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Veranstaltungen - Gesellschaft

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  • 27.09.2021 - 27.09.2021
  • 18:15

Politische Grundbildung

Das Konzept der „Stadtguerilla“ als ideologisches Programm der Roten Armee Fraktion (RAF)

Vor 30 Jahren, am 1. April 1991, wurde der Treuhand-Chef Detlev Karsten Rohwedder in seinem Haus von der dritten Generation der Roten Armee Fraktion (RAF) erschossen. Zuvor wurden bereits 1986 der Spitzendiplomat Gerold von Braunmühl und 1989 der Vorstandssprecher der Deutschen Bank Alfred Herrhausen ermordet. Nach allen Anschlägen erschienen Bekennerschreiben der RAF. Dennoch kamen in den 1990er Jahren einige Fragen auf, denn die drei bis heute ungeklärten Morde wurden mit einer Präzision ausgeführt, die eher untypisch für die Verbrechen der ersten beiden Generationen der linksterroristischen Gruppierung war. Was war die politische Ideologie der RAF? Was ist mit dem Konzept der „Stadtguerilla“ gemeint? Wie entwickelte sich der Linksterrorismus in Deutschland und wie war er ideologisch und philosophisch begründet?

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  • 29.09.2021 - 29.09.2021
  • 18:00

1818, 1919, 1946 - Meilensteine in Bayerns Verfassungsgeschichte

Bayerns Verfassungsgeschichte reicht über 200 Jahre zurück. Von der Konstitution von 1808 hin zur ersten Verfassung des Königreichs 1818 über die Bamberger Verfassung aus dem Jahre 1919 bis hin zur heute gültigen Bayerischen Verfassung von 1946: Die Meilensteine in Bayerns Verfassungsgeschichte stehen für Veränderung, beinhalten aber auch Konstanten, die heute noch intakt sind. Das Seminar beschäftigt sich im Schwerpunkt mit der aktuellen Verfassung des Freistaates Bayern, zieht aber auch Vergleiche mit der Vergangenheit und zeigt wichtige Entwicklungsschritte von der Monarchie zur Parlamentarisierung der Regierung auf.

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  • 30.09.2021 - 30.09.2021
  • 19:00

Online-Seminar: Schabbat - Sonntag - Ruhetag

Der Vortrag zeigt die Traditionen auf, die zur Vorbereitung des Schabbats gelebt werden. Er wird von musikalischen Beiträgen begleitet.

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  • 04.10.2021 - 04.10.2021
  • 18:00

Angela Merkel: Bewältigungskanzlerin der Krisen

Angela Merkel ist seit dem Jahr 2005 deutsche Bundeskanzlerin. 18 Jahre führte sie die CDU als Vorsitzende - bis ins Jahr 2018. Eurokrise, Klimaschutz, der Atomausstieg nach der Katastrophe in Fukushima, die Flüchtlingsfrage und jetzt die Corona-Krise prägten ihre Kanzlerschaft. Nach der Bundestagswahl 2021 wird es eine neue Bundeskanzlerin oder einen Bundeskanzler geben - Zeit, einen Rückblick auf die "Ära Merkel" zu werfen.

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  • 07.10.2021 - 07.10.2021
  • 19:00

Kirche und Identitätsprobleme in Postsowjetischen Ländern am Beispiel von Georgien. Gefahr für die Demokratie?

Georgien ist wie viele Staaten Osteuropas gespalten, in Befürworter und Gegner einer gesellschaftlichen Öffnung. Die Kirchen, besonders die orthodoxen, spielen nach Ansicht der Reformer eine antiliberale, ja destruktive Rolle, für die Kritiker der Öffnung dagegen eine stabilisierende. Ob es gelingt, diesen Gegensatz auszugleichen, wird über den nationalen Frieden nicht nur Georgiens wie über die Zukunft der europäischen Einigung und auch des Verhältnisses zu Georgien und Russland entscheiden.

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  • 10.10.2021 - 14.10.2021
  • 15:00

Seminar für den Öffentlichen Dienst

€ 155,00
  • 12.10.2021 - 12.10.2021
  • 18:00

Der westliche Buddhismus - Wie stellt sich der Buddhismus in Deutschland dar?

Noch im 20. Jahrhundert fand der Buddhismus in Deutschland wenig Verbreitung. Nur ein kleiner Kreis von Wissenschaftlern und Literaten befasste sich mit den verschiedenen Richtungen im Buddhismus. Mitte der 1950er Jahre waren es aber nicht nur Asiaten in Deutschland, die sich zu einem buddhistischen Verband zusammenschlossen. Die Buddhistische Union gibt 250.000 Buddhisten in Deutschland an. Von rund 600 buddhistischen Gemeinschaften in Deutschland wird ausgegangen, sowohl in Universitätsstädten als auch in der Fläche durch Klostergründungen. Was macht die Faszination dieser asiatischen Religion aus? Welche Glaubensvorstellungen prägen die buddhistischen Gemeinschaften in Deutschland?

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  • 18.10.2021 - 18.10.2021
  • 18:00

ONLINE-SEMINAR: Urheberrecht

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  • 21.10.2021 - 21.10.2021
  • 18:00

Jüdisches Leben in Bayern und der neue Antisemitismus

Schon seit 1700 Jahren leben Juden in Deutschland. Im Laufe der Geschichte wurden die Juden immer wieder verfolgt und unterdrückt. Doch nach den schrecklichen Ereignissen im Zusammenhang mit dem Holocaust dachte man, dass man den Antisemitismus in Deutschland überwinden könne. Man glaubte, dass den Menschen das Dritte Reich eine Lehre gewesen wäre. Derzeit treten aber auch in Deutschland antisemitische Verschwörungstheorien und Gewalttaten wieder offen ans Licht. Wie können wir diesen Entwicklungen entgegentreten?

kostenfrei
  • 23.10.2021 - 23.10.2021
  • 10:00

Politische Grundlagen

Mauer, Schießbefehl, Knast - Leben und Verfolgung politischer Gegner in der DDR

Die Mauer – vor 60 Jahren errichtet – trennte mehr als 28 Jahre lang Deutschland in Ost und West. Lutz Quester hat das Leben in der DDR-Diktatur in allen Facetten erlebt: Aufgewachsen in Dresden geriet er als junger Mann in die Fänge der STASI und gehörte als politischer Gefangener in fünf verschiedenen Gefängnissen der DDR zu den unmittelbar vom SED-Regime Verfolgten. 1985 gelang ihm nach dem Häftlingsfreikauf durch die Regierung der Bundesrepublik der Neuanfang im Westen. Im Gespräch mit dem Historiker und Referatsleiter für Ideengeschichte der Hanns-Seidel-Stiftung Dr. des. Michael Hahn schildert Lutz Quester als Zeitzeuge das Leben und die Verfolgung politischer Gegner in der DDR.

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