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©Jörg Volkmann/Fotolia; Gillespaire/Clipdealer

Afrika

Die Bevölkerung Afrikas hat Mitte 2009 die Ein-Milliarden-Marke überschritten. In den meisten afrikanischen Ländern reichten aber schon vor der Weltwirtschaftskrise die jüngsten und bemerkenswerten Wirtschaftswachstumraten von zumeist über 6% nicht aus, um dieses rasante Bevölkerungswachstum zu kompensieren.

Afrika ist auch für Deutschland als unmittelbar an Europa angrenzender Anrainer des südlichen Mittelmeeres einer der wichtigsten Partner in der Entwicklungszusammenarbeit. Aus diesem Grund sind demokratisch-rechtsstaatliche, wirtschaftliche und soziale Fortschritte in den Staaten Afrikas die Hauptziele unserer Bemühungen. Diesen Zielen dienen Projektmaßnahmen in den Bereichen der Förderung der demokratisch-rechtsstaatlichen Entwicklung, der Verwaltungsförderung, des Managementtrainings, der beruflichen und gesellschaftspolitischen Bildung, sowie vor allem der Stärkung der Zivilgesellschaft.

Um den außen-, wirtschafts-, und sicherheitspolitischen Interessen Europas nachzukommen ist eine Entwicklungspolitik notwendig, die den Bedürfnissen der Afrikaner gerecht wird und eine „Partnerschaft auf Augenhöhe“ postuliert. Nur wenn diese Politik genügend Akzeptanz findet, wird sie eine Chance auf Erfolg haben. 
Wir wollen durch unsere Arbeit in erster Linie zur Verbesserung der Lebensverhältnisse vor Ort beitragen. 

  • Stärkung zivilgesellschaftlicher Strukturen im städtischen und ländlichen Raum
  • Förderung dezentraler, partizipativer Verwaltungsstrukturen
  • Beteiligung der Zivilgesellschaft an politischen Entscheidungsprozessen
  • Unterstützung originär afrikanischer Initiativen wie der „New Partnership for Africa’s Development“ (NEPAD) sowie dem verknüpften „African Peer Review Mechanism“
  • Sicherheitspolitik
  • Gesellschaftspolitische Förderung der Frauen
  • Unterstützung des wirtschaftlichen Fortschritts durch berufliche Bildung und Managementtraining

In Afrika arbeitet die Hanns-Seidel-Stiftung mit Partnern in 17 Ländern zusammen: Ägypten, Algerien, Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Ghana, Kenia, DR Kongo, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Tansania, Togo, Tunesien, Südafrika und Uganda. 

Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgt mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Europäischen Union.

Studie des Institute for Security Studies
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Kontakt
Referat V/3: Afrika südlich der Sahara
Leiter:  Klaus Liepert
Telefon: 089 1258-366
Fax: 089 1258-340/359
E-Mail: liepert@hss.de
Referat V/7: Naher Osten, Nordafrika
Leiterin:  Maryam Schmidt
Telefon: 089 1258-290
Fax: 089 1258-340
E-Mail: schmidtm@hss.de