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Westuganda
Unruhen und Ausschreitungen

Der innere Friede im Einflussgebiet des Rwenzururu-Königreiches in Westuganda in Gefahr. Wiederholte Gewaltausbrüche forderten in den vergangenen drei Jahren über 300 Menschenleben.

Landschaft in Uganda

Landschaft in Uganda

Erst Ende November 2016 starben laut Medienangaben über 100 Menschen. Vermeintliche Anhänger des Rwenzururu-Königs sollen mehrere Polizeistationen im Distrikt Kasese angegriffen haben, ehe die ugandischen Sicherheitskräfte den Königspalast stürmten.

Die Hintergründe dieser und früherer Gewalttaten sind dabei politischer, sozioökonomischer, ethnischer und historischer Natur.

Auch die Kritik an Museveni Politik nimmt im Land zu obwohl seit seiner Machtübernahme Uganda als relativ stabiler Staat in Ostafrika gilt. Doch Internationale Beobachter sprachen den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen im Jahre 2016 die Einhaltung internationaler, demokratischer Standards ab.

Seit den 1990er Jahren nehmen in Uganda neben der Zentralregierung verschiedene Königshäuser kulturelle und repräsentative Aufgaben auf lokaler Ebene wahr. Obwohl ihren Führern politisches Engagement untersagt ist, sind sie ernstzunehmende Machtfaktoren. Im Falle des Rwenzururu-Königreiches war bereits die Gründung konfliktreich.

Wie kann eine weitere Destabilisierung der Region verhindert werden?

Projektbericht

Kontakt
Referat V/3: Afrika südlich der Sahara
Leiter:  Klaus Liepert
Telefon: 089 1258-366
Fax: 089 1258-340/359
E-Mail: liepert@hss.de