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Veranstaltungen

Virus! +++ Aufgrund des Schutzes vor Corona entfallen alle Präsenzveranstaltungen vorerst bis zum 9. Mai 2021 +++ Weiteres dann wieder hier +++ Virus!

Unsere Seminare zu politischen Themen, Fortbildungen für Kommunalpolitiker und ehrenamtlich Engagierte, Fachtagungen für Experten und das Ferienprogramm für Kinder, Jugendliche und Familien finden, soweit möglich, online statt.

Zu allen HSS-Online-Seminaren




  • 28.04.2021 - 28.04.2021
  • 17:30

Internationales Online-Seminar

Online-Seminar: Vor 30 Jahren - Augustputsch in Moskau: Das Ende von Gorbatschow

Der Putsch am 19. August 1991 vor 30 Jahren in Moskau beendete die politische Karriere Michail Gorbatschows. Der Schöpfer von Glasnost und Perestroika musste zurücktreten. Gleichzeitig besiegelte der Putsch das Ende der Sowjetunion. Reaktionäre Kreise in der Regierung unternahmen einen Putschversuch, um die Macht der Kommunistischen Partei sichern und das Auseinanderdriften des Riesenreiches zu stoppen. Am 18. August wird Gorbatschow auf der Krim festgesetzt. In Moskau werden Truppen zusammengezogen und der Ausnahmezustand wird verkündet. Doch der Putsch scheitert. In diesem Online-Seminar diskutieren die beiden Referenten mit Dr. phil. Johannes Grotzky und Ulrich Schimmelpfennig, Oberstleutnant a.D. Die Zugangsdaten werden am Tag des Seminars im Laufe des Vormittags mit einer Bestätigungsmail verschickt. Eine Aufnahme des Online-Seminars ist untersagt

kostenfrei
  • 28.04.2021 - 28.04.2021
  • 19:00

Podiumsdiskussion „Wie sehr bedrohen Verschwörungstheorien den gesellschaftlichen Zusammenhalt, warum gibt es sie überhaupt und was können wir dagegen tun?"

Eine Podiumsdiskussion des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt, der Hanns-Seidel-Stiftung und des Research Centre Global Dynamics. Etwa 30 Prozent der Bevölkerung Deutschlands neigt der Leipziger Autoritarismusstudie 2020 zufolge zum Glauben an Verschwörungstheorien. In den USA glaubt ein etwa ebenso großer Bevölkerungsanteil an QAnon, eine Verschwörungstheorie, die als besonders demokratiegefährdend gilt. Im Zuge der Corona-Pandemie scheint sich die Problematik von Verschwörungsnarrativen deutlich verschärft zu haben. Verschwörungstheorien sind auch deshalb so gravierend, weil sie im Zusammenhang mit wissenschaftsfeindlichen, ethnozentrischen, antisemitischen, islamfeindlichen und rechtsextremen Einstellungen sowie mit der Wahl rechtspopulistischer Parteien stehen, die wiederum selbst für die Verbreitung von Verschwörungstheorien sorgen. Viele Menschen fragen sich aktuell, ob unsere Welt „verrückt“ geworden ist und rätseln, warum recht viele Mitglieder unserer Gesellschaft an teils äußerst absurde Theorien glauben. Vor diesem Hintergrund diskutieren über die Ausmaße von Verschwörungstheorien, das Bedrohungspotential in Bezug auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Gründe für den Glauben an. Verschwörungstheorien sowie die Frage, was eigentlich gegen den Glauben an Verschwörungstheorien hilft: Dr. Alexander Yendell, Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt am Standort Leipzig / Prof. Dr. Angelika Ebrecht-Laermann, Psychotherapeutin und Politikwissenschaftlerin, / Giulia Silberberger, Gründerin und Geschäftsführerin von „Der goldene Aluhut“. Die Veranstaltung wird von Ulrike Kalteich (Kulturstiftung Hohenmölsen) und Philipp Hildmann (Hanns-Seidel-Stiftung) moderiert. Ort: YouTube, Datum: 28. April 19 bis 20.00 Uhr Link zum Live-Stream: https://youtu.be/MW3r4EJwOyI

kostenfrei
  • 08.05.2021 - 08.05.2021
  • 15:00

Online-Seminar: Meine "guten alten Feinde" - Wie es wirklich war: Die Vereinigung zweier deutscher Armeen zur Armee der Einheit

