorher schon angesprochen, dass Ungarn damals der Schlüssel war, weil das Regime dort nicht ganz so hart war wie in anderen Ländern des Ostblocks. Diesbezüglich wird ja auch oft das Stichwort des „Gulaschkommunismus“ bemüht. Wie sehen Sie die Rolle Ungarns in der gesamteuropäischen Wende damals und heute?

Die Ungarn haben damals im Ostblock vieles nicht mitgemacht. Wenn wir den Bogen zu heute spannen, fühlt sich das Land oft missverstanden. Es ist schon eine ungarische Tradition, sich einsam und unverstanden zu fühlen. Diese Einstellung hat damals einen positiven Beitrag zur Auflösung des Ostblocks geleistet, belastet aber heute mit einem beleidigten Orbán die europäischen Verhältnisse. Aber er ist auch deshalb so populär dort, weil er das Gefühl des Gekränktseins des ungarischen Volkes wiederspiegelt.

Die Ungarn haben es als Allererste 1956 gewagt, gegen den Kommunismus aufzubegehren und sie haben dies im Namen Europas getan. Der letzte Funkspruch des Untergrundradios lautete: „Wir sterben für Europa.“ Als der Ostblock immer homogener wurde, haben sie sich gezielt am Westen orientiert. Gewiss ist der Begriff des „Gulaschkommunismus“ beschönigend, das Regime war eben nur relativ zu den anderen gesehen etwas liberaler. Sie haben unter anderem aus wirtschaftlichen Interessen eine gewisse Öffnung in Kauf genommen, für die das Land in Österreich und Bayern wichtige Partner gefunden hat. Wir haben damals im Europaparlament auch erfolgreich dafür gekämpft, dass die Europäische Gemeinschaft nicht ein zentrales Handelsabkommen mit dem Ostblock abschließt, sondern einzelne Verträge mit den jeweiligen Ländern, was mehr Möglichkeit zur Differenzierung bot. Somit hat Ungarn den ersten und auch besten Vertrag bekommen.

"...Reißt ein Faden, so läuft die ganze Masche."

HSS: Und wenn wir das Verhältnis Ungarns zur EU heute betrachten? Im Jahr 2014 hat Ministerpräsident Viktor Orbán bei der Gedenkfeier des Paneuropäischen Picknicks in Sopron erklärt, dass sich Ungarn jetzt nicht mehr am Westen orientieren möchte. Bekannt ist auch seine Rede vor Studenten aus dem gleichen Jahr, in der er vom Ziel der „Illiberalen Demokratie“ spricht.

Die Ungarn waren nie antieuropäisch und sind es auch heute nicht. Sie tun so manches, was andere Europäer für falsch halten. Gleichzeitig meint man auf ungarischer Seite, den anderen einen Gefallen zu tun, aber niemand dankt es ihnen. So wie jetzt in der Flüchtlingskrise, wo sie sich als Schutzwall gegen die Einwanderung verstehen. Viktor Orbán möchte seine ganz eigene Version von Europa schaffen, aber nicht nur für Ungarn, sondern für ganz Europa.

Ich kenne Viktor Orbán seit 1989. Damals war er noch linksliberal, Soros-Stipendiat und Chef des ungarischen Studentenkomitees. Damals hat er sich sehr für Menschenrechte und Demokratie eingesetzt, gründete die Jugendpartei Fidesz, die bei der liberalen Internationalen dabei war. Er hat sich später dann ein Stück weit in die christdemokratische Richtung bewegt und ist dann der EVP beigetreten.

Etwas, das viel zu wenig Beachtung erfährt, ist die Tatsache, dass eine Partei nicht nur aus ihrem Vorsitzenden besteht. Und die Abgeordneten von Fidesz – ich kenne sie alle persönlich – waren im Europaparlament immer proeuropäische Mitte, nicht ein einziges Mal haben sie europaskeptisch abgestimmt. Auch in gesellschaftspolitischen Fragen waren und sind sie nie anders als die restlichen Christdemokraten. Im Gegensatz zum Parteivorsitzenden Orbán stehen die EU-Abgeordneten von Fidesz auch geschlossen hinter Manfred Weber, der zuletzt vor einigen Wochen in geheimer Wahl einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden der EVP gewählt worden ist – also mit den ungarischen Stimmen.

Orbán dagegen hat sich immer weiter nach rechts bewegt. Aber so wirklich antieuropäisch kann auch er nicht agieren, da eben die Ungarn eigentlich proeuropäisch sind. Seine Strategie ist daher die Erzählung von seinem anderen Europa, das die Ungarn vor dem falschen Europa beschützen soll. Ähnlich macht es Kaczynski in Polen.

HSS: Wie geht man nun am besten mit dieser Situation um?

