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Syrien

Projektaktivitäten:
Seit 2003 unter der Leitung des Büros / Regionalbüros in Amman - Jordanien
(aktuell werden in Syrien keine Maßnahmen durchgeführt)

Projektstandort:
Amman - Jordanien

Projektleitung:
Thomas Gebhard

Projektziele:

  • Förderung von Verständnis und Toleranz mit dem Ziel, auf nationaler Ebene einen Beitrag zum konfliktfreien Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen sowie auf übergeordneter Ebene einen Beitrag zum Friedensprozess im Nahen Osten zu leisten
  • Stärkung staatlicher und nicht-staatlicher Einrichtungen und Organisationen durch die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern mit dem Ziel, deren Effektivität und Effizienz in Bezug auf die Vermittlung umweltrelevanter Themen zu verbessern
  • Förderung von Maßnahmen mit dem Ziel, in der Bevölkerung ein Bewusstsein für Themen des Umwelt- und Naturschutzes sowie die Notwendigkeit der nachhaltigen Nutzung knapper Ressourcen zu schaffen und einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensverhältnisse aufzuzeigen


Zielgruppen:
Je nach Projektziel wurden in der Vergangenheit die gesamte Bevölkerung (Förderung von Verständnis und Toleranz sowie Schaffung eines Bewusstseins für Themen des Umwelt- und Naturschutzes), die Bevölkerung in überwiegend ländlichen Gebieten (Schaffung eines Bewusstseins für Themen des Umwelt- und Naturschutzes in Verbindung mit dem Aufzeigen neuer Einkommensmöglichkeiten) sowie Mitarbeiter von staatlichen und nicht-staatlichen Einrichtungen und Organisationen (Aus- und Weiterbildung) angesprochen.

Projektkurzbeschreibung:
Maßnahmen zum interkulturellen und interreligiösen Dialog, die vor allem in den Jahren 2006 - 2010 durchgeführt worden sind, hatten die Förderung von Verständnis und Toleranz gegenüber anderen Religionen und Kulturen zum Inhalt. Über Jahrhunderte haben nicht nur in Syrien Muslime, Christen und Juden Tür an Tür gelebt und gearbeitet, und nicht selten sogar ihre Feste miteinander gefeiert. Die Entwicklungen der letzten Jahre, die nicht nur zu Spannungen zwischen Judentum, Christentum und Islam, sondern auch zu Spannungen innerhalb des Islam geführt haben, haben die Stiftung dieses Thema aufgreifen lassen mit dem Ziel, einen Beitrag zum Abbau von Vorurteilen und Ablehnung zu leisten. Die Ereignisse seit März 2011 lassen immer offenkundiger werden, dass kulturelle bzw. religiöse Unterschiede eine wesentliche Triebfeder der Gewalt sind.

Die Entwicklung eines Umweltbewusstseins befindet sich in Syrien noch in den Anfängen. Gleichzeitig nehmen Umweltprobleme teils so massiv zu, dass es in den zurückliegenden 3-5 Jahren bereits zu großen innersyrischen Wanderungsbewegungen gekommen ist (vor allem vom Nordosten des Landes in die westlichen Landesteile). Zunehmender Wasser- und Energiemangel, vor allem in den östlichen Landesteilen, Abwasser- und Abfallbeseitigungsdefizite, Umweltverschmutzung, Bodenerosion, Defizite in staatlichen Einrichtungen, die sich mit Umweltthemen befassen sowie unzureichende Arbeitsplatzangebote in ländlichen Gebieten umreißen die Probleme, an denen verschiedene andere Maßnahmen in der Vergangenheit angesetzt haben. Die Schaffung eines Bewusstseins für Umweltthemen in der Bevölkerung, die bessere Vermittlung umweltrelevanter Themen durch staatliche Einrichtungen, die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern staatlicher und nicht-staatlicher Einrichtungen (z.B. der Zoll- und Grenzbeamten über das Washingtoner Artenschutzabkommen) sowie das Aufzeigen alternativer Einkommensmöglichkeiten in ländlichen Regionen mit dem Ziel, Arbeitslosigkeit und Armut zu verringern, beschreiben die Inhalte der Maßnahmen, mit denen die o.g. Ziele bisher erreicht werden sollten.

Partner:

  • zur Zeit keine Angaben