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Referat II/7 Arbeit und Soziales, Demographischer Wandel, Familie, Frauen und Senioren
Dr. Susanne Schmid
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Starke Frauen Starke Worte: Im Gespräch mit Regine Sixt
„Unser Anliegen als Stiftung ist es, herausragende Frauen in den Mittelpunkt zu rücken, kennen zu lernen und mehr über sie und ihren Lebensweg zu erfahren, damit sie auch Vorbilder für andere Frauen sein können, für deren Lebenswege und Entscheidungen.“ Mit diesen Worten eröffnete die stellvertretende Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, Prof. Ursula Männle, die zweite Veranstaltung der Reihe Starke Frauen Starke Worte. Sie wies außerdem darauf hin, dass diejenigen, die fordern, dass Frauen in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mehr Verantwortung übernehmen, häufig gefragt werden: „Wo sind sie denn, die wirklich guten Frauen?“ Die Antwort, so Männle, müsse lauten: „Sie sind hier. Ihr müsst nur hinschauen.“
Dieses Anliegen verfolgt die Veranstaltungsreihe Starke Frauen Starke Worte. Sie soll Frauen, die etwas Außergewöhnliches geleistet haben, eine Plattform geben und der Öffentlichkeit zeigen, dass es in allen Bereichen hervorragende Frauen gibt, die jedoch immer noch viel zu häufig übersehen werden. Über 160 Frauen – und einige wenige Männer – waren im Konferenzzentrum der Hanns-Seidel-Stiftung zusammen gekommen, um nach Bundestagsvizepräsidentin Gerda Hasselfeldt die zweite „Starke Frau“ der Reihe zu erleben.
Als Markenbotschafterin ihres Mietwagen Unternehmens führt Regine Sixt ein „Leben im Sauseschritt“. Sie erledigt nach eigenen Angaben „unglaublich viel zur gleichen Zeit:“ Die Familie, das Unternehmen, ihre sozialen Verpflichtungen und ihre diplomatischen Verpflichtungen als Honorarkonsulin von Barbados in Bayern. Ihr Netzwerk ist ihr Kapital. So nennt sie auch einen Besuch der Berliner Fashion Week Arbeit, und nicht Vergnügen: „Beim Netzwerken treffe ich interessante Leute und jeder der vor mir steht, ist ein potenzieller Sixt-Kunde. Das ist wirklich anstrengend.“ Kraft von dieser Anstrengung tankt sie in der Kirche oder auf dem Berg.
Die Führungsperson Regine Sixt gibt zu, ihre Mitarbeiter teilweise mit eiserner Hand zu führen, „damit sie auch mit marschieren“. Sie versucht zu motivieren, mitzureißen und am Erfolg teilhaben zu lassen – emotional und finanziell. Wer nicht mit marschieren kann, kann diese Vorteile nicht haben. Gerade von Frauen wünscht sich Regine Sixt häufig mehr Kampfgeist und mehr Wille zum Sieg. Ehrgeiz nennt sie als Teil ihres Erfolges. „Ich war vom Ehrgeiz zerfressen. Ich wollte Erfolg haben, ich wollte mit meinem Mann das Unternehmen nach vorne bringen.“ Dieser Ehrgeiz und ihre Vision, bestimmte Ziele umzusetzen, haben letztendlich dazu beigetragen, dass aus den ursprünglich 250 Mietwagen, heute 175.000 geworden sind. Das Ziel lautet nun: Bis zum 100 jährigen Jubiläum der Firma Sixt im Jahr 2012 Markführer in Europa zu werden. Wer Regine Sixt erlebt hat, glaubt, dass sie das schafft!

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