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Referat III/2 Wirtschaft, Finanzen, Arbeit und Soziales
Jutta Röhrlein
Tel.: 089 1258-233 | Fax: -338
E-Mail: roehrlein@hss.de

Publikationen

Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen 82: Homo Oecologicus, Menschenbilder im 21. Jahrhundert
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Stiftungspost Ausgabe 03 / 12
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Wirtschaftsmodelle im Internet

Geld verdienen im Web - Teilnehmer bei der Internet-Recherche

Wie verdient man eigentlich im Internet sein Geld? Dieser Frage ging ein Seminar vom 15. bis 17. April 2011 in Wildbad Kreuth nach. Etwa 22 Millionen Deutsche haben im vergangenen Jahr ihre Weihnachtsgeschenke im Internet gekauft. Der Markt ist also vorhanden. Das sind 57 Prozent mehr als im Vorjahr und entspricht knapp jedem dritten Bundesbürger ab 14 Jahren. Hinzu kommen weitere 17 Millionen, die Interesse am Online-Kauf von Präsenten haben, aber noch unentschlossen sind. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Vor allem junge Menschen ordern ihre Weihnachtsgeschenke im Netz. In der Altersgruppe von 14 bis 29 Jahren gehen 44 Prozent im Internet auf Shopping-Tour. Auch jeder siebte Senior ab 65 Jahren kauft im Web ein (14 Prozent). Kleinere Unterschiede gibt es zwischen den Geschlechtern: Während 33 Prozent der Männer Präsente im Web ordern wollen, sind es bei den Frauen 29 Prozent. Überdurchschnittlich häufig kaufen Angestellte Weihnachtsgeschenke im Web (41 Prozent), bei den Arbeitern sind es lediglich 29 Prozent.

Daher traf dieses Seminar voll ins Schwarze, denn der Bedarf an KMU war vorhanden. Die Unternehmen in Deutschland machten 2009 immer mehr Geschäfte über das Internet. Und es geht weiter bergauf. Fast jedes vierte Unternehmen (23 Prozent) nutzte zu Vertriebszwecken die Potentiale des Internets. Der Anteil hat sich damit binnen Jahresfrist mehr als verdoppelt (2008: 11 Prozent). Die deutliche Zunahme bei den Online-Verkäufen ist auf die kleinen Unternehmen mit unter zehn Beschäftigten zurückzuführen, die sich in den vergangenen Jahren beim Online-Handel noch zurückgehalten hatten – so die Statistiker. Auch hier stieg der Anteil der Unternehmen mit Verkäufen über das Internet von 11 Prozent im Jahr 2008 auf nunmehr 23 Prozent an. Interessant: Die Zunahme betrifft nahezu alle untersuchten Wirtschaftszweige.

Gruppenfoto in der Bibliothek

Die wachsende Bedeutung des Online-Handels spiegelt sich auch bei den Umsatzzahlen wider: 33 Prozent des Gesamtumsatzes kommen mittlerweile online bei den Unternehmen, die auf Online-Shops setzen. Gemessen am Gesamtumsatz aller Unternehmen in Deutschland betrug der Anteil der über E-Commerce erzielten Umsätze im Jahr 2009 rund 16% und stieg damit gegenüber dem Jahr 2008 (11%) ebenfalls deutlich an.

In diesem Seminar wurden aktuelle Wirtschaftstheorien von Chris Anderson ebenso behandelt, wie die Pioniere des Internet-Zeitalters Steve Jobs, Nikolas Negroponte oder Tim O'Reilly. Diverse Marketingstrategien wurden anhand von sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook  erarbeitet.

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