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Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen 82: Homo Oecologicus, Menschenbilder im 21. Jahrhundert
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Abenteuer Erziehung – das Geheimnis für ein glückliches Familienleben

Erziehung macht Spaß! Kolpingfamilie aus der Diözese München und Freising in Kloster Banz im Oberfranken
Erziehung macht Spaß! Kolpingfamilie aus der Diözese München und Freising in Kloster Banz im Oberfranken

Am Freitag, den 23. März 2007, machten sich acht Familien mit insgesamt 18 Kindern im Alter von 4 bis 17 Jahren aus der Diözese München und Freising auf den Weg nach Oberfranken, um ein erlebnisreiches und informatives Familienwochenende im Bildungszentrum Kloster Banz zu verbringen.

Das Wochenende begann zunächst mit organisatorischen Informationen, einer ausführlichen Kennenlernrunde mit Spielen für die ganze Familie sowie einer kurzen Einführung in das Thema durch die Seminarleiterin, Alexandra Schreiner-Hirsch, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Familienreferentin Kolpingwerk München.

Am Samstag Vormittag arbeiteten die Teilnehmer zusammen mit den beiden Psychologen und FamilienTeam-Elterntrainern Andrea Schmidt-Rauch und Markus Schaer aus München sowie der Elterntrainerin Schreiner-Hirsch intensiv und praktisch in Form von sehr lebendigen Rollenspielen mit den Möglichkeiten der Beziehungspflege, mit ihren Werten und Zielen, dem Thema Lob sowie dem Umgang mit Gefühlen in der Erziehung nach dem Konzept FamilienTeam ausgerichtet sind. In Kleingruppen konnten die Eltern jeweils zu zweit das vorher Gehörte üben und anwenden. Auf diese Weise konnte den Bedürfnissen aller Beteiligten Rechnung getragen werden. Die Eltern waren sich einig, dass die angesprochenen Themen nicht nur für die Erziehung von Kleinkindern, wie im Programm ausgeschrieben, sondern insgesamt für die Erziehung sowie für den Umgang mit Menschen im privaten und beruflichen Alltag hilfreich sind.

Weiter ging es Samstag Nachmittag und Sonntag zusammen mit der Psychologin und Psychotherapeutin Gabriele Schippert-Brunner aus Nürnberg mit dem spannenden Thema "Pubertät" oder der Zeit, in der "die Eltern schwierig werden" und ständig versuchen, einen "Kaktus"(den Pubertierenden)  zu umarmen. Die Referentin, selbst Mutter von zwei pubertierenden Jugendlichen,  informierte und klärte sehr anschaulich über die körperlichen und seelischen Vorgänge bei den Jugendlichen auf, weckte Verständnis für viele Verhaltensweisen und verwies auf die bereits am Freitag und Samstag erlernten Fähigkeiten der Eltern zu den Themen "Emotionscoaching", "Aufmerksamkeit gewinnen", "aktives Zuhören" und "zur Kooperation gewinnen".

In mehreren Arbeitsgruppen konnten sich die Teilnehmer zunächst Gedanken über ihre eigene Pubertät machen und im nächsten Schritt erarbeiten, welche ihre typischen Fehler waren, welche Fähigkeiten Eltern im Umgang mit Kindern benötigen und was sie selbst von den Kindern lernen können. Somit ergab sich insgesamt für die Eltern ein rundes Bild in Sachen ihrer Erziehungskompetenz. Es wurde in allen Einheiten praktisches Handwerkszeug und Wissen vermittelt, mit den die Teilnehmer nun den Alltag zu Hause besser meistern und somit Ihrem Ziel, ein glückliches Familienleben zu führen, schrittweise nähern können.

Das herrliche Ambiente des Klosters, die sehr gute Klosterküche, das hilfsbereite Team des Hauses sowie die zahlreichen Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten (Schwimmbad, Sauna, Kegelbahn u.v.m.) in den Seminarpausen, unterstützen die angenehme Atmosphäre in der Gruppe und ermöglichte den Eltern einen sehr angeregten Austausch über ihre Erfahrungen, Sorgen und Fragen zur Erziehung ihrer Kinder. Die Kinder und Jugendlichen konnten während den Seminarzeiten gemeinsam mit drei Betreuern das Bildungszentrum, seine Umgebung und die oben erwähnte Freizeiteinrichtungen in vollen Zügen genießen!

Das Wochenende war wieder mal für alle viel zu kurz, um alle Fragen der Erziehung zu beantworten. Es gibt noch jede Menge Fragen und Geheimnisse einer guten Erziehung zu klären und weiter daran zu arbeiten. Aus diesem Grund waren sich auch am Ende des Wochenendes alle Teilnehmer einig: "Wir kommen wieder - es ist noch lange nicht alles gesagt und wir können immer noch dazulernen!"

In diesem Sinne bedanken wir uns sehr herzlich bei der Hanns-Seidel-Stiftung für die Möglichkeit der Kooperation und bei den genannten Referentinnen und Referenten für die zahlreichen Denkanstösse und Anregungen!

Alexandra Schreiner-Hirsch
Familienreferentin Kolpingwerk München