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Coronavirus: Information & Tipps für den Alltag

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen, heißt es. Weil soziale Kontakte auf ein nur erforderliches Maß einzuschränken sind, um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus für alle zu minimieren, haben wir hier versucht, Angebote für die Bildung, aber auch die Zerstreuung zuhause zusammenzustellen. Wir sind bemüht, immer wieder zu aktualisieren.

HSS-Podcast - #faktisch: „Zauberwort Resilienz: Lernen aus der Krise?“

Wie reagieren Menschen auf gravierende Eingriffe? Das untersucht die Resilienzforschung. Tatsächlich stellt die Corona-Pandemie einen enormen Belastungstest für unsere Gesellschaft, unser Gesundheits- und Wirtschaftssystem dar. Wir sprachen mit dem Sozialethiker und Resilienzforscher Dr. Martin Schneider, welche Phasen er bei der Bewältigung der Krise beobachtet bis hin zur Frage, ob sie gar zu einem Umdenken führen. Moderation: Christian Jakubetz, PRedaktion: Silke Franke, Umweltreferentin der Hanns-Seidel-Stiftung; 
#faktisch – der Podcast, der Wissen/schaft: Alle zwei Wochen am Mittwoch um 14.00 Uhr eine neue Folge auf:
Spotify     iTunes   und hier auf in der HSS-Mediathek

  • Erstinformation und Kontaktvermittlung: 115
  • Kassenärztliche Vereinigung Bayern: 116 117
  • Coronavirus Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit: 09131 6808 5101
  • Bayerisches Wirtschaftsministerium:  0892162 2101
  • Bundesagentur für Arbeit: Arbeitnehmer-Hotline: 0800 4555500
  • Bundesagentur für Arbeit: Arbeitgeber-Hotline: 0800 4555520
  • Telefonseelsorge: 0800 1110111 / 0800 111 0 222
  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 0800 116 016
  • Elterntelefon: 0800 111 0 550
  • "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Pflegetelefon: 030 20 179 131
  • Opfertelefon "WEISSER RING": 116 006
  • "Corona Hotline": 089 122 220

Kontaktbeschränkung – was ist zu beachten?

Wir haben uns mit der Kontaktbeschränkung befasst und versuchen, hier die wichtigsten Fragen zu beantworten. Jetzt aufklappen und informieren!

Hintergrund

Zunächst: Es war und ist eine schwierige Abwägung zu treffen zwischen zwei wichtigen Gütern: Auf der einen Seite das Recht auf die persönliche Entfaltung, wozu auch die Bewegungsfreiheit und die Freiheit des persönlichen Umgangs mit Verwandten und Freunden und gehört. Auf der anderen Seite der Schutz der Menschen, insbesondere der sog. Risikogruppen, vor einer Ansteckung mit Covid-19, die Abflachung der Infektionskurve und damit die potenzielle Aufrechterhaltung der medizinischen Leistungsfähigkeit. Diese Abwägung wurde zurecht zugunsten der Eindämmung der Pandemie und damit zugunsten des Schutzes der Menschen getroffen.

Die Ausgangsbeschränkung wurde mit sofortiger Wirkung zum 6. Mai außer Kraft gesetzt und es wurden zahlreiche Lockerungen im öffentlichen Leben eingeführt. Es gilt seitdem eine Kontaktbeschränkung nach dem Grundsatz "Soviel Freiheit wie möglich, soviel Sicherheit wie nötig."(Bayerisches Staatsministerium des Innern)

Was das im Einzelnen heißt, sehen Sie in den folgenden Abschnitten:
 

Was ist erlaubt? 

Grundsätzlich darf sich jedermann zu jeder Zeit ohne triftigen Grund im öffentlichen Raum bewegen, es sei denn die 4. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sieht eine besondere Regelung vor.

Weiterhin soll jeder den Kontakt zu andern Menschen auf dem Minimum reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant halten. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

Die in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten geltenden Maßnahmen sind abhängig von der 7-Tage-Inzidenz, d.h. der Anzahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Die Bayerische Corona-Ampel gibt einen Überblick:

 

GRÜNE PHASE: 7-Tage-Inzidenz unter 35:
Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist mit den Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands ODER in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet. Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort die Personenzahl insbesondere unter Berücksichtigung des Mindestabstands von 1,5 m begrenzt werden. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden.

