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Referat III/5 Recht, Geschichte und Kultur
Dr. Birgit Strobl
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Seminar für Beamte und Angestellte im Öffentlichen Dienst

- Brainstorming mit den Teilnehmern des Seminars in Kloster Banz
Berufsbegleitende und politische Themen standen in Kloster Banz auf dem Programm
Die Seminare für Beamte und Angestellte im Öffentlichen Dienst werden im Rahmen einer eigenen Seminarreihe von der Hanns-Seidel-Stiftung angeboten. Das erste fand im diesem Jahr vom 10. bis 15. Juni in Kloster Banz statt. Es standen sowohl berufsbegleitende als auch politische Themen auf dem Programm.
Der Politologe Karst Pfeifer präsentierte am Montagvormittag die beiden größten Weltreligionen im Vergleich: Christentum und Islam. Beide verbindet eine Vielzahl von Gemeinsamkeiten, wobei der Glaube an den einen Gott und die Festschreibung von Gottes Wort in einem ewig gültigen Buch wohl die beiden wichtigsten sind. Die bedeutendsten Unterschiede liegen bei der Gottesebenbildlichkeit im Christentum und der Einheit von Religion und Staat im Islam. Ein besonders wichtiger Punkt des Referates stellte klar, dass der "Dschihad" ein sich Abmühen auf den Pfaden Gottes und eine "Verbreitung des Islam mit dem Herzen, der Zunge, der Hand und erst zuletzt mit dem Schwert bedeutet".
Der Nachmittag hatte die beiden neuen EU-Mitglieder Bulgarien und Rumänien zum Thema. Nach den historischen Aspekten spielte vor allem der schwierige Weg von einer kommunistischen Diktatur hin zu einer Demokratie die entscheidende Rolle. Die Beweggründe, diese beiden Länder mit ihren jungen Demokratien in die Europäische Gemeinschaft aufzunehmen, liegen vor allem in der Hilfe zur Erreichung einer wirtschaftlichen Stabilität, um letztendlich die politische Stabilität und somit dauerhaften Frieden in ganz Europa zu sichern.

- Thomas Kischkel erklärt, welche Faktoren durch das menschliche Gehirn bei der Entwicklung von Kreativität berücksichtigt werden.
Am Dienstagvormittag schilderte Prof. Dr. Reinhard Heydenreuter den historischen Beginn des Steuerwesens. Steuern wurden zuerst auf eingeführte Weine und bayerische Landweine sowie auf eingeführtes Bier erhoben. Vor allem Kriege verlangten immer höhere Steuereinnahmen aus neuen Quellen, wozu auch das "Siegelpapier" als Stempelsteuer gehörte, die wir bis heute noch als Gebührenmarken kennen. Am Nachmittag wurden Verwaltungsreformen behandelt, die grundsätzlich mit Verschlankung, Einsparung und Effizienz verbunden sind. Namentliche Veränderungen zeugen auch für die Vergangenheit vom Wandel der Verwaltung. So wurde aus dem Kastenamt das Rentamt, das letztlich heute als Finanzamt bekannt ist.
Mittwoch und Donnerstag waren angefüllt mit Überlegungen zur Frage, wie der Öffentliche Dienst Kreativität erfolgreich nutzen kann. Thomas Kischkel stellte unterschiedliche Techniken vor, probte ihren Einsatz und motivierte zur Entwicklung von Ideen. Von den Teilnehmern besonders bevorzugt wurden dabei die Methoden, bei denen man auch in Konferenzen und Besprechungen schnell zu einer Vielzahl verwertbarer Vorschläge gelangt und damit zur Lösung von Problemen beitragen kann.

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