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Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen 82: Homo Oecologicus, Menschenbilder im 21. Jahrhundert
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Stiftungspost Ausgabe 03 / 12
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Social Media und Fundraising

Hanns-Seidel-Stiftung und Bayerisches Sozialministerium arbeiten gut zusammen. Dies betonten Hans Zehetmair und ...
Markus Sackmann in ihren Grußworten.

In Bayern sind 3,8 Mio. Menschen bürgerschaftlich engagiert, und die Bereitschaft für ein Engagement ist nach dem Ergebnis des Freiwilligensurvey Bayern 2009 von 30 % (2004) auf 39 % angestiegen. Trotzdem ist ehrenamtliches Engagement keine Selbstverständlichkeit. In vielen Tagungen und Seminaren der Hanns-Seidel-Stiftung wird daher in besonderer Weise die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements in Staat, Kirche und Gesellschaft hervorgehoben. Durch die Vermittlung von notwendigem Wissen und Fertigkeiten, aber auch mit Beiträgen zur Motivation soll bürgerschaftliches Engagement noch gezielter gefördert werden.

„In Verbindung mit dem europäischen Jahr des Ehrenamts 2011 betonen wir mit unserem Leitthema 'Demokratie stärken – Verantwortung übernehmen' diese permanente Aufgabe noch deutlicher“, so der Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung Dr. h.c. mult. Hans Zehetmair in seiner Begrüßung. Markus Sackmann, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen forderte in diesem Zusammenhang dringend eine „Anerkennungskultur“. Ob Ehrenamtsnachweis oder Ehrenamtsversicherung, die Bayerische Staatsregierung will mit gutem Beispiel voran gehen und stärkt das ehrenamtliche Engagement mit einer Reihe von praktischen Maßnahmen. Ein ganz neues Projekt ist die Ende September gestartete Bayerische Ehrenamtskarte. Hiermit erhalten Bürgerinnen und Bürger, die sich Tag für Tag für ihre Mitmenschen einsetzen, zahlreiche Vergünstigungen bei Einrichtungen des Freistaats Bayern und der Kommunen sowie der Privatwirtschaft.

Stefan Primbs und John Birck erläutern Facebook und Co.
Fundraising: Isabel Krings erklärt den Begriff

Die Hanns-Seidel-Stiftung und das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen veranstalteten vor diesem Hintergrund am 23. September 2011 gemeinsam einen Fachtag für ehrenamtlich Tätige im Konferenzzentrum München. Um Menschen für ein Engagement zu gewinnen und Engagierte noch besser zu vernetzen, gewinnt das Internet - speziell Social Media - zunehmend an Bedeutung und war daher ein Schwerpunktthema der Tagung. Wie können die Möglichkeiten von Social Media für Vereine, Einrichtungen und Bürgerprojekte genutzt werden?

Der Umgang mit Blogs, Twitter und Facebook wurde während des Fachtages einfach und überschaubar von John Birck, IT-Spezialist im Bereich Internet und Security bei einer Münchner Bank, und Stefan Primbs, Social-Media-Beauftragter des Bayerischen Rundfunks, dargestellt. Dabei wurden neben der Vorstellung einzelner Plattformen und Anwendungen, auch Kosten, Wartungsaufwand sowie Rechts- und Datenschutzfragen im Vortrag und in der Diskussion erörert.

Vereine und Organisationen leisten hoch qualifizierte und gesellschaftlich anerkannte und notwendige Arbeit. Sie gestalten mit ihrem Engagement ein Gesellschafts- und Menschenbild, in dem Verantwortung, Solidarität, Freiheit und Kreativität im Mittelpunkt stehen, und tragen dazu bei, dass Menschen Zufriedenheit, Glück und somit Lebensqualität erfahren. Damit dies auch so bleibt, ist es wichtig, private und öffentliche Geldgeber für die Finanzierung zu gewinnen und dauerhaft zu halten. Daher war der zweite Teil des Fachtages mit der Überschrift versehen: „Fundraising – ohne Spenden geht es nicht“. Isabel Krings, Leiterin der Freiwilligenagentur für den Landkreis Unterallgäu und die Stadt Memmingen definierte dazu den Begriff Fundraising und erläuterte warum Fundraising überhaupt notwendig ist. Sie zeigte die Grenzen, Möglichkeiten und Voraussetzungen von und für Fundraising. Zum Abschluss gab sie auch Tipps für das praktische Vorgehen. Einer dieser Tipp knüpfte an die Worte von Staatssekretär Markus Sackmann an: „Halten Sie Kontakt zum Spender und pflegen Sie eine Dankes- und Anerkennungskultur!“