Print logo

HSS-Podcast erfolgreich
Podcast-Experiment geglückt - schon 25. Ausgabe der Satzzeichen

Die 25. Ausgabe unseres Podcasts „Satzzeichen“ mit Werner Schmidbauer ist es wert, kurz über die Genese unserer Podcasts zu berichten.

Blaues Mikrofon mit HSS-Podcast-Schriftzug

HSS-Podcast-Logo

Verena Kienast; HSS; HSS

Corona war der „Digital-Beschleuniger“ für die HSS

Über 13.000 Menschen haben unseren ersten Podcast mit dem Titel Satzzeichen seit seiner ersten Ausgabe Anfang April geklickt. Das sagt eigentlich alles. Dennoch: Als sich die HSS im März plötzlich mit Corona konfrontiert sah, als die Ausgangsbeschränkungen kamen, konnten von jetzt auf gleich keine Präsenzseminare mehr durchgeführt werden. Einer unserer satzungsmäßigen Aufträge, nämlich thematisch breite Bildung für die Bevölkerung anzubieten, geriet in Gefahr. Wie unserem Bildungsauftrag dennoch nachkommen? Diese Frage stellte sich zu Beginn. Ums kurz zu machen: Wir beschritten den digitalen Weg, nutzten die digitalen Kanäle. Eine allererste Umsetzung erfolgte dann auch schon im März auf hss.de mit dem Themenschwerpunkt "Zuhause bleiben": Dort stellten wir Fakten rund um das COVID-19 Virus zusammen, gaben Informationen des Bayerischen Innenministeriums über die Pandemie und den Umgang damit weiter. Darüber hinaus hatten wir gute Tipps für das Homeoffice einerseits, andererseits für die Freizeit während der Pandemie. Auch unsere stetig an Usern wachsenden Social-Media-Kanäle nutzten wir für die Corona-Kommunikation. Sehr schnell stellte die Stiftung ihre Seminarangebote erfolgreich als Online-Seminare zur Verfügung. Danach entwickelten sich digitale und hybride Veranstaltungen, zuletzt die 75 Jahr-Feier der CSU. Dort haben wir auch das Buch „75 Enthüllungen über eine Partei“ vorgestellt, außerdem unser neues Webportal www.csu-geschichte.de im Livestream mit Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL.

Und Corona war auch ein Beschleuniger, ein Boost für - einen eigenen Podcast. Die „Satzzeichen“. Ein in gewisser Weise gewagtes Unterfangen, ein Experiment. Denn vor Corona war das Format Podcast intern zwar immer wieder diskutiert worden, konnte sich aber letztlich nie durchsetzen.

Der erste Podcast fing als Experiment an

Ziel des Podcast-Initiators Karl Heinz Keil war es, ein attraktives Audio-Format für eine breite Hörerschaft zu schaffen. So, wie es auch Auftrag des Instituts für Politische Bildung ist, breite Bevölkerungsschichten mit Bildungsangeboten zu versorgen. Es musste also erst einmal ein überspannendes, spannendes Thema, ein Gastgeber gefunden, eine Redaktion, die Produktion und Regelmäßigkeit hergestellt werden, um einen nachhaltigen Wiedererkennungseffekt, eine Marke, zu schaffen. Außerdem mussten wir auch für die technischen Voraussetzungen sorgen. Welches Portal, welche Kanäle boten sich an? Alles Neuland.

„Der Podcast ist das Format der Stunde“, sagt Keil. „Deswegen wollten wir auch von Anfang an dabei sein. Als ehemaliger Hörfunkmann weiß ich, wie Hören wirkt - direkt und nah. Medien und Kommunikation waren zu Beginn der Corona-Pandemie ganz oben auf der Agenda und interessierten die meisten Menschen – wie kommunizieren wir im Homeoffice, wie gelange ich an seriöse Nachrichten und Informationen, wie funktioniert Kommunikation in der Krise? Das waren Fragen, die die Bevölkerung umtrieben. Daher habe ich mich für den Themenschwerpunkt Medien und Kommunikation entschieden. Mit unserem Gastgeber, Christian Jakubetz, haben wir einen gut vernetzten, professionellen und erfahrenen Journalisten, der uns half, Satzzeichen erfolgreich umzusetzen und zu etablieren.“