Am 3. Oktober 1990 geschieht etwas Einmaliges: Zwei Armeen, die sich über Jahrzehnte in Feindschaft ge-genüberstanden, vereinigen sich: Bundeswehr und NVA. An diesem Tag übergibt Rainer Eppelmann, Minister für Abrüstung und Verteidigung der DDR, seinem Amtskollegen Gerhard Stoltenberg offiziell die Nationale Volksarmee. Die Journalisten Miatthais J. Lange und Thomas Gerlach sprechen mit dem Zeitzeugen Ulrich Schimmelpfennig.Die Zugangsdaten werden am Tag des Seminars im Laufe des Vormittags mit einer Bestätigungsmail verschickt. Eine Aufnahme des Online-Seminars ist untersagt

kostenfrei
  • 16.05.2021 - 21.05.2021
  • 17:00

nur für aktive Polizei- und Kriminalbeamte

Polizeiseminar

Organisierte Kriminalität wirkt destabilisierend auf die innere Sicherheit, die staatliche Ordnung und die Funktionsfähigkeit der Wirtschaftsordnung. Der Aufwand für ihre Bekämpfung ist hoch, wodurch Parallelgesellschaften und rechtsfreie Räume entstehen können.

€ 185,00
  • 10.06.2021 - 10.06.2021
  • 18:00

Woher kommt der Hass? - Interdisziplinäre Diskussionsrunde

Woher kommt der Hass? 75 Jahre nach dem Holocaust: An Jom Kippur wird eine deutsche Synagoge angegriffen, der mit Helmkamera ausgerüstete Täter streamt die Tat live in Egoshooter-Perspektive auf einer Gaming Plattform. Innerhalb von Minuten wird das Video bei mindestens zehn Kanälen auf Telegram gepostet, die von Rassisten und Suprematisten abonniert sind. Der Täter sagt vor Gericht aus, dass die Übertragung für ihn wichtiger sei als die Tat, denn er habe Gleichgesinnte zur Nachahmung anregen wollen. „Die Sorgen der Menschen müssen ernst genommen werden“, meinten Politiker aus allen Parteien jahrelang als Reaktion auf radikale Forderungen wie sie u.a. auf PEGIDA-Demonstrationen geäußert wurden. War das die richtige Strategie? Mittlerweile hat das Bundesamt für Verfassungsschutz den Rechtsextremismus zum neuen Schwerpunkt gemacht. 13.000 Rechtsextreme werden als gewaltorientiert eingestuft, antisemitische Straftaten sind um 17 Prozent gestiegen. Die Täter nennt Verfassungsschutzchef Haldenwang den „leibhaftig gewordenen Hass“.In seinem Institut für Sozialforschung widmete sich Adorno bereits in den 1920er Jahren als einer der ersten psychologischen Dynamiken und ihrer Verbindung zu gesellschaftlichen Phänomenen, Sozialpsychologen untersuchen weiterhin die Verbindung von Autoritarismus und Rechtsextremismus. Die aktuelle Konflikt- und Gewaltforschung ermittelt einen zwanzigprozentigen Anteil von Personen in Deutschland, die „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ befürworten. Wer sind die Hasstäter? Welche Menschen können wir mit Aufklärung und Dialog überhaupt erreichen? Wie schützen wir Betroffene? Wir laden Sie ein zu einer interdisziplinären Diskussionsrunde. In Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung. Donnerstag, 10.6.2021, 18-21 Uhr, Hanns-Seidel-Stiftung München Vorgesehen sind ein 10-minütiges Impulsreferat aller Expert/innen, anschließend eine moderierte Podiumsdiskussion, dann eine Aufteilung des Publikums in vier Gruppen und eine alle zehn Minuten rotierende Diskussionsrunde mit jedem Experten: Dr. Alexander Yendell, Soziologe und Hochschullehrer, Leipziger Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Vorstandsmitglied des Kompetenzzentrums für Rechtsextremismus- und Demokratieforschung an der Universität Leipzig, Sprecher der Sektion Religionssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Dr. Florian Hartleb, Politikwissenschaftler, Hochschullehrer Katholische Universität Eichstätt und Hochschule der Polizei Sachsen-Anhalt, Autor u.a. Einsame Wölfe. Der neue Terrorismus rechter Einzeltäter. Klaus-Dieter Hartleb, Oberstaatsanwalt und Hate Speech Beauftragter der bayerischen Justiz. B.U.D. Bayern, bietet Beratung und Unterstützung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt oder Bedrohung. Moderation: Corinna Wagner Gesellschaftswissenschaftliches Institut für Zukunftsfragen München e.V. Gewürzmühlstr. 80538 München / www.gimuenchen.de

kostenfrei
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