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Veranstaltungen - Gesellschaft

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  • 21.10.2022 - 23.10.2022
  • 19:00
  • Utting

Ethik - Klassiker des Westens

Augustinus und Thomas von Aquin

Christliches Denken ist neben der klassischen griechisch-römischen philosophischen Tradition die zweite Wurzel unserer europäischen Kultur. Diese Wurzeln waren bereits sehr früh untrennbar miteinander verbunden. Die Vordenker der neuen Religion im römischen Reich entstammten einem sozialen Umfeld, das eben diese klassischen philosophischen Traditionen zum Kern ihrer eigenen ausgeprägten Bildungskultur gemacht hatte. So traten seit der Spätantike neue philosophische Denker auf, die die antike philosophische Vorstellung eines schicksalhaft wirkenden, ewigen Gesetzes (griech. logos) mit der Idee einer göttlichen Schöpfung, eines aus dem Nichts hervorgebrachten Werkes mit einem Anfang und einem Ende in der Zeit verbanden. Diese christlichen Philosophen und Kirchenväter wiederum hatten immensen Einfluss auf die Denker des Mittelalters. Die so entstandenen Sichtweisen und Denktraditionen haben entscheidende Bedeutung und Konsequenzen für das Verständnis vom Sinn der Welt und der Natur, für die Vorstellungen vom Menschen, von Gesellschaft und Staat, Ethik und Recht, kurz für das politische Zusammenleben. Zwei Denker, die antike Vorbilder aufgreifen, sie in christlichem Sinn umdeuten, neu denken und fortentwickeln, sind Augustinus und Thomas von Aquin. Ihre Werke haben auch heute noch erheblichen Einfluss. Gemeinsam wollen wir ihre politisch-philosophische Weltsicht beleuchten und herausarbeiten, inwiefern Augustinus und Thomas von Aquin zu entscheidenden Vordenkern der europäischen Kultur werden konnten.

kostenfrei
  • 24.11.2022 - 24.11.2022
  • 17:00
  • München & Online

Weibliche Genitalbeschneidung - ein Thema auch in Bayern?

Kooperationsveranstaltung mit: IN VIA BAYERN E.V., Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, im Rahmen des Sensibilisierungskampagne www.bayern-gegen-gewalt.de. Weibliche Genitalbeschneidung (englisch: Female Genital Mutilation/Cutting, FGM/C) ist eine Menschenrechtsverletzung, die das Recht der Frauen auf gesundheitliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung negiert. FGM/C ist ein weltweites Problem. In Deutschland ist diese Praxis seit 2013 gesetzlich verboten. Um wirksam gegen FGM/C vorzugehen, braucht man Wissensvermittlung, Enttabuisierung, Kultursensibilisierung und Diskussionsräume. Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte und allgemein Interessierte. Folgende Inhalte sind geplant: Fachlicher Input zu "Was ist weibliche Genitalbeschneidung?", Vorstellung des "Bayerischen Präventionsnetzwerkes gegen weibliche Genitalverstümmelung" sowie eine Podiumsdiskussion mit Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Frau Ulrike Scharf und Expert*innen zum Thema. Die kostenfreie Teilnahme ist in Präsenz in München und Online möglich. Die Programmankündigung ist bereits verfügbar, das finale Programm folgt. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Den Zugangslink mit technischen Hinweisen versenden wir wenige Tage vor Veranstaltungsbeginn. Für mehr Informationen kontaktieren Sie uns: Rita Schulz, T. 089 5126619-11, rita.schulz@invia-bayern.de oder Konrad Teichert, T. 089 12 58-205, ref0302@hss.de

kostenfrei
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