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Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen 82: Homo Oecologicus, Menschenbilder im 21. Jahrhundert
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Stiftungspost Ausgabe 03 / 12
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Facebook, Google & Co.

Die "schöne neue Welt" der vernetzten Internetnutzung bietet Chancen und Risiken. Chancen des Austausches und der gegenseitigen Information über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter, sowie Chancen zur erleichterten Informationsgewinnung über Suchmaschinen wie Google. Doch auch die Risiken sind nicht zu unterschätzen, denn sowohl Facebook als auch Google sind an den Daten ihrer Nutzer interessiert, um diese beispielsweise zu Werbezwecken zu verwenden. Immerhin sind sowohl Facebook als auch Google Geschäftsmodelle, mit denen die Betreiber Geld verdienen wollen.

Wolfgang Schwirz (HSS), Eberhard Sinner und Matthias J. Lange

Ziel des Verbraucherschutzseminars vom 8. bis 10. April 2011 in Wildbad Kreuth war es, die Teilnehmer für Chancen und Risiken dieser und anderer Internetanbieter zu sensibilisieren. Der heterogene Teilnehmerkreis verdeutlichte, dass es sowohl intensive Nutzer als auch deutliche Kritiker dieser elektronischen Dienstleister gibt. So stand der Einstieg in das Seminar unter der Prämisse, die verschiedenen Möglichkeiten, die einem diese Dienste eröffnen, darzustellen und einzuordnen.

Die Frage des Datenschutzes im Internet griff Dr. Thomas Dickert, Ministerialdirigent im Bayerischen Staatsministerium der Justiz und Verbraucherschutz auf. Er stellte in seinem Vortrag die Rechtslage dar, die den Verbrauchern Schutz vor Ausspähung und Weitergabe der Daten geben soll. "Digital Natives", also Jugendliche, die mit den elektronischen Medien aufwachsen, sind bei der Weitergabe von Informationen oft leichtsinnig und bedenken die – negativen – Auswirkungen ihres Handelns oft nicht. Hier müssen, so Dr. Dickert, die Informationen verstärkt an die Jugendlichen herangetragen werden im Sinne der Schaffung einer persönlichen Medienkompetenz. Lehrer, die im übrigen rund 25 % der Seminarteilnehmer ausmachten, sind hier potenzielle Multiplikatoren.

Eberhard Sinner, ehemals Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und jetzt medienpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, zeigte im Anschluss die vielfältigen Möglichkeiten und Chancen von Facebook und Twitter für die politische und ehrenamtliche Arbeit. Er begreift diese Möglichkeiten als große Chance, Themen zu setzen, Argumente zu äußern und den Bürgern näher zu kommen. Nicht mehr schriftliche Pressemitteilungen sind das Instrument der Zukunft, sondern direkte, oft auch spontane Botschaften über die sozialen Netzwerke.

Die Seminarteilnehmer vor dem Eingang in Kloster Banz

Die beiden Social Media-Experten Matthias J. Lange und Thomas Gerlach stellten die verschiedenen Tools von Google, Facebook und anderen vor. Garniert mit eigenen persönlichen Erfahrungen präsentierten sie die Möglichkeiten dieser Werkzeuge, die einerseits nette Spielereien sind, andererseits dem Nutzer wichtige Informationen liefern. Wichtig für den Verbraucher sind die persönlichen Sicherheitseinstellungen, die auch hier vor Ausspähung und Datenmissbrauch schützen sollen.

Facebook und Google sind die größten Webseiten der Welt. Facebook wächst rasant, es hat heute schon fast so viele Mitglieder wie Indien Einwohner. Google fotografiert mit seinem Dienst "Street View" unsere Städte und sammelt immer mehr Daten über seine Nutzer. Auch Microsoft startet jetzt eine große Fotografieraktion deutscher Städte. Anders als Google sollen Einsprüche von Betroffenen aber erst nachträglich – nach der Einstellung ins Netz – möglich sein. Passend zum Seminarthema zeigte der Spielfilm "The Social Network" den Aufstieg des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg vom einfachen, technisch versierten Studenten zum jüngsten Milliardär überhaupt.

Auch das neue Thema "Cloud Computing" wurde angesprochen. Hierbei werden Daten nicht mehr auf dem eigenen Computer, sondern auf anderen – ausgelagerten – Rechnern, "in den Wolken" abgespeichert, was einerseits den eigenen Rechner entlastet, andererseits aber wieder die Frage aufwirft, wie sicher diese Daten dann sind.

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