„Mein Lieblings-Format war der Podcast anfänglich nicht“, gibt der Kommunikationsleiter der HSS, Thomas Reiner, zu. „Weil mir zunächst der Mehrwert für die Stiftungskommunikation nicht klar war. Mit Satzzeichen bin ich allerdings vom „Saulus zum Paulus“ geworden und stehe zwischenzeitlich voll hinter diesem Format. Mit ihm erschließen wir uns strategisch auch neue Zielgruppen und erreichen noch mehr Menschen.“

Danach ging es auch darum, Satzzeichen bekannt zu machen. Es entstand eine eigene Visualisierung, ein Key-Visual, ein inzwischen äußert bewährter Prozess von Redaktion, Produktion und Freigabe bis hin zum Einstellen auf der Plattform podcaster.de, Einbindung ins HSS-Medienportal und schließlich die freitägliche Bewerbung über Facebook und Twitter.

Das 25. Satzzeichen mit Werner Schmidbauer

Am 25. September feiern wir bereits die 25. Ausgabe unserer Satzzeichen. In Satzzeichen dreht sich alles um Medien und Kommunikation. Man kann schließlich keinen Satz sagen, ohne buchstäblich ein Zeichen zu setzen. In dieser Gesprächsreihe haben wir ein Zeichen gesetzt. Wir analysieren Themen aus Medien und Kommunikation, greifen ihre tagesaktuelle Bedeutung auf und zeigen, wenn möglich, Perspektiven auf, die über den Tag hinausweisen.

Gäste waren zum Beispiel schon der ARD-Tagesschau-Chefredakteur Marcus Bornheim, zum Bundesligastart und 100. Kicker-Jubiläum Kicker-Chefredakteur, Jörg Jakob, BR-Rundschau-Anchorman Stefan Scheider, Auslandskorrespondenten der ARD, die Hochschulprofessoren Markus Kaiser und Andre Haller.

Markus Ferber, HSS-Vorsitzender: „Wir haben unsere Politische Bildungsarbeit fortentwickelt“

Über den Erfolg der Podcast-Reihe freut sich auch der Stiftungsvorsitzende der HSS, Markus Ferber, MdEP:

„Mit unseren Podcast-Reihen haben wir ein Format geschaffen, das ins Ohr geht und mit dem wir verschiedene Zielgruppen bedienen und so unseren Bildungsauftrag in moderner Art und Weise umsetzen können. Wir erreichen die Menschen überall, zuhause am Rechner oder – heute noch wichtiger - unterwegs über das Smartphone. Und das weltweit. Die Podcast-Reihen entsprechen meinem Ziel, die politische Bildungsarbeit der HSS auch mithilfe der Digitalisierung fortzuentwickeln.“

Weitere Reihen

Mit „Black Box Berlin“, einer weiteren Podcast-Serie, die am 24. September an den Start gegangen ist, wollen wir Licht in den Berliner Politik-Betrieb bringen. Unsere Internationale Arbeit erhält Gehör in „Global Perspectives“, die abwechselnd auf Deutsch und auch in englischer Sprache erscheinen, aus aller Welt berichten und damit auch den internationalen Anspruch der Stiftung abbilden. Mit #Faktisch entsteht ein wissenschaftliches Format. Und auch für die Jugend planen wir eine Serie.

Rund 13.000 Menschen seit April können nicht irren – danke für’s Klicken und für’s Zuhören. #reinhörenlohnt. In unsere Mediathek, auf Spotify, Deezer und itunes.

Podcasts

Ein Podcast ist eine Serie von Mediendateien (Audio- oder Videodateien). Man kann einen Podcast abonnieren und über das Internet abrufen. Das Wort Podcast setzt sich aus entweder Apples "iPod" oder "Play On Demand und broadCAST zusammen. Das Format erfreut sich zunehmender Beliebtheit, insbesondere durch die vermehrte Verwendung von mobilen Endgeräten.

Die HSS-Podcasts sind als Audio-Podcast ausgestaltet. Podcasts sind vergleichbar mit Radiosendungen, die auch unabhängig von den Sendezeiten angehört werden können. Die einzelnen Beiträge eines Podcasts heißen gewöhnlich „Episoden“. Eine Reihe zeichnet sich durch regelmäßig erscheinende Episoden aus.

Podcasts bedienen sich bereits existierender Techniken. Dies erleichtert die Bereitstellung und den Empfang von Audio- und Videoinhalten erheblich. Für den Nutzer ist das Hören in der Regel kostenfrei.

Kontakt
Leiter: Thomas Reiner
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Leiter:  Thomas Reiner
Telefon: 089 1258-500
E-Mail: Reiner-T@hss.de