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Referat III/5 Recht, Geschichte und Kultur
Dr. Birgit Strobl
Tel.: 089 1258-229 | Fax: -338
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Politische Studien Nr. 441 mit dem Focus "Die USA vor der Präsidentschaftswahl"
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Versöhnung mit der Vergangenheit

Im Gespräch mit den Studenten aus Südkorea

Eine Gruppe junger koreanischer Erwachsener bereist derzeit im Rahmen des Global-Discovery-Programs Deutschland, um sich mit dem Thema „Versöhnung mit der Vergangenheit“ auseinanderzusetzen. Die Initiative für dieses Projekt ging vom Ministerium für die Gleichstellung der Geschlechter und Familienangelegenheiten der Republik Korea aus und wird vom Goethe-Institut unterstützt. Auf dem Programm stehen u.a. der Besuch der Berliner Mauer, die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen sowie die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen.  

Am 26. August 2010 besuchte die Gruppe die Hanns-Seidel-Stiftung. Besonderes Interesse galt hier der Wiedervereinigung Deutschlands – einem Schwerpunktthema der Stiftung für das Jahr 2010. Dr. Birgit Strobl, stv. Leiterin des Bildungswerks, schilderte, dass dieses Thema insbesondere bei jungen Erwachsenen reges Interesse wecke. Sie wollen verstehen, wie es zur Teilung Deutschlands kommen konnte und welche Entwicklungen der Wiedervereinigung Deutschlands vorangegangen waren.

Besonders interessierten sich die Besucher für die deutsche Wiedervereinigung

Dr. Bok-Suk Ziegler informierte über die Aktivitäten ihres Referates für Familien und Frauen im Bildungswerk und berichtete über eine Veranstaltung zum Thema 20 Jahre Deutsche Einheit. Frauen aus den alten und den neuen Ländern hatten sich über Frauenbilder in Ost und West ausgetauscht und über die Zukunft der Gesellschaft im vereinten Deutschland gesprochen.

Zur Arbeit der Stiftung in Korea berichtete Veronika Eichinger, Mitarbeiterin des Instituts für Internationale Begegnung und Zusammenarbeit. Sie schilderte aus erster Hand, mit welchen Maßnahmen die Hanns-Seidel-Stiftung in Korea den Aussöhnungsprozess unterstützt.

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