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Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen 82: Homo Oecologicus, Menschenbilder im 21. Jahrhundert
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Stiftungspost Ausgabe 03 / 12
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Aktuelle Veranstaltungen

Montag, 21. Januar 2013 bis Freitag, 25. Januar 2013

Wildbad Kreuth

Grundseminar Rhetorik

Montag, 21. Januar 2013

Parsberg

Kurzveranstaltung zur Vereinspraxis (Steuer)

Montag, 21. Januar 2013

Wonfurt

Pflegeversicherung

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Integrationsland Deutschland - Wie viel Vielfalt verträgt die Einheit?

Die Expertenrunde
Die Expertenrunde

Integration zählt zu den Schlüsselaufgaben unserer Zeit. Alle politischen Parteien arbeiten an tragfähigen Konzepten, wie rund 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland integriert werden können, und welchen Anforderungen sich dabei Migranten und Mehrheitsgesellschaft stellen müssen, um eine "gelingende Integration" zu ermöglichen. Was aber heißt das konkret? "Integration heißt nicht, dass wir alle gleich werden", so Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des zweiten Integrationsgipfels 2007 in Berlin.

Doch mit Recht fügt Bundestagspräsident Norbert Lammert immer wieder ergänzend hinzu, dass eine Gemeinschaft ohne ein Mindestmaß an Gemeinsamkeit auch keine Vielfalt erträgt, und dass der Zerfall der inneren Legitimation eines Staates ohne einen Mindestbestand an gemeinsamen Überzeugungen und Orientierungen in dessen Zivilgesellschaft unvermeidlich ist. Wie viel Vielfalt verträgt die Einheit des Integrationslandes Deutschland also tatsächlich?

Im Rahmen von Kurzvorträgen und anschließender Podiumsdiskussion ausgewiesener Experten wie dem Politikwissenschaftler Dr. Stefan Luft, dem Bürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, dem Direktor des Zentrums für Türkeistudien, Prof. Dr. Faruk Sen, dem Präsidenten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Dr. Albert Schmid und Staatssekretär Jürgen W. Heike, MdL, wurde die Thematik unter Einbezug aktueller Entwicklungstendenzen auf einer Veranstaltung am 1. April 2008 im Konferenzzentrum München untersucht, mit dem Ziel, nicht nur einen grundlegenden Beitrag zum öffentlichen Integrationsdiskurs zu leisten, sondern auch Lösungsansätze für die operative Politik zu schaffen.