Man muss, denke ich, zwischen dreierlei Dingen unterscheiden: dem Land, der Partei und Orbán. Mit dem Land muss man den Kontakt so eng wie möglich pflegen, vielleicht sogar intensivieren. Nicht nur auf Regierungsebene, sondern auch in der Zivilgesellschaft, was ja die Hanns-Seidel-Stiftung zum Glück auch macht. Insbesondere im kirchlichen Bereich gibt es viele Kontakte wie zum Beispiel durch das Kolpingwerk. Zweitens muss der Kontakt zur Fideszpartei bleiben. Vor allem die Jugend, die später einmal in Verantwortung sein wird, dürfen wir jetzt nicht im Stich lassen.

Und drittens bleibt die Person Orbán selbst. Man muss ihm anrechnen, dass er sich immer der Diskussion gestellt hat, im Gegensatz zu Kaczynski. Am Anfang waren wir als Fraktion auch noch solidarisch mit ihm, aber wir haben uns immer mehr entfremdet, weil er Fehler gemacht hat. Er hat sich inakzeptabel geäußert, was ich ihm auch schon persönlich gesagt habe.

Umgekehrt wurde er auch völlig unsachlich von einem Flügel in der EVP angegriffen, der behauptet, Ungarn sei keine Demokratie mehr. Das ist natürlich Unsinn. Orbán mag autoritäre Anwandlungen haben und wirres Zeug reden, aber das Land bleibt eine Demokratie, in der man Kritik üben kann. Ich habe Diktatur erlebt, das ist anders.  

HSS: Sie haben bereits Polen angesprochen, wo wir eine ähnliche Situation haben. Im Zuge der Flüchtlingskrise ab 2015 konnte man den Eindruck gewinnen, dass eine Konfrontation zwischen den mittel-und osteuropäischen Mitgliedern und westeuropäischen Europäern entsteht. Sehen sie einen neuen Riss zwischen Ost und West?

Die Gefahr eines Auseinanderdriftens besteht, da muss man sicherlich aufpassen. Aber man darf auch nicht alles über einen Kamm scheren. Sehen Sie, in der Slowakei, wo zwar leider große Gleichgültigkeit herrscht, gibt es keine wirkliche antieuropäische Stimmung. Auch nicht in der Tschechischen Republik, wo es eine klare proeuropäische Mehrheit im Parlament gibt. Und auch in Polen wurde die PiS nicht aus Anti-Europäertum gewählt, sondern aufgrund des Wunsches nach einer besseren Sozialpolitik.

HSS: Wo bestehen aus Ihrer Sicht Anknüpfungspunkte für die Arbeit der EU und auch für das Engagement der Paneuropa-Union? Wie kann der europäische Zusammenhalt, der gerade so oft in Frage steht, wiederhergestellt werden?

Das Hauptproblem ist eigentlich ein mentales. In den Ländern Mittel-und Osteuropas gibt es noch sehr viele Komplexe, die man dann bisweilen auf seltsame Weise zu kompensieren versucht. Und umgekehrt gibt es hier viele Leute, gerade auch im politischen und wirtschaftlichen Bereich, welche die Länder Mittel-und Osteuropas abschätzig als Europäer zweiter Klasse behandeln. Es gibt schon noch sehr viel Arroganz im Westen und auch Unverständnis: „Wir haben den Osten befreit und jetzt ist er undankbar.“
Erstens haben diese Länder sich selbst befreit und unter großen Opfern selbst aufgebaut, auch wenn wir, unter anderem aus eigenem Interesse, etwas dazugegeben haben. Wir sind diesen Ländern mindestens ebenso zu Dank verpflichtet wie sie uns, eine paternalistische Haltung ist nicht gerechtfertigt. Wir müssen mehr wissen über diese Länder, mehr zuhören und nicht alle in denselben Topf werfen. Wir müssen hierzulande dafür werben, dass die Leute sich wirklich mit diesen Ländern beschäftigen: mit Sprache, Kultur und Befindlichkeiten.

HSS: Herr Posselt, vielen Dank für das Gespräch.

Das Gespräch führte Lisa Hafner, HSS

In seiner Rede auf dem CSU Parteitag am 17./18. November 1989 würdigte Otto von Habsburg (CSU) den Erfolg des Paneuropäischen Frühstücks in Ungarn an der Grenze zu Österreich und überreicht Theo Waigel. Während der Aktion konnten einige hundert DDR-Bürger den eisernen Vorhang überwinden und in den Westen fliehen. Dies war ein Meilenstein auf dem Weg zur Überwindung der Teilung Deutschlands, Europas und der ganzen Welt.

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Leiter: Prof. Dr. Reinhard Meier-Walser
Abteilung II: Akademie für Politik und Zeitgeschehen
Leiter:  Prof. Dr. Reinhard Meier-Walser
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