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Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen 82: Homo Oecologicus, Menschenbilder im 21. Jahrhundert
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Stiftungspost Ausgabe 03 / 12
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Infostand, Ausstellung, Messe und Co.

Bergeweise Schnee sah man aus dem Seminarleiterzimmer in Kreuth. Für das Personal in Kreuth kein Thema: der Räumdienst lief perfekt.
Es wurde diskutiert, geplant und aufgebaut. Doris Ortlieb (links im Bild) stand mit Rat und Tat zur Seite.

Regelmäßige Berichterstattung in den Medien und ein positives Image sind auch in der politischen und ehrenamtlichen Arbeit wichtige Erfolgsfaktoren. Daher bietet das Institut für Politische Bildung das notwendige Rüstzeug für ein ehrenamtliches Engagement an: ob Grundlagen der Pressearbeit, Plakatgestaltung, Fotografie in der Pressestelle oder Kameratraining. In verschiedenen Seminaren wird das notwendige Wissen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit vermittelt.

Messen, Ausstellungen und Kongresse gehören ebenfalls zu den Instrumenten einer erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit, auch im Zeitalter der neuen Medien. Dass Deutschland einer der international führende Standorte für Messen und Ausstellungen ist - fünf der zehn größten Messegesellschaften der Welt stammen aus Deutschland - unterstreicht diese Bedeutung zusätzlich. Dabei sind diese Veranstaltungsformen nicht nur im gewerblichen Bereich geeignet und erfolgreich, sondern auch zur Präsentation gesellschaftspolitischer Ideen und Ziele. So seien hier nur die Nürnberger Messe ConSozial genannt, auf der sich das ganze Spektrum des Sozialen versammelt. Mit knapp 250 Ausstellern und einer Ausstellungsfläche von 4.500 Quadratmetern war die ConSozial 2011 Leitveranstaltung der Sozialwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Oder auch die im Januar 2012 durchgeführte "6. Münchner Freiwilligen Messe" mit 80 gemeinnützigen Organisationen und Initiativen zeigt die Bedeutung einer derartigen Veranstaltung. Der persönliche Kontakt steigert die Bekanntheit und das eigene Netzwerk kann durch persönliche Gespräche gepflegt und erweitert werden.

Eine Teilnehmerin erläutert der Gruppe ihr neues Standkonzept.
Bis tief in den Abend schrieben die Teilnehmer an ihrem Konzept und an einer Pressemitteilung für ihren Messeauftritt. (Quelle: alle Bilder von Bertold Brackemeier)

Vom 20. bis 22. Januar 2012 trafen sich 14 Teilnehmer im schneereichen Wildbad Kreuth. Jeder der Teilnehmer kam mit einem konkreten Anliegen zum Seminar „Infostand, Ausstellung, Messe und Co. - Planung und Durchführung“ und hatte seinen eigenen Auftritt bei einer Messe oder Veranstaltung mit messeähnlichem Charakter im Hintergrund.

Der Fokus des Seminars war auf der Planung und Durchführung eines Messeauftritts ausgerichtet. Ein wesentlicher Schwerpunkt lag unter anderem auf der Öffentlichkeitsarbeit rund um eine Veranstaltung. Dabei erarbeiteten die Teilnehmer mit den Seminarleitern jeder ein individuelles Konzept, das sämtliche Schritte rund um eine Messe beinhaltete: von der Planung über die Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Nachbereitung einer Veranstaltung. Doris Ortlieb, Geschäftsführerin des Landesinnungsverbands des bayerischen Friseurhandwerks, und Bertold Brackemeier, Manager Public Relations bei der NürnbergMesse, führten durch das Wochenende und gaben den Teilnehmern Tipps und Tricks aus der Praxis.

Nachdem am Freitag und Samstag die Grundlagen für Messeauftritte vermittelt wurden, haben die Teilnehmer am späten Samstagnachmittag und -abend einen Messestand geplant und im Festsaal von Wildbad Kreuth mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln aufgebaut. In vier Gruppen erarbeiten sie ein umsetzbares und realistisches Standkonzept für vier Projekte aus dem Teilnehmerkreis. Basis war für alle gleich: ein 12 Quadratmeterstand. Die Entscheidung, ob Block-, Reihen-, Kopf- oder Eckstand wurde den Teilnehmern überlassen. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und wurden von den Seminarleitern mit allen zusammen besprochen und diskutiert. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der individuellen Messekonzepte, die in großer Runde präsentiert wurden und individuell von den Seminarleitern besprochen wurden, nicht ohne auf die individuellen Fragen der Teilnehmer intensiv einzugehen.