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Archiv für Christlich-Soziale Politik (ACSP), Bibliothek und Dokumentation
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"Als die DDR begann ihre Bürger einzumauern" - 50 Jahre Mauerbau
Unter dem Titel „Als die DDR begann ihre Bürger einzumauern“ veranstaltete die Hanns-Seidel-Stiftung am 26. Juli 2011 einen Vortrag mit Diskussion. Referent und Moderator waren zwei ausgewiesene Experten zu dieser Frage: der am Deutschen Historischen Institut Moskau forschende Historiker Dr. Matthias Uhl sowie der Politikwissenschaftler und Zeithistoriker Prof. em. Dr. Dr. h.c. Hans-Peter Schwarz.
In der Nacht zum 13. August 1961 begann die strikte Abriegelung der Sektorengrenze in Ostberlin. Mit dieser Maßnahme versuchte die DDR-Führung, die als existenzielle Bedrohung empfundene Flucht ihrer Bürger zu stoppen. Sie begann, die eigenen Bürger einzumauern. Noch wenige Wochen vorher, am 15. Juni 1961, hatte der DDR-Staatsratsvorsitzende und SED-Parteichef Walter Ulbricht die längst bestehende Absicht der Grenzabriegelung auf einer internationalen Pressekonferenz in Ostberlin mit den Worten bestritten: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“
Dr. Matthias Uhl beleuchtete auf der Basis neuer Forschungsergebnisse die politischen Entscheidungsprozesse, die auf Seiten der Sowjetunion und der DDR zum Mauerbau führten und ebenso die Rolle der beteiligten Hauptpersonen Chrustschow und Ulbricht. Prof. Hans-Peter Schwarz, der die anschließende Diskussion leitete, ordnete die Hintergründe des Mauerbaus in den internationalen politischen Kontext ein.
Am Ende der Veranstaltung überreichte Dr. h.c. mult. Hans Zehetmair einen aus der Mauer herausgebrochenen Originalstein an die Schülerinnen und Schüler des Dom-Gymnasiums Freising, die mit ihrer Lehrerin Christine Cieslak teilgenommen hatten.

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