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Referat II/3 Wirtschaft und Finanzen
Dr. Claudia Schlembach
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"Was Hänschen nicht lernt ...“- Integrationsförderung von Kindern mit Migrationshintergrund

- Die Experten: Sina Elsner, Kerstin Moißl, Dr. Norma Mattarei, Dr. Angela Guadatiello, Erich Rauch und Nadja Wollschitt
"Gelungene Integration ist ein zentraler Eckpfeiler für die Sicherung des sozialen Gleichgewichts" (Günther Beckstein).
Der Prozess der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund besteht aus Annäherung, gegenseitiger Auseinandersetzung, Kommunikation, Finden von Gemeinsamkeiten, Feststellen von Unterschieden und der Übernahme gemeinschaftlicher Verantwortung zwischen Zugewanderten und anwesender Mehrheitsbevölkerung. Im Gegensatz zur Assimilation verlangt Integration nicht die Aufgabe der eigenen kulturellen Identität.
Integration ist also ein gegenseitiger Prozess, der das friedliche Miteinander der unterschiedlichen Kulturen und Mentalitäten zur Voraussetzung hat. Das bedeutet, dass alle Beteiligten, Deutsche wie Zuwanderer, diesen Prozess wollen und aktiv daran mitarbeiten müssen. Schlüsselqualifikation jeglicher Integration ist die Beherrschung der Sprache, denn nur wer die Landessprache beherrscht, kann in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Gesellschaft Erfolg haben.
Die Veranstaltung in Kooperation mit dem Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V. am 15. Oktober 2008 diente unter anderem der Vorstellung von Modellprojekten, deren gemeinsames Ziel es ist, die deutsche Sprache als eine Schlüsselqualifikation zu vermitteln. Die Projekte verfolgen in besonderer Weise den Gedanken des Bürgerschaftlichen Engagements und tragen damit der Gegenseitigkeit und aktiven Unterstützung des Integrationsprozesses Rechnung.

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