 

GELBE PHASE: 7-Tage-Inzident über 35, aber unter 50:
In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen haben die Gesundheitsämter spätestens ab einer 7-Tages-Inzidenz über 35 u.a. anzuordnen, dass private Feiern und Kontakte auf zwei Hausstände oder maximal 10 Personen begrenzt sind. Zudem gilt eine Sperrstunde ab 23 Uhr, ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 23 Uhr und ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 23 Uhr.

 

ROTE PHASE: 7-Tage-Inzidez über 50:
In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen haben die Gesundheitsämter spätestens ab einer 7-Tages-Inzidenz über 50 u.a. anzuordnen, dass private Feiern und Kontakte auf zwei Hausstände oder maximal 5 Personen begrenzt sind. Zudem gilt eine Sperrstunde ab 22 Uhr, ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 22 Uhr und ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 22 Uhr.

 

DUNKELROTE PHASE: 7-Tage-Inzidez über 100:
In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen haben die Gesundheitsämter spätestens ab einer 7-Tages-Inzidenz über 100 u.a. anzuordnen, dass private Feiern und Kontakte auf zwei Hausstände oder maximal 5 Personen begrenzt sind. Veranstaltungen aller Art dürfen mit maximal 50 Personen stattfinden (mit Ausnahme von Kirchenveranstaltungen und Demonstrationen). Zudem gilt eine Sperrstunde ab 21 Uhr, ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 21 Uhr und ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 21 Uhr.

 

Zusätzliche Infos dazu, was erlaubt ist, finden Sie weiter unten!

Zur vierten Bayerische Infektionsschutzmaßnahmeverordnung vom 5. Mai 2020 zum Download

Zur Seite des Bayerischen Staatsministerums des Innern

Zum Überblick über die Corona-Ampel


Wie wird die Kontaktbeschränkung durchgesetzt?

Die Polizei hat den Auftrag, die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen  zu überwachen. Das erfolgt u. a. durch Stichproben im öffentlichen Raum.

Werde ich bestraft, wenn ich die Regeln nicht einhalte?

Der Verstoß gegen die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist eine Ordnungswidrigkeit, der Mindestsatz liegt bei 150 €.

Ist das Tragen von Mund-Nasenschutz sinnvoll?

Fremdschutz: Das Tragen von Mund-und Nasenschutz ist nicht nur sinnvoll, sondern seit dem 27. April 2020 auch verpflichtend. Denn dies kann die Ausbreitung des Virus im öffentlichem Raum verlangsamen und Personen, die besonders gefährdet sind schützen (Robert-Koch-Institut). Dadurch halten Sie eine gewisse Menge an Viren beim Sprechen, Atmen und Niesen zurück, weil sich diese dann nur in einem kleinen Radius verteilen können. Es ist aber wichtig, die Abstandsregel einzuhalten, weil der Mund-Nasen-Schutz keinen 100%igen Schutz darstellt.

Selbstschutz: Es gibt keinen Beleg dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasenschutzes Sie selbst schützt und damit das Risiko einer Ansteckung einer gesunden Person verringert. Im Gegenteil: Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation könne das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, auch ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Das könnte dann wiederum zur Vernachlässigung der derzeit über das normale Maß hinaus erforderlichen Hygiene führen(Lungenärzte im Netz).

In welchen Fällen ist das Tragen verpflichtend und muss es immer eine Maske sein?

Wenn Sie keine Maske haben, können Sie Mund und Nase auch mit einem Schal bedecken (Anleitungen zum Basteln einer Maske auf YouTube).
Getragen werden muss dieser Schutz auch von Kindern ab dem 6. Lebensjahr. Ausgenommen von der Pflicht sind Menschen, bei denen das Tragen von Mund- und Nasenschutz unzumutbar ist, z.B. aus gesundheitlichen Gründen.

