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Wehrhafte Demokratie in Europa

Unser Weißbuch-Projekt

Die von der EU-Kommission initiierte ‚Konferenz zur Zukunft Europas‘, hat es sich zum Ziel gesetzt, der „Stimme der Europäer beim Handeln der Europäischen Union“ besser Gehör zu verschaffen und die EU zukunftsfest aufzustellen. Die Debatte über die Zukunft der EU lässt sich dabei entlang zweier Dimensionen strukturieren: Erstens, mit Blick auf die idealerweise anzustrebende politische Schwerpunktsetzung der EU und zweitens mit einem Fokus auf der institutionellen Reformierung der EU.

Die Hanns-Seidel-Stiftung arbeitet seit 2021 abteilungsübergreifend an einem eigenen spezifischen Beitrag zur Debatte um die Zukunft der EU. Wir wollen dabei beide Dimensionen der Diskussion berücksichtigen. Im Vordergrund unseres Ansatzes steht zunächst eine Analyse der Herausforderungen für eine wehrhafte Demokratie auf Ebene der EU. Darauf aufbauend folgen in einem zweiten Schritt Handlungsempfehlungen für eine Stärkung der Resilienz der EU. Insbesondere die Debatte um einen möglichen institutionellen Reformprozess der EU wird hierbei berücksichtigt. Die Ergebnisse in einem „Weißbuch für eine wehrhafte Demokratie in der EU“ gebündelt und dargestellt. Dieses Weißbuch umfasst sowohl ein Strategiepapier, das ein europäisches Team aus Expertinnen und Experten gemeinsam entwickelt, als auch Begleitmaterial in verschiedensten Formen (Audios, Videos, Podcasts, Interviews, Hintergrundpapiere, Literaturempfehlungen, etc.), welches Sie hier auf dieser Seite, die beständig aktualisiert und ergänzt wird, lesen, anhören oder auch anschauen können.

Das Strategiepapier wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2022 zur Verfügung stehen.

Beteiligt an diesem Projekt sind alle Abteilungen der Stiftung: Die Auslandsabteilungen beleuchten sowohl die internationale Debatte zu diesem Themenkomplex, als auch die Sicht ausgesuchter Länder innerhalb und auch außerhalb der Europäischen Union. Als Think Tank der Stiftung analysiert die Akademie für Politik und Zeitgeschehen die Herausforderungen aus wissenschaftlicher Perspektive und vernetzt europapolitische Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft in Deutschland. Das Institut für Politische Bildung trägt die Debatte über Resilienz und Reformansätze durch seinen Bildungsauftrag in die Breite der bayerischen Bevölkerung. Unsere Begabtenförderung beteiligt sich durch passgenaue Maßnahmen mit Stipendiaten an der Entwicklung von Material für die virtuelle Plattform.

Wir wünschen viel Freude beim „Schmökern“.

Perspektiven international

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Verfassung, Europäische Integration und Gesellschaftliche Partizipation
Dr. Sarah Schmid
Leiterin
Mitteleuropa, Osteuropa, Russland
Henning Senger
Leiter