Menü
Zusätzliche Informationen einblenden

Hanns-Seidel-Stiftung im Web 2.0

Publikationen

Argumentation kompakt 9. November 2016 – 17/2016 „Wir wollen Partnerschaft und keine Konflikte“
Schutzgebühr: Keine
Download der Publikation

Argumente und Materialien der Entwicklungszusammenarbeit 18
Schutzgebühr: Keine
Download der Publikation
Diese Publikation bestellen

Aktuelle Veranstaltungen

Dienstag, 06. Dezember 2016

Bruckmühl

Links- und Rechtsextremismus

Mittwoch, 07. Dezember 2016

Brussels

The European Agenda under the Maltese EU Presidency

Mittwoch, 07. Dezember 2016

Miesbach

Social Media

Meine HSS

Seite hinzufügen
löschen
 

Beamtenfortbildung und Verwaltungsförderung im Maghreb

Die Delegationsteilnehmer mit Salah Boussataa (2.v.l.), Dr. Peter Witterauf (4.v.l.) und Najat Zarrouk (5.v.l.)

Eine neunköpfige Maghreb-Delegation der Fortbildungsbeauftragten des tunesischen und des marokkanischen Innenministeriums informierte sich auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung während ihres  Aufenthaltes von 5. bis 9. Mai 2007 über die Aus- und Fortbildung von Beamten in Bayern. Angeführt wurde die Gruppe von Najat Zarrouk, Direktorin der Fortbildungsabteilung im marokkanischen Innenministerium, und ihrem tunesischen Kollegen Salah Boussataa, Generaldirektor des tunesischen Zentrums für Verwaltungsfortbildung. Dabei wurden in Zusammenarbeit mit der Bayrischen Verwaltungsschule die Aus- und Fortbildungskonzepte Bayerns auf Landes- und Kommunalebene studiert. Eine Diskussion in der Gemeinde Planegg konnte die Bedeutung der Beamtenfortbildung für die Qualität der kommunalen Dienstleistungen für die Bürger herausstellen.

Ein weiteres Ergebnis des Aufenthaltes war die Vereinbarung mit dem Hauptgeschäftsführer der Hanns-Seidel-Stiftung, Dr. Peter Witterauf, die Zusammenarbeit im Bereich der kommunalen Fortbildung und der Verwaltungsdezentralisierung im Maghreb zu vertiefen. Das Tunesien, Algerien und Marokko umfassende Projekt fördert rechtsstaatliche, dezentrale und demokratisch-partizipative Strukturen, um die Rahmenbedingungen für die demokratisch-rechtstaatliche Entwicklung dieser Länder zu verbessern. Dabei werden fachspezifische NGOs, Universitäten, Beamtenfortbildungsabteilungen und kommunale Mandatsträger bei der Durchführung von wissenschaftlichen Kolloquien, Fortbildungsseminaren, Publikationen und Studienreisen unterstützt. Durch eine Vernetzung dieser Aktivitäten zwischen den Maghrebstaaten und Europa wird nicht nur der Wissensaustausch gefördert, sondern auch eine evolutionäre Entwicklung dieser muslimischen Staaten im Hinblick auf eine stärkere Anbindung an Europa und deren Integration in die Weltwirtschaft unterstützt.