An der frischen Luft (Spazierengehen, Joggen…) benötigen Sie in der Regel keine Maske.

In diesen Fällen ist das Tragen einer Maske notwendig:

  • in Geschäften
  • im öffentlichen Personennahverkehr
  • beim Arzt
  • bei Dienstleistungen mit Kundennahverkehr (z.B. Friseur)
  • in der Fahrschule
  • und sobald man auf dem Markt etwas kauft (nicht beim Bummel über den Markt, lediglich beim Einkauf)
  • In Gaststätten (bei Betreten der Gaststätte sowie auf dem Weg zur Toilette ist die Maske zu tragen. Am Tisch darf sie abgenommen werden)

Abhängig von der 7-Tage-Inzidenz gelten in einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städte zusätzliche Regelungen. Auch hier gibt die Bayerische Corona-Ampel einen Überblick:

GELBE PHASE (7-Tage-Inzident über 35): Maskenpflicht wird dort eingeführt, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen

  • stark frequentierten Plätzen (z.B. Fußgängerzonen, Marktplätze)
  • in allen öffentlichen Gebäuden
  • auf Begegnungs- und Verkehrsflächen
  • auf der Arbeitsstätte (z.B. Fahrstühlen, Kantinen, Eingangsbereich) und am Arbeitsplatz, falls der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann
  • in Schulen und Bildungsstätten auch im Unterricht (außer Grundschulen)
  • für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen
  • auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten durchgängig und auch am Platz

ROTE (7-Tage-Inzident über 50) und DUNKELROTE PHASE (7-Tage-Inzident über 100): Maskenpflicht wird dort eingeführt, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen

  • Zusätzlich zu den oben genannten Regeln gilt die Maskenpflicht in Schulen und Bildungsstätten aller Jahrgangsstufen

Darf ich meine Großeltern besuchen?

Es ist es möglich, Familienmitglieder zu besuchen. Trotzdem sollte man darauf achten, Abstand einzuhalten und die Großeltern zu schützen. Sie können sich auch gemeinsam im Freien aufhalten.

Darf ich meine Eltern und Geschwister treffen?

Ab dem 17. Juni ist es grundsätzlich erlaubt sich in der Familie sowie mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands oder in einer Gruppe von bis zu zehn Personen zu treffen. Je nach 7-Tage-Inzidenzwert ihres Landkreises oder ihrer Stadt können jedoch abweichende Regelungen gelten. Diese finden Sie unter dem Punkt "Kontaktbeschränkungen". Außerdem achten Sie bitte immer darauf, den Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.

 

Spielplätze im Freien

Seit dem 6. Mai sind die Spielplätze wieder geöffnet. Bitte beachten Sie dabei die Hygiene- und Abstandsregeln und meiden Sie überfüllte Plätze. Sie sollten auch keine Gruppen bilden, sondern sich nur mit Mitgliedern ihrer Familie und mit maximal einer haushaltsfremden Person dort aufhalten.

 

Dürfen meine Kinder mit ihren Freunden spielen?

Ja. Kinder dürfen wieder mit ihren Freunden spielen. Auch hier gilt: Im Freien 10 Personen bzw. je nach 7-Tage-Inzidenzwert ihres Landkreises oder ihrer Stadt abweichende Regelungen (siehe "Kontaktbeschränkungen")

 

Dürfen Freunde oder Verwandte meine Kinder betreuen?

Kinderbetreuung in kleinen Gruppen ist seit dem 6. Mai wieder möglich. Die Mitglieder der Gruppe dürfen aber höchsten aus drei Hausständen stammen und müssen sich privat organisieren. Dazu zählen nachbarschaftliche oder familiäre Kinderbetreuung. Die „klassischen“ Kindertagespflegestellen, in der maximal fünf fremde Kinder gleichzeitig durch eine feste Tagespflegeperson betreut werden, dürfen seit dem 11. Mai 2020 wieder regulär besucht werden.

 

Ich lebe getrennt und habe Kinder. Die Kinder werden abwechselnd von mir und meinem ehemaligen Partner betreut? Ist das weiterhin möglich?

