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Veranstaltungen - Gesellschaft

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  • 21.10.2021 - 21.10.2021
  • 18:00

Jüdisches Leben in Bayern und der neue Antisemitismus

Schon seit 1700 Jahren leben Juden in Deutschland. Im Laufe der Geschichte wurden die Juden immer wieder verfolgt und unterdrückt. Doch nach den schrecklichen Ereignissen im Zusammenhang mit dem Holocaust dachte man, dass man den Antisemitismus in Deutschland überwinden könne. Man glaubte, dass den Menschen das Dritte Reich eine Lehre gewesen wäre. Derzeit treten aber auch in Deutschland antisemitische Verschwörungstheorien und Gewalttaten wieder offen ans Licht. Wie können wir diesen Entwicklungen entgegentreten?

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  • 23.10.2021 - 23.10.2021
  • 10:00

ONLINE-SEMINAR: Mauer, Schießbefehl, Knast - Leben und Verfolgung politischer Gegner in der DDR

Die Mauer – vor 60 Jahren errichtet – trennte mehr als 28 Jahre lang Deutschland in Ost und West. Lutz Quester hat das Leben in der DDR-Diktatur in allen Facetten erlebt: Aufgewachsen in Dresden geriet er als junger Mann in die Fänge der STASI und gehörte als politischer Gefangener in fünf verschiedenen Gefängnissen der DDR zu den unmittelbar vom SED-Regime Verfolgten. 1985 gelang ihm nach dem Häftlingsfreikauf durch die Regierung der Bundesrepublik der Neuanfang im Westen. Im Gespräch mit dem Historiker und Referatsleiter für Ideengeschichte der Hanns-Seidel-Stiftung Dr. des. Michael Hahn schildert Lutz Quester als Zeitzeuge das Leben und die Verfolgung politischer Gegner in der DDR.

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  • 25.10.2021 - 25.10.2021
  • 18:00

Politische Grundlagen

Standardformen der Technologiekritik

Noch nie in der Geschichte der Menschheit hat sich die Technik so schnell, so dramatisch und so allumfassend weiterentwickelt wie in den vergangenen 50 Jahren. Was zur Zeit der ersten Mondlandung noch wie ein Wunder wirkte, ist heute kalter Kaffee. Unsere Reaktion auf technische Neuerungen ist nicht immer nur rational. Sie folgt vielmehr psychologischen Mustern, die uns seit Jahrtausenden begleiten - und die unser Urteilsvermögen unter Umständen trüben. Bei unserem Seminar klären wir, wie diese Mechanismen aussehen und machen deutlich, inwiefern sie unseren Blick auf die Technik verändern. Denn: Nur, wenn wir uns dieser Mechanismen bewusst werden, können wir wirklich sinnvolle Entscheidungen treffen.

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  • 27.10.2021 - 27.10.2021
  • 18:00

Iddeengeschichte

Verschwörungsmythen – moderne Ersatzreligion?

Nach einer bekannten These von Karl Popper ähneln moderne Verschwörungstheorien säkularen Ersatzreligionen. Nicht zufällig weisen daher Verschwörungsmythen und Religionen zahlreiche Analogien auf und konkurrieren insbesondere in ihrer Funktion, emotionalen Unsicherheiten zu begegnen sowie für intellektuelle Orientierung zu dienen. Das Seminar will Verschwörungstheorien als (pseudo-)religiöses Phänomen analysieren und dabei klären, warum sie verstärkt in Krisensituationen auftreten und sich über digitale Medien letztlich kaum kontrollierbar verbreiten.

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  • 11.11.2021 - 11.11.2021
  • 18:00

Politische Grundbildung

Zum 200. Geburtstag von F. M. Dostojewskij - die politische Dimension russischer Literatur

Am 11. November jährt sich der 200. Geburtstag von Fjodor Michailowitsch Dostojewskij. Der russische Schriftsteller, der aufgrund seines vielschichtigen und komplexen Gesamtwerks sowohl als „Dichter der Menschlichkeit“ und als „Machiavelli des Romans“ bezeichnet wurde, beeinflusst bis heute Kulturschaffende, ethische Debatten und die moderne Psychologie und Kriminologie. In diesem Webinar beschäftigen wir uns mit seinem außergewöhnlichen Leben und den zentralen Aussagen seiner Werke.

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  • 12.11.2021 - 12.11.2021
  • 19:00

Frankreich vor der Präsidentschaftswahl im April 2022

Wie ist die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation in unserem Nachbarland?

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  • 25.11.2021 - 25.11.2021
  • 18:00

Argumentationstraining gegen populistische und extremistische Parolen

Der Workshop möchte aufzeigen, welche Mechanismen sich in politischen Gesprächen entwickeln können und wie mit extremen politischen Positionen umgegangen werden kann. Den Teilnehmern soll aufgezeigt werden, dass unterschiedliche Haltungen in einer Demokratie konstruktiv sein können, solange sie im Rahmen des Grundgesetzes bleiben. Sie sollen aber auch dazu befähigt und ermutigt werden, sich rechtsextremen, linksextremen oder antisemitischen Parolen entgegenzustellen.

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  • 01.12.2021 - 01.12.2021
  • 18:00

Antisemitismus in der Weimarer Republik

Die Weimarer Republik litt von Anfang an unter den Folgen der Kapitulation Deutschlands im Ersten Weltkrieg. Eine gefestigte Demokratie zu etablieren war eine Herausforderung. In dieser Zeit entstand für die deutschen Juden eine Zeit der großen Gegensätze. Einerseits gab es eine gesellschaftliche Gleichstellung, doch gleichzeitig verbreitete sich, auch aufgrund der Krisen, immer mehr antisemitische Einstellungen, die nicht zuletzt in der Entstehung rechtsradikaler nationalistischer Gruppen kulminierte. Darunter war auch die NSDAP. Allerdings gab es während der Jahre der Weimarer Republik Phasen von mehr oder weniger antisemitischer Tendenzen. Doch wirklich abgeebbt ist der Antisemitismus nie. Welchen Einfluss hatte hier die NSDAP auf die Bevölkerung. Ist die NSDAP ab 1930 nicht wegen, sondern trotz ihres Antisemitismus gewählt worden? Wie verlief die Entwicklung in der Weimarer Republik und was waren die entscheidenden Ereignisse?

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