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Arbeitsbesuch in Afrika: Rainer Gepperth besucht Togo, Benin und Ghana

Schild am Eingang des neu eingeweihten Schulungszentrums der UFAAD in Abomey, Benin

Im Rahmen eines Arbeitsbesuches von 2. bis 10. Mai 2007 in Westafrika (Benin, Togo und Ghana) nahm Dr. Rainer Gepperth, Leiter des Instituts für Internationale Begegnung und Zusammenarbeit (IBZ) der Hanns-Seidel-Stiftung, in Abomey (Benin) an der Einweihungsfeier eines Ausbildungszentrums für gesellschaftspolitische, wirtschaftliche und soziale Bildung teil. Das Zentrum wurde in Eigeninitiative von der Union der Frauen von Abomey (UFAAD), einer Grass-Root-Organisation von Landfrauen, errichtet. Die Hanns-Seidel-Stiftung unterstützt die gesellschaftspolitischen Aktivitäten dieser regionalen NGO im Rahmen ihres Programmes zur Stärkung zivilgesellschaftlicher Institutionen in Benin.

Im Nachbarland Togo standen die Teilnahme an einem Berufsbildungssymposium sowie zahlreiche Gespräche mit Vertretern der Opposition und der Regierung auf dem Programm. Organsiert wurde das Symposium von der Hanns-Seidel-Stiftung, dem Centre Régional d'Enseignement Technique et de Formation Professionnelle/Région Maritime (kurz: CREFTP / Kompetenzzentrum Lomé) sowie dem togolesischen Berufsbildungsministerium. 

In Accra (Ghana) nahm der Leiter des IBZ an der zweiten kontinentalen APRM-Konferenz  zum Thema "Africa's Bold March to capture the 21st century", teil. Zur Konferenz waren Vertreter aus 21 afrikanischen Ländern angereist. Mit der ersten Konferenz in Nairobi (April 2006) und einem Expertengespräch in Brüssel (Oktober 2006) stellt die Konferenz in Accra die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit des African Peer Review Mechanism (APRM) und der Hanns-Seidel-Stiftung dar.

Das Podium der APRM-Konferenz: Peter Linder, Dr. Rainer Gepperth, Prof. S.K. Adjepong, Vizepräsident Alhaji Aliu Mahama, Prof. D.A. Bekoe, Vizeministerin Shirley Ayorkor Botchewey und Dr. Chris Stals

An der gut besuchten Eröffnungsveranstaltung nahmen unter anderen der ghanaische Vizepräsident Alhaji Aliu Mahama, die stellvertretende Außenministerin Shirley Ayorkor Botchewey, der Vorstand des Nationalen APRM-Rates Ghana mit dessen Vorsitzenden Prof. Dr. Adjepong, der deutsche Botschafter Peter Linder sowie zahlreiche weitere Persönlichkeiten Ghanas aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft teil. In seiner Eröffnungsrede betonte Dr. Gepperth: "The APRM should be seen as one of the most important political means to support the Atrican Reform-agenda. The Principles of the Peer Review are absolutely consistent with the form and substance of Partnership which the Hanns Seidel Foundation upholds. Therefore the Foundation will continue to give its best support to Ghana and to other partner countries in their journey through the APRM."

Länderübergreifend kann die Unterstützung des NEPAD- und APRM-Prozesses als das "Rückgrat" der Arbeit der Hanns-Seidel-Stiftung in Afrika angesehen werden. So zielt das Engagement der Stiftung darauf ab, die afrikanischen Zivilgesellschaften durch politische Bildungsarbeit in ihren demokratischen Rechten zu stärken. Die Forderung nach mehr Demokratie ist durch die NEPAD-Initiative und den APRM kein von außen (d.h. aus dem Ausland) in die Gesellschaften hereingetragenes Postulat, sondern wird von diesen nunmehr selbst formuliert und erhält somit einen deutlich höheren Stellenwert.

Im Rahmen der Konferenz in Accra, die gemeinsam mit der GTZ durchgeführt wurde, verkündete Peter Linder auch die Verleihung des Afrikapreises der deutschen Afrikastiftung an Dr. Francis Appiah, den Geschäftsführer des nationalen APRM-Govening Council von Ghana. Dr. Appiah, mit dem die Hanns-Seidel-Stiftung schon lange sehr eng zusammenarbeitet, hat sich bei der die Implementierung des APRM große Verdienste erworben und ist die treibende Kraft bei dessen Umsetzung afrikaweit. Der Preis soll Ende September von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel übergeben werden.