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Referat III/2 Wirtschaft, Finanzen, Arbeit und Soziales
Jutta Röhrlein
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Kulturlandschaften in der Region Oberfranken-Ost

- Wunderschöner Blick vom Aussichtsturm Weißenstein (Foto: Th. Büttner)
Die Naturräume Fichtelgebirge und Münchberger Hochfläche
Franken ist reich an vielfältigen und herrlichen Kulturlandschaften. Dieser Schatz ist Erbe und Auftrag zugleich. So hat die Hanns-Seidel-Stiftung im Rahmen der Seminare zum Natur- und Umweltschutz 2006 die Kulturlandschaftsräume Maintal und Itz-Baunach-Hügelland näher beleuchtet, 2007 standen die Naturräume Frankenwald und Bruchschollenland im Fokus. Vom 21. bis zum 23. April 2008 waren nun das Fichtelgebirge und die Münchberger Hochfläche Gegenstand der kulturlandschaftlichen Betrachtung.
Die Einleitung von Seminarleiterin Christel Winkler in die Geschichte des Naturschutzes in Deutschland machte deutlich, dass in den letzten beiden Jahrzehnten über den engeren Naturschutzgedanken hinaus der Erhalt und die Entwicklung der Kulturlandschaft als gemeinsames Aufgabengebiet von Naturschutz und Denkmalpflege vor allem als Heimat stiftendes Medium immer mehr an Bedeutung gewonnen hat.
Michael Grauvogl von der Regierung Oberfrankens (Bayreuth) gab den Teilnehmern im Anschluss Einblick in "Bayerns steinreiche Ecke". Nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch schuf er die Basis für die Exkursion am folgenden Tag. Anhand der mitgebrachten Gesteinsproben konnte die Seminarteilnehmer die geologische Vielfalt des Fichtelgebirges und der angrenzenden Naturräume begreifen - im wahrsten Sinne des Wortes.

- Die beweidete Blockstromhalde bei Kornbach beeindruckte als Zeugnis historischer Landnutzung (Foto: Th. Büttner)
Der zweite Seminartag galt der Exkursion in ausgewählte Kulturlandschaftsräume des Fichtelgebirges und die Münchberger Hochfläche. Besucht wurden u.a. der Aussichtsturm Weißenstein, Kornbach, Weißenstadt, der Waldsteingipfel mit Bärenfalle, Reichenbach, die Stückholzflößerei Fleckl und das Freilandmuseum Grassemann.
Am dritten Seminartag gab Thomas Büttner vom Büro für Heimatkunde und Kulturlandschaftspflege (Morschen) Einblick in die Kulturlandschaftsinventarisation in Verfahren der Ländlichen Entwicklung, die in Franken für ausgewählte Verfahren seit nunmehr über einem Jahrzehnt durchgeführt wird, im Anschluss erläutere Barbara Merkel von der Regierung Oberfrankens den Aufbau und Inhalt der Landschaftsentwicklungskonzepte (LEK) in Bayern. Ansinnen dieser umfassenden Planungsgrundlage ist es, die Natur und die Kulturlandschaft mit ihren wertvollen Bestandteilen zu erhalten und zu pflegen, vor allem aber auch zu entwickeln.
Der Bericht mit zahlreichen Fotos steht Ihnen zum Download bereit.

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