Minderjährige dürfen weiterhin zwischen den Partnern übergeben werden. So können beide Partner ihr Sorgerecht ausüben.

 

Darf ich meine Freunde zu Hause besuchen?

Zu Hause gilt in der Regel keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine Personenanzahl, stattdessen soll dort die Personenzahl unter Berücksichtigung des Sicherheitsabstands begrenzt werden. Aber auch hier gilt: 1,5 Meter Abstand! Falls jedoch der 7-Tage-Inzidenzwert von 35 überschritten wird, gelten strengere Konaktbeschränkungen (siehe oben).

 

Kann ich meinen Ehe- oder Lebenspartner besuchen?

Ja. Der Besuch des Lebenspartners ist erlaubt. Sie müssen weder verheiratet sein noch in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben. Entscheidend ist die Beziehung.

 

Wie ist es mit Besuchen von Angehörigen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung?

Ab dem 9. Mai sind Besuche von registrierten Kontaktpersonen oder Familienmitgliedern mit festen Besuchszeiten eingeschränkt möglich. Voraussetzung ist aber, dass strikte Hygienemaßnahmen eingehalten werden:  Besucher und Besuchte halten den Mindestabstand ein und tragen einen Mund-Nasenschutz. Die Einrichtung muss ein Hygienekonzept vorweisen, wie sie z.B. den Zugang zu kontrollieren und Besucherräume zur Verfügung stellen. Zudem muss die Möglichkeit bestehen, Personal, Bewohner und Patienten regelmäßig zu testen. Am besten Sie kontaktieren die jeweilige Einrichtung und erkundigen sich nach den konkreten Regeln vor Ort.

 

Darf ich Familienveranstaltungen feiern?

Generell dürfen im Freien Veranstaltungen (z.B. Hochzeiten, Beerdigungen) mit einer Personenanzahl von bis zu 100 Gästen, in Innenräumen von bis zu 50 Leuten stattfinden. Dies gilt jedoch nur für Landkreise mit einem 7-Tage-Inzidenzwert von unter 35. Sobald dieser überschritten wird, sind private Feiern und Kontakte auf zwei Hausstände oder auf maximal 10 bzw. 5 Personen begrenzt (siehe unter "Kontaktbeschränkungen").

Wie verhalte ich mich beim Einkaufen?

Tragen Sie Ihren Mund-Nasenschutz und achten Sie auf den Mindestabstand von 1,5 m zu den anderen Mitbürgern. Auch wenn Sie gerne mit ihrer Familie zusammen einkaufen gehen, ist es besser, Sie gehen alleine oder wenn nötig zu zweit, denn je weniger Menschen aufeinandertreffen, umso langsamer verbreitet sich das Virus. In Geschäften darf sich maximal ein Kunde je 20 m2 aufhalten und die Inhaber haben viele Hygienevorkehrungen getroffen. Das alles ist notwendig, damit der Einzelhandel aktiv sein kann, ohne dass die Infektionsrate in die Höhe schnellt. Deshalb kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Auch wenn diese Maßnahmen im Alltag unbequem sind, gilt es, Geduld zu üben.

Mit steigendem 7-Tage-Inzidenzwert gilt in Fußgängerzonen auch die Maskenpflicht. Informieren Sie sich bitte über die genauen Regelungen auf der Website der jeweiligen Stadt oder Landkreis.

 

Ich gehöre selbst zur Risikogruppe und meine Vorräte gehen langsam aus. Wie kann ich mir Hilfe organisieren?

Wenn Sie keine Freunde oder Verwandte in der Nähe haben, die Ihnen helfen können, dann finden Sie hier Unterstützung:

Bundesweit

Netzwerk für Nachbarschaftshilfe: Nebenan.de

Netzwerk für hilfreiche Angebote in der Region: Einfach Postleitzahl eingeben und die richtigen Angebote werden angezeigt: quarantänehelden.org

#CoronaCare: Deutschland hilft sich - wir machen mit: deutschlandweite: Facebook-Gruppe #CoronaCare

Bayern

Bayern 2 hat viele Helfernetzwerke zusammengestellt: Bayerische Hilfsnetzwerke

 

Darf ich überhaupt noch Handwerker zu mir nach Hause bestellen?

