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Referat II/4 Bildung und Erziehung
Paula Bodensteiner
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Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen 82: Homo Oecologicus, Menschenbilder im 21. Jahrhundert
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Stiftungspost Ausgabe 03 / 12
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Die Wirtschaftsschule von morgen

Perspektiven einer traditionsreichen Schulart

Die Experten: Peter Allmansberger, Paula Bodensteiner, Peter F. E. Sloane, Mario Oesterreicher, Konrad Maurer und German Denneborg

Anliegen dieser Arbeitstagung, zu der die Hanns-Seidel-Stiftung mit den Kooperationspartnern Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus und Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung geladen hatten, war es, über die Entwicklungsmöglichkeiten der Wirtschaftsschule zu informieren. Die Wirtschaftsschule vermittelt ihrem Bildungsauftrag gemäß eine allgemeine Bildung und eine berufliche Grundbildung im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung und bereitet auf eine entsprechende berufliche Tätigkeit vor. Über 100 Experten aus dem Bildungsbereich, der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Politik fanden zusammen, und diskutierten über eine Neuausrichtung der Wirtschaftsschule.

Da sich in vielen Berufsbildern, bedingt durch die Internationalisierung der Märkte und den globalen Konkurrenz- und Innovationsdruck, Veränderungen in den Kompetenz- und Tätigkeitsprofilen ergeben sowie höhere Anforderungen in Aus- und Weiterbildung verlangt werden, ist es unumgänglich darüber nachzudenken, ob die im Rahmen des bisherigen Fächerkanons der verschiedenen Zweige vermittelten Kompetenzen die Schülerinnen und Schüler in den Wirtschaftsschulen bestmöglichst auf die Herausforderungen in der heutigen Berufswelt vorbereiten. Darüber hinaus streben immer mehr Absolventen der Wirtschaftsschulen höherwertige Bildungsabschlüsse an. Um dem Grundsatz der bayerischen Bildungspolitik „kein Abschluss ohne Anschluss“ zu weiterführenden Schulen gerecht zu werden, besteht nach Auswertung aktueller Statistiken zum Übergang auf die Fachoberschulen auch hier Optimierungsbedarf. 

Christof Prechtl, German Denneborg, Claudia Römer und Josef Amann

In neun themenverschiedenen Workshops wurden Möglichkeiten zur Einrichtung von weiteren Zweigen und zusätzlichen Fächern diskutiert, um einen passgenauen Übergang in die berufliche Ausbildung zu ermöglichen. Auch die Schnittstellen zu anderen Schularten, insbesondere zu weiterführenden Schulen, wurden beleuchtet. Des weiteren wurde, mit Blick auf die einzelnen Fächer, erörtert, wie die Schülerinnen und Schüler durch eine Optimierung des Unterrichts und der Stundentafel an den Wirtschaftsschulen den Anforderungen im Arbeitsleben gerecht werden und sie die Durchlässigkeit im Bildungssystem besser und erfolgreicher nutzen können. Auch wurde die Möglichkeit von praktischen Erfahrungen in Kooperation mit einzelnen Unternehmen erörtert.

Die zweitägige Arbeitstagung erbrachte konstruktive Ansätze, die Wirtschaftsschule neu zu positionieren und ihr Profil für eine Schule mit Zukunft zu schärfen. Ein Einfließen der angedachten Veränderungen in den Prozess der Neuausrichtung der Wirtschaftsschulen soll gewährleisten, dass die Wirtschaftsschulen auch künftig ihre Alleinstellung erfolgreich behaupten können.

Die Vorträge und Ergebnisse dieser Arbeitstagung sind in der Schriftenreihe der Hanns-Seidel-Stiftung - Argumente und Materialien - Nr. 76  "Die Wirtschaftsschule von Morgen"  veröffentlicht.