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Gesprächsrunde mit Amerikas EU-Botschafterin Silverberg

Die EU-Botschafterin zwischen Ulf Gartzke (l.) und Jim Townsend

Auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung und des Atlantic Council of the United States sprach Amerikas EU-Botschafterin Kristen Silverberg am 10. Dezember 2008 im Rahmen eines Luncheon Roundtable in Washington, DC zum Thema "US-EU Relations in a Time of Transition".

Thema der von Jim Townsend, Vice President and Director of the International Security Program des Atlantic Council, und Ulf Gartzke, Leiter der HSS-Verbindungsstelle Washington, moderierten Gesprächsrunde mit hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft war der aktuelle Stand der transatlantischen Beziehungen EU-USA knapp sechs Wochen vor dem Amtsantritt von Barack Obama. Botschafterin Silverberg verwies dabei auf die in der zweiten Amtszeit von Präsident Bush erzielten substantiellen Verbesserungen in den bilateralen Beziehungen zwischen Brüssel und Washington.

So arbeiteten Europäer und Amerikaner u.a. bei den Nuklearverhandlungen mit Teheran als auch beim Friedensprozess im Mittleren Osten eng und komplementär zusammen. Auch beim Thema "Energy Security" seien Fortschritte erzielt worden, so Botschafterin Silverberg: Europa habe dabei die Wichtigkeit einer langfristigen Absicherung und Diversifizierung der eigenen Energieversorgung vor dem Hintergrund wachsender Abhängigkeit von russischen Öl- und Gaslieferungen erkannt und entsprechend darauf reagiert (geplanter Bau neuer Pipelines vom Kaspischen Meer, Renaissance der Nuklearenergie etc.).

Ein weiterhin bestehendes Defizit in den transatlantischen Beziehungen sei hingegen die relativ schwache Kooperation und Koordination zwischen EU und NATO. Zwar habe die EU im Rahmen verschiedener "autonomer" militärischer Stabilisierungsoperationen (Bosnien, Kosovo, etc.) in den letzten Jahren gewisse Erfolge verzeichnet. Doch Botschafterin Silverberg rief die Europäer in diesem Zusammenhang zu mehr Mut und internationalem Engagement auf (u.a. im Sinne einer Erhöhung der eigenen Verteidigungsausgaben). Gerade in Afghanistan sei ein vermehrtes europäisches Engagement dringend erforderlich. Die EU solle dabei u.a. ihre gesammelten umfangreichen Erfahrungen im Bereich der polizeilich-zivilen Stabilisierungsmaßnahmen einbringen und damit die NATO-Mission insgesamt stärken.