Dringende Reparaturen wie zum Beispiel bei einem Wasserschaden und dem Ausfall der Heizung sind erlaubt. Arbeiten aber, die aufgeschoben werden können, sollten Sie in dieser Zeit nicht durchführen lassen. Wo es möglich ist, ist ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

 

Was ist mit Behördengängen?

Behördengänge sind möglich. Erkundigen Sie sich auf der Website der Behörde nach deren Öffnungszeiten und nach  Möglichkeiten, einen Termin zu vereinbaren. Viele Anliegen können im Zweifel online, per Mail oder Telefon geklärt werden.

 

Welche Regeln gibt es für Arztbesuche?

Mit Wirkung ab dem 6. Mai 2020 entfällt die allgemeine Ausgangsbeschränkung, sodass sich die Frage nach einem triftigen Grund wie etwa einen Arztbesuch nicht mehr stellt. Es gilt aber immer noch das Gebot, die sozialen Kontakte auf ein Mimimum zu reduzieren. Wenn Sie unsicher sind, ob ein Arztbesuch erforderlich ist oder ein Telefonat mit dem Arzt ausreicht, dann rufen Sie am besten in der Praxis an und lassen sich beraten. Die Maskenpflicht und das Distanzgebot gelten bis auf weinige Ausnamen auch beim Arzt.
 

Mein Nachbar ist krank. Darf ich für ihn einkaufen gehen?

Ja, bitte! Damit leisten Sie einen wertvollen sozialen Dienst. Vermeiden Sie, soweit es geht, den direkten Kontakt zu Ihrem kranken Nachbarn und stellen sie, wenn möglich, die Einkäufe vor seine Tür.

Ich möchte mit meiner Familie zusammen draußen Sport machen oder Spazieren gehen. Ist das möglich?

Ja. Je nach 7-Tage-Inzidenz werden private Kontakte jedoch auf zwei Haushalte bzw. 10 oder 5 Personen beschränkt (siehe oben).

 

Kann ich mit meinen Freunden draußen Sport machen? Dürfen wir zusammen spazieren gehen?

Sport: Ja, Sie können sich mit anderen Personen für Sport und Bewegung an der frischen Luft treffen. Bitte halten Sie dabei einen Abstand von mindestens 2 m ein.
Spazierengehen: Sie können mit anderen Personen zum Spazieren gehen verabreden. Bitte achten Sie auf den Mindestabstand von 1,5 Metern. 

Diese Regelungen gelten nur bei einem 7-Tage-Inzidenzwert von unter 35. Je nach 7-Tage-Inzidenz werden private Kontakte jedoch auf zwei Haushalte bzw. 10 oder 5 Personen beschränkt (siehe oben).

 

Darf ich mit dem Auto oder Motorrad Ausflüge machen?

PKW: Ja. Wenn Sie sich am Ziel draußen bewegen möchten,  meiden Sie bitte Orte, die viel besucht werden, denn dann können sie nicht mehr den vorgeschriebenen Abstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen einhalten.
Motorrad: Ja, Ausflüge mit dem Motorrad sind wieder möglich. Achten Sie aber bei den Pausen auf die Einhaltung der Abstandsregeln.

 

Welche Sportarten sind wieder erlaubt?

Der Trainingsbetrieb von Individualsportarten im Breiten- und Freizeitbereich kann aber unter Einhaltung von festgelegten Voraussetzungen  aufgenommen werden, u.a.:

  • Ausübung unter freiem Himmel oder in Fitness- und Tanzstudios (je nach Schutz- und Hygienekonzept des jeweiligen Studios)
  • Abstandsregel von 1,5 m wird eingehalten
  • kontaktfrei Durchführung oder unter der Voraussetzung einer Kontaktdatenerfassung für das Training in festen Trainingsgruppen (Trainingsgruppe in Kampfsportarten, in denen durchgängig oder über einen längeren Zeitraum ein unmittelbarer Körperkontakt erforderlich ist, dürfen höchstens 20 Personen umfassen)
  • Ausübung in Kleingruppen

Weitere Voraussetzungen finden Sie auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums des Innern

 

Wann kann ich wieder in den Zoo oder in ein Museum?

