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Büro für Vorstandsangelegenheiten
Leiter: Dr. Philipp W. Hildmann
Tel.: 089 1258-348 | Fax: -375
E-Mail: hildmann@hss.de
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Washingtons Kurswechsel im Nahen Osten
"Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten für alle Völker ringsumher." Mit diesen Worten des Propheten Sacharia aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. eröffnete Dr. Philipp W. Hildmann, Leiter des Büros für Vorstandsangelegenheiten der Hanns-Seidel-Stiftung, den vierten "Brennpunkt Nahost", der sich dieses Mal mit "Washingtons Kurswechsel im Nahen Osten" auseinandersetzte. Seither, so Hildmann, habe sich nichts wesentlich an der uralten Ausgangslage in der krisengeschüttelten Region geändert.
Seit 1967 haben amerikanische Regierungen wie auch die amerikanische Öffentlichkeit Israel fast ununterbrochen unterstützt, selbst wenn sie mit der israelischen Politik unzufrieden waren. Forderungen, die Amerika an Israel stellte, waren in Wirklichkeit nicht mehr als Lippenbekenntnisse. Die Obama-Regierung sieht nun aber die Dinge anders und glaubt, es liege im amerikanischen Interesse, zu einem Frieden im Nahen Osten zu drängen. Offensichtlich benötigen die beiden Kontrahenten dabei aber etwas Druck, da sie wohl alleine nicht miteinander zu Recht kommen.
Wie aber stehen die Chancen für einen Frieden im Nahen Osten? Dieser Frage ging Avi Primor, der ehemalige Botschafter Israels in Deutschland und jetziger Direktor des Trilateralen Zentrums für Europäische Studien an der israelischen Privatuniversität IDC Herzliya in seinem Vortrag am 4. September 2009 im Konferenzzentrum München eingehend nach, den er mit der festen Überzeugung schloss, dass Frieden im Nahen Osten möglich sei.
Für Interessierte steht ein ausführlicher Tagungsbericht zum Download bereit.

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