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Referat II/7 Arbeit und Soziales, Demographischer Wandel, Familie, Frauen und Senioren
Dr. Susanne Schmid
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Integrationsland Deutschland - Wie viel Vielfalt verträgt die Einheit?
Integration zählt zu den Schlüsselaufgaben unserer Zeit. Alle politischen Parteien arbeiten an tragfähigen Konzepten, wie rund 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland integriert werden können, und welchen Anforderungen sich dabei Migranten und Mehrheitsgesellschaft stellen müssen, um eine "gelingende Integration" zu ermöglichen. Was aber heißt das konkret? "Integration heißt nicht, dass wir alle gleich werden", so Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des zweiten Integrationsgipfels 2007 in Berlin.
Doch mit Recht fügt Bundestagspräsident Norbert Lammert immer wieder ergänzend hinzu, dass eine Gemeinschaft ohne ein Mindestmaß an Gemeinsamkeit auch keine Vielfalt erträgt, und dass der Zerfall der inneren Legitimation eines Staates ohne einen Mindestbestand an gemeinsamen Überzeugungen und Orientierungen in dessen Zivilgesellschaft unvermeidlich ist. Wie viel Vielfalt verträgt die Einheit des Integrationslandes Deutschland also tatsächlich?
Im Rahmen von Kurzvorträgen und anschließender Podiumsdiskussion ausgewiesener Experten wie dem Politikwissenschaftler Dr. Stefan Luft, dem Bürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, dem Direktor des Zentrums für Türkeistudien, Prof. Dr. Faruk Sen, dem Präsidenten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Dr. Albert Schmid und Staatssekretär Jürgen W. Heike, MdL, wurde die Thematik unter Einbezug aktueller Entwicklungstendenzen auf einer Veranstaltung am 1. April 2008 im Konferenzzentrum München untersucht, mit dem Ziel, nicht nur einen grundlegenden Beitrag zum öffentlichen Integrationsdiskurs zu leisten, sondern auch Lösungsansätze für die operative Politik zu schaffen.

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