Der Zoo hat am 11. Mai wieder geöffnet Allerdings muss man sich sein Ticket vorher online kaufen, da nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern in den Park darf. Auch Jahreskartenbesitzer müssen sich ein Ticket (0 Euro Ticket) kaufen. Weitere Infos: https://www.hellabrunn.de/tierparkbesuch-in-corona-zeiten/besuch-planen/

Seit dem 11. Mai dürfen Museen wieder öffnen, natürlich auch unter strengen Auflagen. Es gilt der Abstand von 1,5 Metern und das Tragen des Mund-und Nasenschutzes ist Pflicht. Welche Museen wann wieder öffnen finden Sie auf den jeweiligen Homepages.

 

Auch diese Betriebe dürfen wieder öffnen:

Ab dem 8. Juni:

  • Freibäder
  • Fitnessstudios
  • Tanzschulen
  • Sportstätten

Natürlich gibt es auch hierfür spezielle Hygienekonzepte

Ab 15. Juni öffnen:

  • Kinos
  • Theater

Ab dem 22. Juni:

  • Hallenbäder
  • Thermen
  • Hotelschwimmbäder

Außerdem finden seit dem 15. Juni wieder Konzerte in Bayern statt.

Wichtig für Ihren Urlaub: Ab 30. Mai öffnen in Bayern die Hotels und Campingplätze wieder öffnen. Allerdings bleiben die Saunen, eigene Schwimmbäder und Wellenss-Bereiche noch geschlossen.

 

Kunst und Kultur:

Seit 15. Juni sind Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich mit bis zu 50 Personen in Innenräumen und mit bis zu 100 Personen draußen möglich.
Ab 22. Juni 2020 werden die Personenzahlen erhöht: Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich werden mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 100 Gästen in Innenräumen und mit bis zu 200 Gästen im Inneren möglich sein. Die Maskenpflicht gilt unverändert.

 

Veranstaltungen:

Private Feiern für Gruppen (draußen bis zu 200 Personen, drinnen bis zu 100 Personen) erlaubt.  Öffentliche oder für ein größeres, allgemeines Publikum zugängliche Veranstaltungen sind unter Auflagen und mit höchstens 100 Teilnehmern möglich. Dies gilt nicht mehr ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von über 35: Ab diesem Wert sind private Veranstaltungen auf zwei Hausstände oder maximal 10 bzw. 5 Personen begrenzt (siehe oben). Ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 sind öffentliche Veranstaltungen aller Art mit maximal 50 Personen möglich.

Es gelten folgende Regelungen:

  • Zwischen allen Teilnehmern muss ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt und jeder Körperkontakt mit anderen Versammlungsteilnehmern oder Dritten vermieden werden.
  • Die zuständigen Behörden müssen evtl. durch entsprechende Beschränkungen sicherstellen, dass die von der Versammlung ausgehenden Infektionsgefahren auch im Übrigen auf ein infektionsschutzrechtlich vertretbares Maß beschränkt bleiben. Die ist in der Regel der Fall, wenn die Teilnehmerzahl der Versammlung auf höchstens 200 Personen beschränkt ist und die Versammlung ortsfest stattfindet.
  • Ab einer Teilnehmerzahl von 200 Personen ist in der Regel Maskenpflicht anzuordnen.
  • Sofern diese Anforderungen auch durch Beschränkungen nicht sichergestellt werden können, ist die Versammlung zu verbieten.

Gastronomie?

Restaurants und Biergarten haben wie gewohnt geöffnet. Die Öffnungszeiten der Gastronomie sind die gleichen, wie vor der Pandemie. Dies gilt jedoch nicht mehr ab einem 7-Tage-Inzidenzwert für den betreffenden Landkreis oder kreisfreie Stadt.

