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Hanns-Seidel-Stiftung im Web 2.0

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Ausweitung der Zusammenarbeit: Rainer Gepperth in China

Firmenschild des Zentrums

Die Ernennung des Bildungs- und Forschungszentrums für Flurneuordnung und Landentwicklung (BFL) in Qingzhou als Fortbildungsstützpunkt für Flurneuordnung des Ministeriums für Land und Ressourcen (MLR) in Peking war einer von mehreren Programmpunkten, die der Leiter des Instituts für Internationale Begegnung und Zusammenarbeit, Dr. Rainer Gepperth, bei seinem jüngsten Arbeitsbesuch in China absolvierte.

Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie am 15. November 2007 sprach Dr. Gepperth das große Gefälle zwischen Stadt und Land an. Da viele Bauern das Land, das seit Generationen ihr Leben war, nun als eine Last und schwere Bürde betrachten würden, seien an das BFL in Qingzhou große Erwartungen geknüpft, insbesondere durch die Schaffung nachhaltiger Strukturen als Voraussetzung dafür, dass die heute im ländlichen Raum lebenden Menschen auch weiterhin in ihrer Heimat verbleiben können und eine persönliche Zukunft haben.

Nachhaltige Strukturen im ländlichen Raum beinhalten vor allem die Modernisierung durch eine gerechte Bodenordnung sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum mit dem Ziel, Arbeitsprozesse zu harmonisieren, die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern sowie die Familieneinkommen dem städtischen Raum anzugleichen. Auch wirkt der qualitative Ausbau des Bildungssektors strukturverbessernd, denn nur Bildung ermöglicht es den Menschen, berufliche Chancen zu ergreifen.

Xu Zhengxi, Rainer Gepperth und Gao Xiangjun

Inzwischen gewinnen in der Volksrepublik China Flurneuordnungs- und Dorfentwicklungsprojekte sowie Projekte zur ländlichen Regionalentwicklung immer mehr an Bedeutung, da mit diesem Instrument ein grundlegender Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen geschaffen werden kann. Damit diese Verfahren nachhaltig wirksam sein können, ist eine Bürgerbeteiligung bei der Durchführung von Flurneuordnungs- und Dorfentwicklungsprojekten unabdingbar.

Mit dem BFL Qingzhou als Kooperationsprojekt zwischen dem MLR Peking und der Hanns-Seidel-Stiftung ist ein Instrumentarium entstanden, mit dem beide Partner gemeinsam einen Beitrag zur Entwicklung der ländlichen Räume leisten und damit den Bürgern Hilfestellung geben können.

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages

Eine weitere Station des Aufenthaltes von Dr. Rainer Gepperth in China war Wuhan in der Provinz Hubei. Hier unterzeichnete er in Anwesenheit des Bildungsministers der Provinz, Dr. Lu Gang, am 16. November 2007 gemeinsam mit der Technischen Universität München, der Polytechnischen Universität Wuhan und dem Institut für Leichtindustrie Wuhan einen Kooperationsvertrag für den Studiengang Brauwesen und Getränketechnologie, der mit Bachelor-Examen abschließt.

In einer kurzen Ansprache hob Bildungsminister Gang die erfolgreiche, langjährige Zusammenarbeit zwischen der Hanns-Seidel-Stiftung und dem Bildungssamt der Provinz Hubei hervor, die mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung einen weiteren Höhepunkt erreicht habe. Der Minister hoffte, dass durch den Aufbau dieses Zentrums die Ausbildung hochqualifizierter Absolventen für Brauwesen und Getränketechnologie gefördert werde, und dass die hier geschaffene Plattform die Zusammenarbeit weiter vertiefen und gegenseitige Expertenbesuche fördern werde.

Rainer Gepperth bei Vizegouverneur Guo Shenglian

In seiner Antwort freute sich Dr. Gepperth über die Unterstützung beim Aufbau des Bildungszentrums durch die Brauzulieferindustrie sowie durch ideelle und finanzielle Förderung des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Er sagte weiter, dass die Hanns-Seidel-Stiftung zuerst auf die Qualifizierung der Lehrkräfte Wert gelegt habe. Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages sei die Berufsakademie in der Lage, auf unterschiedlichen Ausbildungsebenen eine Durchlässigkeit der beruflichen Qualifikation zu implizieren.

Am Rande der Unterzeichnung kam es auch zu einem Meinungsaustausch mit dem Vizegouverneur der Provinz Hubei, Guo Shenglian. Dieser sagte seine wohlwollende Unterstützung zu und wünschte dem neuen Projekt und allen Kooperationspartnern ein gutes Gelingen und viel Erfolg.