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Referat II/5 Technologie, Medien und Kultur, Jugend und Gesundheit
Prof. Dr. Siegfried Höfling
Tel.: 089 1258-246 | Fax: -469
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Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen 82: Homo Oecologicus, Menschenbilder im 21. Jahrhundert
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Stiftungspost Ausgabe 03 / 12
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Menschenbilder in der modernen Gesellschaft

Gruppenfoto der Experten für moderne Hirnforschung
Die Expertenrunde bei der Tagung Homo Oecologicus

Eine neue Symposienreihe zur Bedeutung und Wirkung von Menschenbildern in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft startete die Hanns-Seidel-Stiftung in diesem Jahr. Bislang standen der „homo oecologicus“ und der  “homo neurobiologicus“ im Mittelpunkt.

Wissenschaftler und Experten aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und gesellschaftlichen Bereichen kommen hier zu Wort, um die Vielfalt der Ansichten, Überlegungen und Erkenntnisse zum Thema Menschenbild zu diskutieren. Menschenbilder gelten als sinnstiftende Konstruktionen und prägen das Handeln und Erleben sowohl in persönlichen Begegnungen aber auch in Organisationen und Gesellschaft. Menschenbilder sind wie ein Portrait, das versucht, das vermeintlich Wesentliche des Menschen zu erfassen. Das Menschenbild prägt den Menschen und der Mensch prägt das Menschenbild. Man kann sagen, dass das Menschenbild ein Muster von grundsätzlichen individuellen und kollektiven Überzeugungen ist, was der Mensch ist, wie er in seinem sozialen und materiellen Umfeld lebt und welche Werte und Ziele sein Leben haben sollte (s. Jochen Fahrenberg, 2007).

Im Mittelpunkt des ersten Symposiums standen die Ethik der nachhaltigen Entwicklung und die moralischen Anforderungen an einen „homo oecologicus“.

Die 2. Veranstaltung beschäftigte sich vor Kurzem mit der Relevanz eines durch die Hirnforschung geprägten Menschenbildes (homo neurobiologicus). Namhafte Experten aus den Neurowissenschaften, aus der Philosophie, der Medizin, der Physik, der Biologie, der Psychologie und der Mathematik nahmen daran teil, unter ihnen Prof. Dr. Dieter Sturma, Prof. Dr. Benedikt Grothe, Prof. Dr. Georg Northoff, Prof. Dr. Thomas Buchheim, Prof. Dr. Uwe an der Heiden, Prof. Dr. Andreas Draghun, Prof. Dr. Leo van Hemmen, Prof.Dr. Godehard Brüntrup, Prof. Dr. Stephan Schleim, PD Dr. Matthias Munk, Prof. Dr. Felix Tretter, Prof. Dr. Stephan Sellmaier.

Eine Ergebniszusammenfassung und die Tagungsprogramme stehen zum Download bereit. Die Einzelbeiträge sollen publiziert werden. Das nächste Symposium wird sich mit dem Menschenbild des „homo informaticus“ befassen.

Links:

Tagungsbericht Homo Neurobiologicus: Das Menschenbild der Hirnforschung - Perspektiven und Grenzen

Tagungsbericht Homo Oecologicus: Menschnebild für die nachhaltige Entwicklung im 21. Jahrhundert - Philosophische Aspekte