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Veranstaltungen - Frauen




  • 18.05.2021 - 18.05.2021
  • 18:00

ONLINE-SEMINAR: Von Tanzlinden und Madonnenlilien. Pflanzensymbolik in der Alltags- und Festkultur

Durch die Blume gesagt: Pflanzen spielen eine wichtige Rolle in der menschlichen Kommunikation. Sie sind Zeichen für Stimmungen und Gefühle und sprechen eine eigene Sprache. Der Vortrag zeigt beispielhaft, welche Pflanzen als Symbole dienen und wie sich die Botschaften möglicherweise auch verändert haben. Von den Lindenkirchweihen über den Christbaum bis zum Siegerkranz aus Lorbeer spannt sich der Bogen der Symbolik, die durch Pflanzen repräsentiert wird. Lernen auch Sie die Sprache der Blumen!

kostenfrei
  • 18.05.2021 - 18.05.2021
  • 18:30

Kultur in Zeiten der Covid-19-Pandemie

Poesie und Pandemie

„Brütend liegt der Tod auf dumpfen Lüften, häuft sich Schätze in gestopften Grüften, Pestilenz sein Jubelfest.“, schildert Friedrich Schiller in seinem Gedicht „Die Pest. Eine Fantasie“ seine Vorstellungen vom „schwarzen Tod“. Poeten und Autoren, aber auch Literaten, beschäftigen sich seit jeher mit Pandemien und deren Auswirkungen, wie auch das zu neuer Bekanntheit gelangte Werk „Das Dekameron“ von Giovanni Boccaccio aus dem 14. Jahrhundert zeigt. Die Covid-19-Pandemie hat großen Einfluss auf das Leben, Denken und Fühlen der Menschen. In zahllosen Essays werden politische Weichenstellungen diskutiert. Dabei stehen neben dem Ge-sundheitsaspekt auch die Themen Freiheit und Gerechtigkeit im Vordergrund. Schriftsteller und Literaten nähern sich diesen Herausforderungen auf ganz unterschiedlichen Wegen. Doch nicht nur inhaltlich hat die Pandemie Auswirkungen, auch Veranstaltungsformate ändern sich: Poetry-Slams und Lesungen finden online statt. Diese dramatischen Veränderungen in der Kulturszene veranlassen uns als Hanns-Seidel-Stiftung dazu, in unserer Reihe „Kultur in Zeiten der Covid-19-Pandemie“ darüber zu diskutieren, wie es den Schriftstellern und Literaten derzeit ergeht. Wir hoffen, dass es so kommt, wie Boccaccio es einmal gesagt hat: „Wie das Übermaß der Freude oft in Traurigkeit endigt, so folgen hingegen neue Freuden auf das überstandene Leid.“

kostenfrei
  • 19.05.2021 - 19.05.2021
  • 18:00

ONLINE-SEMINAR: Von der Fußlümmelei zum Massenphänomen. Die Anfänge des Fußballsports

Corona hat auch den Fußballsport verändert. Nicht nur Fans leiden. Fußball ohne Zuschauer im Stadion ist auch für die Spieler schwierig. Immer am Mittwoch, drei mal im Mai und Juni werden wir die Entwicklung des Fußballsports verfolgen und in Erinnerungen schwelgen.

kostenfrei
  • 20.05.2021 - 20.05.2021
  • 18:00

ONLINE-SEMINAR: Pfingsten, Geburtstag der Kirche und Christentum heute

Die Gesellschaften Europas verändern sich rasant auch in religiöser Hinsicht. Weiterhin ist das Christentum die dominierende Religion in Europa, jedoch verlieren die traditionellen Kirchen an Mitgliedern. In den Niederlanden, Großbritannien, Schweden, Tschechien und im Baltikum sprechen Religionswissenschaftler bereits von einer forcierten Säkularisierung. Was sind die Gründe für diese Verluste? Gewinnen künftig Freikirchen wie die Pfingstkirchen hingegen an Mitgliedern?

