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ONLINE-SEMINAR: Fasten stiftet Sinn - Warum in der jüdischen Religion gefastet wird

HSSdigital
Kostenfrei

Fasten fällt Menschen schwer, aber im Judentum gehört Fasten seit Jahrhunderten zur religiösen Praxis. Vor Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, wird für 25 Stunden auf Trinken, Essen und Aktivitäten aller Art verzichtet. Wie im Christentum soll Fasten zur Buße und Reue führen, aber auch zur inneren Ruhe und Vergewisserung im Glauben anleiten. Fasten ist aber auch im Judentum Ausdruck von Trauer. In der Neuzeit wird vor dem Schoa-Gedenktag (Holocaust Gedenken) gefastet.Der Online-Vortrag „Fasten stiftet Sinn“ vermittelt die Ursprünge aus dem Alten Testament und zeigt die Hintergründe auf, warum jüdische Gläubige vor hohen Feiertagen fasten. Fasten-Traditionen sind auf die Propheten und die jüdische Weisheit zurückzuführen und erinnern an historische Gedenktage wie die zweifache Zerstörung des Jerusalemer Tempels. Das Christentum hat aus dem Judentum viele Traditionen und Rituale übernommen, allerdings in den Zusammenhang mit der Passion, dem Leiden und Sterben Christi, gesetzt.

Bestätigung der Teilnahme ist erforderlich. Eine Teilnahme ist erst möglich, wenn Sie eine Bestätigung von uns erhalten haben. Die Nachfrage übersteigt in der Regel die angebotenen Plätze.


Ansprechpartner

Diana Strobl
E-Mail: ref0305(at)hss.de


Referenten

  • Karsten Matthis

Themengebiete

  • Geschichte und Kultur
  • Gesellschaft und Soziales
  • Religion und Werte

Seminarnummer: 3210305803