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Kompetenzmanagement - Qualifizierungsstrategien im globalen Wettbewerb

Christoph Rodewyk referierte über professionelles Kompetenzmanagement aus der Sicht eines Unternehmens
Christoph Rodewyk referierte über professionelles Kompetenzmanagement aus der Sicht eines Unternehmens

Vortragsveranstaltung am 26. Juni 2007 im Konferenzzentrum München
Der Übergang von der Industrie-, zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft ist die Voraussetzung und gleichzeitig die Folge eines Wandels der Arbeitswelt. Durch Globalisierung und "Virtualisierung" der Arbeitswelt entstehen neue Arbeitsformen und Organisationsmodelle. Aber auch die Anforderungen an die Beschäftigten verändern sich fundamental. So gewinnt die gezielte Organisation und Steuerung der Mitarbeiterkompetenzen im Zeitalter immer kleiner werdender Halbwertszeiten von Wissen zunehmend an Bedeutung.

Diese Herausforderung verdeutlichte Christoph Rodewyk, tätig im Bereich "Global Training" der DaimlerChrysler AG, in seinem Vortrag "Kompetenzmanagement - Qualifizierungsstrategien im globalen Wettbewerb" am 26. Juni 2007 im Konferenzzentrum München.

Der Referent stellte einleitend sieben Thesen zum "Lernen der Zukunft" aus der Sicht aus eines global agierenden Konzerns vor:

  • Qualifizieren und Lernen heißt Schließen von Kompetenzlücken
  • Das Lebensalter findet Eingang bei der Gestaltung von Lernmethoden, -umfang und -umgebung
  • Elektronisch unterstützte Wissensvermittlung verdrängt zukünftig "Face-to-Face" Training
  • Zwischen "Lernen" und "Informieren" werden in Zukunft keine Unterschiede mehr bestehen
  • Lernen wandelt sich zu einer Art "Selbstverpflichtung", damit wird "Learning on demand" dominieren
  • "Edutainment" wird mehr und mehr das zukünftige Lernszenario beherrschen
  • Methoden und Moderationskompetenz verdrängt zukünftig die Fachkompetenz von Trainern
Die Teilnehmer im Raum "Kloster Banz"
Die Teilnehmer im Raum "Kloster Banz"

Lernen im 20. Jahrhundert sei primär "Lehrer-zentriert" und erlebe im 21. Jahrhundert einen Paradigmenwechsel hin zu "Lerner- und Team-zentriertes Lernen". Unternehmen reagieren darauf und sprechen heute nicht mehr nur von innerbetrieblicher Weiterbildung. Kompetenzmanagement sei gefragt, so Rodewyk. Kompetenzmanagement umfasst dabei eine Vielzahl von einzelnen Aktivitäten. Angefangen bei detaillierten Jobprofil-Beschreibungen über valide Kompetenzanalysen bis hin zur individuellen Bildungsplanung, anschließendem Trainingsmethodenmix und Bildungscontrolling.

Ein Unternehmen wir DaimlerChrysler müsse dabei Mitarbeiter in 198 Ländern mit Informationen versorgen, kommunikativ verbinden und qualifizieren. Zielgruppe seien dabei 185.000 Mitarbeiter weltweit.
Dabei dürfe das eigentliche Untermnehmensziel, den Kunden weltweit einen gleichwertig guten Service zu bieten, nicht aus dem Auge verloren werden, verdeutlichte Christoph Rodewyk.