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Stiftungspost Ausgabe 03 / 12
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Bayerische und österreichische Journalisten auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung in Berlin

Gruppenfoto
Christoph Renzikowski, Gabriele Neuwirth und Philipp W. Hildmann beim Empfang von Annette Schavan (2.v.l.) in der Parlamentarischen Gesellschaft.
Podium
Christoph Renzikowski und Karl-Theodor zu Guttenberg
Gesprächskreis
Gespräch mit dem Kirchenreferenten Rudolf Teuwsen im Bundeskanzleramt

Drei Tage geballte Hintergrundinformationen aus erster Hand - die Berlinfahrt, die der Bayerische Presseclub (BPC) und der Verband der katholischen Publizisten Österreichs (VKPÖ) vom 30. Juni bis 3. Juli 2009 in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung durchgeführt haben, wird den 24 Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben: Einblicke in die Lobbyarbeit der katholischen Kirche vermittelte der Leiter des Kommissariats der Deutschen Bischöfe, Prälat Karl Jüsten. Mario Junglas vom Deutschen Caritasverband machte deutlich, dass der größte deutsche Wohlfahrtsverband nur durch gute Präsentation und überzeugende Argumente, aber nicht durch Geld oder Drohungen Einfluss auf die politische Willensbildung nehmen kann. Die Karmelitin Schwester Mirjam führte kenntnisreich und bewegend durch die Gedenkstätte der deutschen Katholiken für die Opfer des Nationalsozialismus in der Kirche Maria Regina Martyrum. Es war genau der Abend, an dem vor 75 Jahren im Zuge der Röhm-Putsch-Morde auch Katholiken wie Erich Klausener oder Fritz Gerlich ihr Leben lassen mussten. Der Notar Christoph Lehmann, Initiator des gescheiterten Pro Reli-Volksentscheids, gab engagiert und unverdrossen zum Besten, warum für ihn und seine Mitstreiter die Sache noch lange nicht erledigt ist, wie Schüler in Berlin künftig religiöses Wissen vermittelt bekommen. Die Historikerin Katja Roeckner zeigte den Journalisten das Berliner Zeitungsviertel, das viele Bauzeugnisse verlegerischen Stolzes durch heißen und kalten Krieg einbüßen musste.

Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg nahm sich trotz einer kurz zuvor abgegebenen Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel wenigstens eine halbe Stunde für die angemeldeten Gäste Zeit. Dabei machte er klar, dass bei allem Krisenmanagement in der Wirtschaftspolitik derzeit auch das Nachdenken über Grundsätzliches nicht zu kurz kommen dürfe - und warum etwa die Katholische Soziallehre unverändert aktuell ist. Bundesforschungsministerin Annette Schavan stellte sich etlichen brisanten Fragen zu ethisch schwierigen Themen aus ihrem Ressort und warb für ihren Standpunkt, wonach es moralisch auch verwerflich sein könne, etwas zu unterlassen. Außerdem setzte sie sich für eine starke Stellung der Geisteswissenschaften an den deutschen Unis ein. Im Bundeskanzleramt wurde die Reisegruppe von Kirchenreferent Rudolf Teuwsen empfangen. Weiteren Gesprächen mit Abgeordneten folgte zum Abschluss eine ausführliche Unterredung mit dem Vatikanbotschafter, Erzbischof Jean-Claude Perisset, in der Apostolischen Nuntiatur. Dieser ließ sich bereitwillig zu aktuellen kirchlichen Problemen vernehmen, sei es in der vatikanischen Pressepolitik, dem Umgang mit der Piusbruderschaft oder der langen Dauer von Bischofsernennungen.

Möglich gemacht wurde die Fahrt durch die Unterstützung der Hanns-Seidel-Stiftung. Dafür bedankten sich nachdrücklich VKPÖ-Präsidentin Gabriele Neuwirth und BPC-Präsident Christoph Renzikowski.