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Referat III/1 Politisches Management und Kommunikation, Medien und Innovation
Karl Heinz Keil
Tel.: 089 1258-311 | Fax: -338
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Regulierung nach der Finanzkrise - Antworten durch das Controlling

- Niklas Wagner, Karl Heinz Keil (HSS) und Gunther Friedl
Auch wenn sich das Weltwirtschaftsklima seit Mitte 2009 langsam wieder erholt, sind die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise auf den Märkten, in den Unternehmen und bei den Verbrauchern noch deutlich zu spüren. Die Finanzkrise fand ihren Ausgangspunkt in den USA und hat sich dann zu einer globalen Wirtschaftskrise ausgeweitet. Doch wie geht es nach der Krise weiter? Gab es in der Geschichte bereits ähnliche Krisen, aus denen man hätte lernen können? Wie konnte es diesmal zu einer so globalen Krise kommen? Wurden Unternehmen, besonders in der Finanzbranche, bisher nicht ausreichend reguliert? Oder sind die Unternehmen nicht selbst für ein angemessenes Risikomanagement und eine verantwortungsvolle Vergütung und Führung verantwortlich? Um diese und weitere aktuelle Fragen zu diskutieren und zu beantworten, fand in Wildbad Kreuth ein Kooperationsseminar zum Thema „Regulierung nach der Finanzkrise - Welche Antworten liefert das Controlling?“ statt. Partner des Bildungswerks waren der Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre – Controlling an der Technischen Universität München von Prof. Dr. Gunther Friedl und der DekaBank-Stiftungslehrstuhl mit Schwerpunkt Finanzcontrolling an der Universität Passau von Prof. Dr. Niklas Wagner.

- Gunther Friedl, Hans-Peter Hoh, Klaus Uelses und Niklas Wagner
Vom 20. bis 22. Januar 2010 hatten die Studenten aus München und Passau die Möglichkeit, über Themen wie Bad Banks, Rating Agenturen, Bilanzierungsregeln und die Vergütung von Bankvorständen zu referieren. Die Diskussionen zeigten Zusammenhänge, aber auch unterschiedliche persönliche Meinungen auf. Ein Höhepunkt war der Besuch hochkarätiger Referenten zum Kaminabend: Hans-Peter Hoh, Rechtsanwalt und ehemaliger Finanzvorstand der Schörghuber Unternehmensgruppe, und Dr. Klaus Uelses, Bereichsleiter Group Risk Control der Bayerischen Landesbank, standen den Studenten Rede und Antwort, als es darum ging, wie die Krise die Unternehmen trifft, welche Erfolgsfaktoren aus der Krise helfen können, wie wohl die Zukunft des Controllings und Risikomanagements aussehen wird und wie wichtig doch gesunder Menschenverstand ist, wenn selbst „Value at Risk“ oder andere Instrumente in der Krise überfordert sind.
Weit weg von den bekannten Hörsälen der Heimatunis ergab sich im Bildungszentrum Wildbad Kreuth für Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter und Studenten die einmalige Gelegenheit, über fachliche Fragen und über zwei Universitäten hinweg zu diskutieren.

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