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Referat II/4 Bildung und Erziehung
Paula Bodensteiner
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E-Mail: bodensteiner@hss.de
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Lernen vor Ort
Die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Lernen vor Ort“ bezeichnet eine öffentlich-private Bildungspartnerschaft aus Bund, Kommunen und Stiftungen. Ziel dieses Projektes ist die bessere Vernetzung lokaler Bildungsträger, aus der sich ein abgestimmtes Bildungssystem von der frühen Kindheit an bis hin ins Erwachsenenalter auf kommunaler Ebene entwickeln soll.
Seit 2009 begleitet die Hanns-Seidel-Stiftung, die am lokalen Stiftungsverbund der Stadt Kaufbeuren beteiligt ist, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Bildung aktiv“ im Rahmen von „Lernen vor Ort“ in Kaufbeuren.
Im Rahmen des Projekts fand am 17. Mai 2011 im Rathaus in Kaufbeuren das Zweite Kaufbeurer Bildungsforum statt, bei dem über die Bemühungen des vergangenen Jahres Bilanz gezogen und Erkenntnisse vorgestellt wurden. Im Fokus standen dabei die Senkung der Jugendarbeitslosigkeit und die Verbesserung der Bildungsangebote über die verschiedenen Lebensphasen. Bildung-aktiv widmet sich der Aufgabe, die Bildungslandschaft in Kaufbeuren aktiv mitzugestalten und insbesondere die dafür notwendigen Netzwerke zu schaffen. Zum intensiven Austausch trafen sich Vertreter der örtlich verantwortlichen Bildungseinrichtungen unter anderem der Schulen, der Volkshochschule, der Jugend- und der Seniorenbildung. Denn nur, wenn die vielfältigen Bildungs- und Beratungsangebote einer Kommune erfasst, diese aufeinander abgestimmt und koordiniert werden, kann man von einem zukunftsweisenden Bildungsmanagement sprechen; in diesem Sinne befindet sich Kaufbeuren auf einem sehr guten Weg.
Auch Stefan Bosse, Oberbürgermeister Kaufbeurens, zeigte sich über die Fortschritte von Bildung aktiv erfreut. Das Team vor Ort mit Alfred Riermeier, Leiter der städtischen Abteilung für Kinder, Jugend und Familie und Projektverantwortlicher, Caroline Moser, Projektleiterin, Sonja Seger, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Sabine Seiler, Bildungsassistentin und Jürgen Wendlinger von der Volkshochschule verwiesen auf ersichtliche Erfolge ihrer Projektarbeit und stellten diese vor. So konnte in Kaufbeuren nach einer umfassenden Bedarfsanalyse durch Bildung aktiv in den Bereichen „Bildungsübergänge“, „Familienbildung“ und „Bildungsberatung“ vieles erreicht werden. Es wurde ein Eltern- und Familienkompass entwickelt, in dem alle lokalen Bildungsangebote von Schulen, Kommune und privaten Anbietern übersichtlich zusammengefasst sind. Zudem konnte durch die Mitarbeit des Koordinierungszentrums Kaufbeuren-aktiv ein Stadtteiltreff eröffnet werden, in dem Kurse unterschiedlichster Thematik angeboten werden. Auch machten Fortbildungsangebote für ehrenamtlich Engagierte im weiten Feld „Bildung“ Schule. Weiterhin bot die Veranstaltung die Möglichkeit, sich über oben genannte und andere Themen im „World-Café“ auszutauschen und neue Netzwerke zu bilden.
Nähere Informationen über das Bundes-Programm, die ausgewählten 40 Kommunen und die beteiligten Stiftungen finden sich unter www.lernen-vor-ort.info und spezielles über Kaufbeuren unter www.kaufbeuren-aktiv.de/projekte/lernen-vor-ort/bildungsforum/

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