GELBE PHASE: 7-Tage-Inzident über 35, aber unter 50:
 Sperrstunde ab 23 Uhr, ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 23 Uhr und ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 23 Uhr.

 

ROTE PHASE: 7-Tage-Inzidez über 50:
Sperrstunde ab 22 Uhr, ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 22 Uhr und ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 22 Uhr.

 

DUNKELROTE PHASE: 7-Tage-Inzidez über 100:
Sperrstunde ab 21 Uhr, ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen ab 21 Uhr und ein Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen ab 21 Uhr.

Tipps und nützliche Links für Erwachsene

1. Vor Beginn der Arbeit: Nicht aufräumen, denn das ist ein Trick des Gehirns, nicht anfangen zu müssen.

2. Infrastruktur: Alles schaffen, was Ihnen fehlt, so gut es geht: Rituale, Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen. Verabreden Sie sich mit anderen heimarbeitenden Kollegen zum Chat oder Telefonieren. Legen Sie Dateien und Dokumente, die mehrere brauchen so ab, dass andere sie auch finden. Wenn Sie daran arbeiten, aktualisieren Sie diese bitte, z.B. mit neuem Datum, Namenskürzel oder Versionsnummer. Nichts ist ärgerlicher als unnötige doppelte Arbeit.

3. Produktivität: Organisieren Sie sich, setzen Sie Ziele, schreiben Sie sich eine To-Do-Liste, aber auch eine Have-done-Liste. Dort können Sie notieren, was Sie schon erledigt haben. Das beugt dem vor, dass sich bei Ihnen vielleicht ein Gefühl einschleicht, sie seien nicht produktiv genug gewesen.

4. Konzentrieren Sie sich: Machen Sie sich eine Liste mit den Dingen, die Ihnen unpassender Weise durch den Kopf gehen. Wenn da steht „Geschirrspüler leeren oder Wäsche aufhängen“ dann haben Sie das gut für einen späteren Zeitpunkt vermerkt und aufgehoben und können sich so besser auf die Arbeit konzentrieren.

5. Ruhe: Wenn der Nachbar, weil er sich auch gerade im Homeoffice befindet, gerade lautstark mit seinem Chef telefoniert, helfen Ohrstöpsel.

6. Verantwortung: Übernehmen Sie Verantwortung gegenüber sich selbst, den Kolleginnen und Kollegen und der Stiftung – auch im Homeoffice müssen Aufgaben erledigt werden.

7. Pausen: Legen Sie Pausen ein und machen sie die nicht dort, wo Sie arbeiten. Nachdem Sie direkte soziale Kontakte meiden sollen, schauen Sie aus dem Fenster.

8. Belohnen Sie sich selbst – ein kleines Stück Schokolade wirkt da Wunder! Oder hören Sie sich Ihr Musik-Lieblingsstück an.

9. Wenn Sie einsam werden: Kontaktieren Sie nach Feierabend ein paar Leute, die Ihnen wichtig sind. Freunde, Familie, gerne auch Ihre Chefin, Ihren Chef.

10. Feierabend und abschalten:  Auch zuhause ist mal Feierabend. Dann schalten Sie bitte ab.

Bei allem: Für viele, die das Arbeiten nur in der Stiftung gewohnt sind, ist die Situation neu und ungewohnt. Geben Sie sich Zeit – Sie finden Ihren Rhythmus.

  • Papierkram sortieren und ausmisten, Ordnersystem anlegen

  • Impfpass suchen und finden

  • Versicherungen, Stromanbieter etc. überprüfen und evtl. wechseln

  • Fensterputzen

  • Kleiderschrank ausmisten

  • Vorräte aufbrauchen

  • Reparieren oder Upcycling

  • Pflanzen umtopfen

  • Fotobücher basteln

  • Karten/ Briefe schreiben

Museen - digital

Schwerpunkt Bayern

Weitere Museen

Zeitschrift zum Lesen

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Mit Kultur Politik machen? Geht das?

Ja das geht und wie, zeigt der Schwerpunkt dieser Politische Studie. Bewundern Sie die Sammlung moderne Kunstwerke. Jetzt 'Mit Kultur Politik machen" downloaden!

