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Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen 82: Homo Oecologicus, Menschenbilder im 21. Jahrhundert
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Buchvorstellung: "Unsere Erde gibt es nur einmal"

Dr. h.c. mult. Hans Zehetmair
Henning Kaul
Dr. Werner Schnappauf
Prof. Dr. Wolfgang Schröppel
Das Podium

Wachsende Bevölkerungszahlen, steigender Energieverbrauch, Ressourcenverknappung, Klimawandel – unsere Umwelt ist vielen Belastungen und Gefahren ausgesetzt. Das Buchprojekt "Unsere Erde gibt es nur einmal" wurde am 11. September 2009 vorgestellt.

Die Herausgeber Hans Zehetmair und Henning Kaul haben in diesem bei Dunker & Humblot verlegten achten Band der Reihe "Studien zur Umweltökonomie und Umweltpolitik" 21 Bekenntnisse namhafter Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zur Unversehrtheit von Natur zusammengetragen. Zu den Autoren gehören u.a. Angela Merkel, Horst Seehofer, Alois Glück, Angelika Niebler, Johannes Friedrich, Ernst-Ludwig Winnacker, Theo Waigel, Ulrich Wagner, Notker Wolf, Ilse Aigner, Randolf Rodenstock und Fritz Brickwedde. Mit ihren Beiträgen beziehen die Verfasser Stellung zum Umweltschutz und wagen auch einen Blick in die Zukunft.

Das Buch wurde vom ehemaligen Bayerischen Staatsminister für Landesentwicklung und Umweltfragen und jetzigen Hauptgeschäftsführer des BDI, Dr. Werner Schnappauf, vorgestellt. In seiner Würdigung der Publikation wies Schnappauf darauf hin, dass nur ein bedingungsloses JA zum nachhaltigen Handeln die größten Umweltkatastrophen verhindern könne. Bayern sieht er hier in einer Vorreiterrolle. Das erste Umweltministerium weltweit entstand 1970 im Freistaat. Der damalige Ministerpräsident Alfons Goppel reagierte damit auf "die Bedrohungen unserer Lebensgrundlagen durch die zunehmende Technisierung der Welt und den unkontrollierten Egoismus des Einzelnen". Er wollte mittels erheblicher staatlicher Leistungen diese Lebensgrundlagen auch für kommende Generationen sichern und auch noch verbessern.

Seit 1974 wird die Arbeit dieses Ministeriums von einem Landtagsausschuss mit gleicher Aufgabenbezeichnung kontrolliert und begleitet. Von 1974 bis Oktober 2008 stand dieser Parlamentsausschuss unter der Leitung von Abgeordneten der CSU-Landtagsfraktion, in den letzten Jahren unter der Führung des Mitherausgebers Henning Kaul.

Das Bayerische Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen diente manchen Bundesländern und europäischen Staaten als Anregung und Vorlage für die Organisation des eigenen staatlichen Umweltschutzes. Auch die Wirtschaft - so Schnappauf - ist mittlerweile stärker und in zunehmendem Ausmaß dem Nachhaltigkeitsgedanken verpflichtet und darf sich als einer der Motoren der ökologischen Entwicklung bezeichnen. Deutschland hat bei der Produktion "grüner Technologien" inzwischen einen Anteil von 16% weltweit erreicht.

Obwohl auf dem Gebiet der Energiegewinnung und Energieversorgung einige Fortschritte gemacht wurden, forderte der Energieexperte Prof. Dr. Wolfgang Schröppel vom VDE zu noch größeren Anstrengungen auf. Ressourcenverknappung, Bevölkerungsentwicklung und das Streben der Entwicklungsländer nach mehr Wohlstand lassen eine weitere Steigerung des Energiebedarfs erwarten, der aber auf Dauer nicht mehr gedeckt werden könne.

Die Publikation kann im Buchhandel erworben werden.