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Veranstaltungen - Gesellschaft




  • 27.04.2021 - 27.04.2021
  • 18:00

Ethik

ONLINE-SEMINAR: Aktuelle Verschwörungsmythen

Verschwörungsglaube hat Konjunktur, sogar in der Weltpolitik findet er heute Anhänger. Verschwörungsmythen stellen im Internet die Gefahr durch das Coronavirus in Frage. Plattformen wie KenFM, Rubikon oder Kla.tv verbreiten Fake News.

kostenfrei
  • 27.04.2021 - 27.04.2021
  • 19:00

ONLINE-SEMINAR: Praktischer Workshop: 100 Ideen in 30 Minuten

Der beste Weg zu einer guten Idee ist es, erstmal möglichst viele Ideen zu haben. Wie aber kommt man auf viele Ideen? Und wie schaltet man den inneren Kritiker aus, der jede neue Idee sofort bewerten will? Das erfahren und erleben Sie in diesem interaktiven Ideenworkshop. Sie lernen, innerhalb kürzester Zeit möglichst viele Ideen zu entwickeln und die unterschiedlichen Perspektiven innerhalb der Gruppe für die eigene Ideenfindung zu nutzen. Im Anschluss reflektieren wir gemeinsam, welche Elemente Sie direkt in Ihren beruflichen Alltag übertragen können.

kostenfrei
  • 28.04.2021 - 28.04.2021
  • 19:00

Podiumsdiskussion „Wie sehr bedrohen Verschwörungstheorien den gesellschaftlichen Zusammenhalt, warum gibt es sie überhaupt und was können wir dagegen tun?"

Eine Podiumsdiskussion des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt, der Hanns-Seidel-Stiftung und des Research Centre Global Dynamics. Etwa 30 Prozent der Bevölkerung Deutschlands neigt der Leipziger Autoritarismusstudie 2020 zufolge zum Glauben an Verschwörungstheorien. In den USA glaubt ein etwa ebenso großer Bevölkerungsanteil an QAnon, eine Verschwörungstheorie, die als besonders demokratiegefährdend gilt. Im Zuge der Corona-Pandemie scheint sich die Problematik von Verschwörungsnarrativen deutlich verschärft zu haben. Verschwörungstheorien sind auch deshalb so gravierend, weil sie im Zusammenhang mit wissenschaftsfeindlichen, ethnozentrischen, antisemitischen, islamfeindlichen und rechtsextremen Einstellungen sowie mit der Wahl rechtspopulistischer Parteien stehen, die wiederum selbst für die Verbreitung von Verschwörungstheorien sorgen. Viele Menschen fragen sich aktuell, ob unsere Welt „verrückt“ geworden ist und rätseln, warum recht viele Mitglieder unserer Gesellschaft an teils äußerst absurde Theorien glauben. Vor diesem Hintergrund diskutieren über die Ausmaße von Verschwörungstheorien, das Bedrohungspotential in Bezug auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Gründe für den Glauben an. Verschwörungstheorien sowie die Frage, was eigentlich gegen den Glauben an Verschwörungstheorien hilft: Dr. Alexander Yendell, Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt am Standort Leipzig / Prof. Dr. Angelika Ebrecht-Laermann, Psychotherapeutin und Politikwissenschaftlerin, / Giulia Silberberger, Gründerin und Geschäftsführerin von „Der goldene Aluhut“. Die Veranstaltung wird von Ulrike Kalteich (Kulturstiftung Hohenmölsen) und Philipp Hildmann (Hanns-Seidel-Stiftung) moderiert. Ort: YouTube, Datum: 28. April 19 bis 20.00 Uhr Link zum Live-Stream: https://youtu.be/MW3r4EJwOyI

kostenfrei
  • 06.05.2021 - 06.05.2021
  • 19:00

ONLINE-SEMINAR: Black Lives Matter!

Im Vortrag werden eine Bandbreite von künstlerischer Positionen v.a. im Bereich Virtual Reality Film vorgestellt. Es werden eine Reihe von Beispielen zwischen Erinnerungskultur und künstlerischer Projektarbeit auch mit dem Einsatz von Augmented Reality präsentiert. Im Anschluss wird es auch Gelegenheit geben, eigene Konzepte für Projektarbeit im schulischen und außerschulischen Bereich zu besprechen.

kostenfrei
  • 18.05.2021 - 18.05.2021
  • 18:30

Kultur in Zeiten der Covid-19-Pandemie

Poesie und Pandemie

„Brütend liegt der Tod auf dumpfen Lüften, häuft sich Schätze in gestopften Grüften, Pestilenz sein Jubelfest.“, schildert Friedrich Schiller in seinem Gedicht „Die Pest. Eine Fantasie“ seine Vorstellungen vom „schwarzen Tod“. Poeten und Autoren, aber auch Literaten, beschäftigen sich seit jeher mit Pandemien und deren Auswirkungen, wie auch das zu neuer Bekanntheit gelangte Werk „Das Dekameron“ von Giovanni Boccaccio aus dem 14. Jahrhundert zeigt. Die Covid-19-Pandemie hat großen Einfluss auf das Leben, Denken und Fühlen der Menschen. In zahllosen Essays werden politische Weichenstellungen diskutiert. Dabei stehen neben dem Ge-sundheitsaspekt auch die Themen Freiheit und Gerechtigkeit im Vordergrund. Schriftsteller und Literaten nähern sich diesen Herausforderungen auf ganz unterschiedlichen Wegen. Doch nicht nur inhaltlich hat die Pandemie Auswirkungen, auch Veranstaltungsformate ändern sich: Poetry-Slams und Lesungen finden online statt. Diese dramatischen Veränderungen in der Kulturszene veranlassen uns als Hanns-Seidel-Stiftung dazu, in unserer Reihe „Kultur in Zeiten der Covid-19-Pandemie“ darüber zu diskutieren, wie es den Schriftstellern und Literaten derzeit ergeht. Wir hoffen, dass es so kommt, wie Boccaccio es einmal gesagt hat: „Wie das Übermaß der Freude oft in Traurigkeit endigt, so folgen hingegen neue Freuden auf das überstandene Leid.“

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