Publikationen

Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen 82: Homo Oecologicus, Menschenbilder im 21. Jahrhundert
Schutzgebühr: Keine
Download der Publikation
Diese Publikation bestellen

Stiftungspost Ausgabe 03 / 12
Schutzgebühr: Keine
Download der Publikation
Diese Publikation bestellen

Aktuelle Veranstaltungen

Montag, 21. Januar 2013 bis Freitag, 25. Januar 2013

Wildbad Kreuth

Grundseminar Rhetorik

Montag, 21. Januar 2013

Parsberg

Kurzveranstaltung zur Vereinspraxis (Steuer)

Montag, 21. Januar 2013

Wonfurt

Pflegeversicherung

Hanns-Seidel-Stiftung im Web 2.0

Meine HSS

Seite hinzufügen
löschen
 

Konservatismus in Deutschland nach 1945 - Probleme und Perspektiven

Hans Zehetmair und Frank-Lothar Kroll diskutierten über Probleme und Perspektiven des Konservatismus in Deutschland
Hans Zehetmair und Frank-Lothar Kroll diskutierten über Probleme und Perspektiven des Konservatismus in Deutschland

Seit einigen Jahren schwelt die Diskussion darüber, was Konservatismus heutzutage bedeutet. Auch in den beiden, sich zum Konservatismus als solchem bekennenden Parteien bemüht man sich um die inhaltliche Bestimmung und Konkretisierung eines modernen politischen Konservatismus für die operative Politik.

Obwohl eine ausführliche, kontinuierliche Auseinandersetzung mit einem modernen Konservatismus als Gegenentwurf zur unmündigen Zweckrationalität politischer Beliebigkeit mehr als geboten erscheint, fand die Diskussion bislang nur punktuell statt. Anlass genug für die Hanns-Seidel-Stiftung, mit der Veranstaltungsreihe "Zukunft braucht Konservative" den interdisziplinären, wissenschaftlich-politischen Diskurs um einen modernen Konservatismus zu verstetigen.

Prof. Dr. Frank-Lothar Kroll, Historiker an der Universität Chemnitz, eröffnete mit seinem Vortrag "Probleme und Perspektiven des Konservatismus in Deutschland nach 1945" die neue Reihe. Nach einer kurzen Einführung in die Begriffsgeschichte des Konservatismus durch Stiftungsvorsitzenden Dr. h.c. mult. Hans Zehetmair erörtere Kroll am 28. Mai 2008 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie den tiefen, aber auch befreienden Kontinuitätsbruch von 1945 für den deutschen Konservatismus und die weitere Diskreditierung des Konservativen durch den kulturellen Umbruch von 1968.

Damit ist der Grundstein gelegt für die Frage nach den Eckpfeilern und Inhalten eines Konservatismus für das 21. Jahrhundert und den möglichen Anknüpfungspunkten beim Kernbestand konservativer Grundmotive.