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  • 25.05.2021 - 25.05.2021
  • 18:00

ONLINE-SEMINAR: Von der Wiege bis zur Bahre: Geburt, Ehe und Trauer im christlich-jüdischen Vergleich

Dieses Jahr feiern wir 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. In dieser Veranstaltung wollen wir jüdische Bräuche rund um Geburt, Ehe und Trauer näher betrachten und mit christlichen Bräuchen vergleichen: Wann bildeten sich bei den „rites des passages“ Unterschiede heraus und sind diese eher religiös oder kulturell motiviert? Wussten Sie zum Beispiel, dass man nur Jude ist, wenn man eine jüdische Mutter hat? Dass Scheidung zu Zeiten von Moses erlaubt war? Und dass ein jüdisches Grab für die Ewigkeit halten muss? Wie sieht es da bei den Christen aus: Darf ein Katholik Feuer bestattet werden? Und welche Möglichkeit gibt es für ihn, die Ehe aufzulösen, obwohl er sich eigentlich nicht scheiden lassen darf? Diese und viele weitere spannende Fragen werden die beiden Referentinnen erläutern.

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  • 26.05.2021 - 26.05.2021
  • 18:00

ONLINE-SEMINAR: Sportliche Höhenflüge in Trümmern. Der Neubeginn des Fußballsports nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges am Beispiel der Fußballhochburgen Bamberg und Lichtenfels

Auch der Fußballsport hat unter Corona zu leiden. Wir zeigen, wie Probleme in der Vergangenheit bewältigt wurden - beispielsweise nach dem Zweiten Weltkrieg.

kostenfrei
  • 07.06.2021 - 07.06.2021
  • 18:00

ONLINE-SEMINAR: Wie prägt Corona unsere Erinnerungskultur?

Jubiläen und Gedenktage wie beispielsweise der 100. Geburtstag von Sophie Scholl rufen uns Verstorbene ins Gedächtnis zurück. Die Erinnerungskultur ist gesellschaftlich geprägt. In dieser Veranstaltung wollen wir betrachten, an wen heute wie und warum erinnert wird und welche neuen Formen von Erinnerung es gibt. Waren es früher hauptsächlich Denkmäler, können heute zum Beispiel auch Graffitis im öffentlichen Raum Erinnerung schaffen. Streetart durchläuft häufig keinen institutionellen Weg, sie kann an Menschen erinnern, die in der staatlichen Erinnerungskultur keinen Platz haben. Darf heute also jeder erinnern? Was ist mit den sog. „Querdenkern“, die sich Namen wie Sophie Scholl auf ihre Fahnen schreiben? Muss nach Corona auch über unsere Erinnerungskultur neu diskutiert werden?

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  • 09.06.2021 - 09.06.2021
  • 19:00

ONLINE-SEMINAR: Judentum verstehen - Die Feier des Schabbat und die schöpferische Ruhe

Heuer werden 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland gefeiert. Dies nehmen wir zum Anlass, uns intensiver mit dem Judentum zu beschäftigen. Hier erhalten Sie einen Baustein dazu.

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  • 15.06.2021 - 15.06.2021
  • 18:00

ONLINE-SEMINAR: Lesung: Auf Wiedersehen Kinder!

Lilly Maier (Jahrgang 1992) studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Geschichte und als Fulbright-Stipendiatin an der New York University Journalismus. 2018 erschien ihr Buch „Arthur und Lilly. Das Mädchen und der Holocaust-Überlebende“, die Biografie eines Holocaust-Überlebenden, der als Kind in den 1930er-Jahren in derselben Wohnung gelebt hat, wie Maier als Teenagerin in den 1990ern. 2021 folgte ihr Buch „Auf Wiedersehen, Kinder!“, die Biografie von Ernst Papanek, einem jüdischen Sozialdemokraten, der während des Holocausts Arthur und hunderte andere jüdische Kinder rettete. Derzeit promoviert Lilly Maier am Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur in München über Frauen als Retterinnen von Juden während der Shoah. Für ihre Forschung wurde sie von der Ludwig-Maximilians-Universität München mit dem „Forscherpreis 2014 für exzellente Studierende“ ausgezeichnet. Seit 2012 arbeitet Maier als Referentin in der KZ-Gedenkstätte Dachau. Außerdem erstellt sie für das United States Holocaust Memorial Museum in Washington D.C. ein Schulbuch über Flüchtlinge.Ihre Forschung stellt sie regelmäßig in Vorträgen vor. Seit zehn Jahren arbeitet sie als freiberufliche Journalistin für eine Reihe von Medien in Deutschland, Österreich und Amerika, unter anderem für FOCUS Online, Kurier, The Forward, The Columbus Dispatch, Die StadtSpionin und PolitiFact.com.

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