Historische Wahlwerbespots der CSU

"Geschlossen die Zukunft meistern" zur Bundestagswahl 1969

Franz Josef Strauß spielt mit seiner Familie Mensch-ärgere-dich-nicht und spaziert durch den Garten seines Hauses, während ein Sprecher auf seine Erfolge als Bundesfinanzminister verweist. Strauß betont die politischen Erfolge der Unionsparteien und plädiert für ein Vereintes Europa, für die soziale Marktwirtschaft und eine stabile Währungspolitik, um weiterhin Frieden, Freiheit und Wohlstand zu sichern.

ACSP, FV S: 256/2, 319/3

Bundestagswahl 1980

Landtagswahl 1976

Vor über 30 Jahren wurde Franz Josef Strauß zum Bayerischen Ministerpräsidenten gewählt. Der Spot "Werkstattzeichner" zur Landtagswahl 1976 thematisiert eines seiner wichtigsten Anliegen, seinen Kampf gegen die Staatsverdrossenheit, sein Zugehen und Eingehen auf die Nöte der Bürger, sein volksnahes Eintreten für unbürokratische Lösungen und seinen Einsatz für eine bürgernahe Amtsführung in der staatlichen Verwaltung.

ACSP, FV S: 337/5

Kultur sonstiges

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Tipps und Links für Schüler

Junge und Mädchen machen Schule zu Hause am Laptop

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Tipps und Links für Eltern

Mutter, Vater, Junge, Mädchen zusammen in der Küche

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Daheim zu lernen und zu unterrichten stellt Schülerinnen und Schüler sowie nicht pädagogisch gebildetes Personal vor erhebliche Herausforderungen. Eines vorweg: Einer Schulkarriere hat es selten geschadet, wenn der Unterricht für eine Zeit ausgefallen ist. Dennoch sollten all diejenigen, die eine Möglichkeit dazu haben, zuhause mit ihren Kindern lernen. Wir stellen hier ein paar Tipps zusammen, wie das Lernen zuhause gelingen kann:

1. Am besten vormittags lernen, denn diesen Rhythmus sind die Kinder aus der Schule gewohnt. Außerdem sind die meisten in der Früh noch fit.

2. Beim Lernen sollten Sie auf eine ablenkungsfreie Umgebung achten – die Lernorte können dennoch gerne auch gewechselt werden, zum Beispiel der Schreibtisch für Geometrie und die Wohnzimmercouch für das Vokabeltraining.

3. Lernzeiten einhalten: Schülerinnen und Schüler in der ersten und zweiten Klasse brauchen nach 15 bis 20 Minuten Lern- eine Auszeit von 10 Minuten. Dritt- und Viertklässler brauchen nach 30 Minuten eine Pause. Das sind aber nur grobe Richtwerte. Die größeren organisieren sich meistens schon recht gut selber, aber auch hier kann es sein, dass der ein oder andere „Stups“ von den Eltern noch erforderlich ist.

4. Plan machen: Hilfreich ist ein Lernplan, der in Zusammenwirken von Eltern und Kindern erstellt wird. Denn ein solcher Plan gibt einen gewissen Rahmen vor, der Tag wird strukturierter.

5. Zum selbständigen Lernen anhalten: Da auch die meisten Eltern im Homeoffice arbeiten müssen, handelt es sich nicht um „Freizeit“ oder verlängerte Ferien. Daher muss auch gelernt werden. Und ja, auch Grammatik und Vokabeln.

6. Stress vermeiden. Wenn man so für sehr lange Zeit aufeinandersitzt, kann schon mal ein „Lagerkoller“ aufkommen. Daher sollte es Ziel sein, Stress zu vermeiden, auch wenn einigen die gemeinsame Zeit sehr lange vorkommen kann.

    Links für Lehrer

    Lehrer unterrichtet von Zuhause aus mit Headset und Laptop.

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    Spannende Links für Kinder

    Tiere hautnah

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    Filme, Hörspiele und Tipps zum Spielen

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