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Referat II/4 Bildung und Erziehung
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Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen 82: Homo Oecologicus, Menschenbilder im 21. Jahrhundert
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Stiftungspost Ausgabe 03 / 12
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Kunst - Natur - Dörfer in einem friedvollen Europa

Internationales Bildhauersymposium Beratzhausen

Führung durch den Skulpturenpark an der Laaber: Szilvia Werly, Ingo Friedrich, Konrad Meier, Michael Fernbach, Brindusa Ioana Predescu, Josef Bezold, Paula Bodensteiner und Boro Suput (Foto: Beate Arwanitaki-Mirbeth)
Eintrag in das Goldene Buch: Szilvia Werly, 1. Bürgermeister Konrad Meier, Thomas Reindl, Michael Fernbach, Ingo Friedrich, Brindusa Ioana Predescu und Josef Bezold
Das Expertenpodium (Foto: Beate Arwanitaki-Mirbeth)

Europäische Kulturarbeit, wie sie sich Beratzhausen seit 19 Jahren auf die Fahnen schreibt, ist ohne Berücksdichtigung politischer und wirtschaftlicher Aspekte nur bruchstückhaft. Aus diesem Grund hatten am 9. Juli 2010 die Hanns-Seidel-Stiftung und das Kuratorium Europäische Kulturarbeit Beratzhausen zu der Podiumsdiskussion „Wirtschafts- und Finanzkrise, ist Europa in Gefahr?“ im Rahmen des internationalen Kunstsymposiums, an der sich Diplomaten aus Rumänien, Ungarn und Serbien einbrachten, geladen.

Josef Bezold, der Vorsitzende des Kuratoriums Europäische Kulturarbeit, gab anfangs einen kurzen Abriss zum Selbstverständnis der Europagemeinde Beratzhausen. „Das „Modell Beratzhausen“ verstehe die Kunst als „Katalysator“ der europäischen Integration. In den drei Wochen des Symposiums werden sieben europäische Bildhauer aus fünf Ländern einen friedvollen, „künstlerischen Wettstreit“ austragen. Die dabei geschaffenen Steinskulpturen erweitern das „Freilichtmuseum“ des Ortes auf 40 Kunstwerke.“ Die internationale Künstlergemeinschaft und die Ortsteile des Marktes Beratzhausen bilden in diesen Tagen mit ihren Veranstaltungen ein Modell für das große Europa ab. Dabei wurden auch die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten und deren Auswirkungen auf die Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik thematisch berücksichtigt.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung durch Dr. Ingo Friedrich, Vizepräsident des Europaparlaments a. D. und Mitglied der Hanns-Seidel-Stiftung, der das Engagement der Beratzhausner lobte: „Was Sie hier in Beratzhausen geschaffen haben, ist beispielhaft für Europa“.

In seinem Impulsvortrag wies er auf die Verschiebung der politischen Gewichtung in Europa hin. Früher sei die Friedenssicherung im Vordergrund gestanden. Heute sei es angesichts der globalen Herausforderungen unumgänglich, über die Grenzen der einzelnen Länder hinweg zu agieren. Die nationale Dimension sei nicht mehr ausreichend. Unter anderem sprach er die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten und deren Auswirkungen auf die Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik an, wobei er die aktuelle Finanzkrise vor allem in der exorbitanten Verschuldung einzelner Staaten festmachte.

In der anschließenden Podiumsdiskussion stellten sich die rumänische Generalkonsulin Brînduşa Ioana Predescu, die ungarische Wirtschaftskonsulin Szilvia Werly und Boro Ŝuput, Generalkonsul der Republik Serbien den Fragen des Moderators, Thomas Reindl, zu den Auswirkungen der Krise in den jeweiligen Ländern, zum Sparkurs dieser Länder und dessen Auswirkung sowie zur Bedeutung und Akzeptanz des Euro.

Einig waren sich alle in dem Punkt, dass das Vertrauen in die Banken wieder gestärkt werden müsse. Trotz aller Krisen sei „Europa eine Erfolgsgeschichte, was sich bestimmt erst später im Rückblick der nächsten Generationen eindeutig zeigen werde“, so Friedrich. „60 Jahre Frieden, Freiheit, Stabilität, gebietet uns die Pflicht, dies weiterzuführen.“

Tagungsprogramm
Tagungsbericht