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Hanns-Seidel-Stiftung im Web 2.0

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Referat V/5 Süd-/Südostasien
Hanns Bühler
Tel.: 089 1258-287 | Fax: -340
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UNESCO-Weltkonferenz "Bildung für nachhaltige Entwicklung": HSS und Partner präsentieren sich

Plenar-Sitzung der UNESCO-Konferenz

Umweltbildung, Umweltrecht und nachhaltige Entwicklung gewinnen für die internationale Arbeit immer größere Bedeutung. Dies verkündete der Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung anlässlich der Unterzeichung des Kooperationsabkommens zwischen der Stiftung und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) im März des Jahres. Wie sehr der Stiftung daran gelegen ist, konnte sie am Rande der UNESCO-Weltkonferenz "Bildung für nachhaltige Entwicklung", die vom 31. März bis 2. April 2009 in Bonn stattfand, unter Beweis stellen.

Nach dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung 2002 in Johannesburg, Südafrika, hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) die Jahre 2005 ? 2014 als Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ausgerufen. Die Globale Vision dieser Weltdekade ist es, allen Menschen Bildungschancen zu eröffnen, die es ermöglichen, sich Wissen und Werte anzugeigenen ebenso wie Verhaltensweisen und Lebensstile zu erlernen, die für eine lebenswerte Zukunft und eine positive gesellschaftliche Veränderung erforderlich sind. Kriege, Klimawandel, Armut, Hunger, radikal-islamisierte Gesellschaftseile, Korruption und schwache Staatenführung, etc. sind Krebsgeschwüre die weltweit zu bekämpfen sind. Es wird immer klarer, dass ein massiver Wandel in den Denkweisen der Menschen auf der ganzen Welt erforderlich sein wird, um eine nachhaltige Zukunft zu sichern.

Die Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) wurde von der Hanns-Seidel-Stiftung von Anfang an unterstützt und mit Projekten zum Leben erweckt. In Südostasien, insbesondere in Indonesien,  zählt die Stiftung zu den Mitbegründern von BNE-Strukturen und Strategien. Zusammen mit lokalen Partnern war es sie, die das Konzept der nachhaltigen Umwelterziehung im formalen ebenso wie nicht-formalen Sektor verbreitete.

Am Stand der Partner

In Kooperation mit strategisch starken Partnern wie UNEP, ASEAN (Association of Southeast Asian Nations), ASEF (Asian - Europe Foundation) oder IESD (Institute of Environment for Sustainable Development) konnten Fortschritte im Bereich der Umwelterziehung, des Umweltrechts und der nachhaltigen Entwicklung in Südostasien erzielt werden. Die Entwicklung des Konzepts der "Environmental Sustainable Cities", die Konzeption von Umwelterziehungsmaterialien für Grundschulen in Indonesien, das internationale Asia-Pacific Young Leaders Programm on Environment for Sustainable Development an der Tongji University in China oder auch das Asia – Environment Forum etc. sind erfolgreiche Beiträge unserer Partner zur UN – Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung".

Für Mahesh Pradhan, Direktor des "Regional Resource Centre for Asia – Pacific UNEP Bangkok, sind die lokalen, nationalen und regionalen Aktionspläne ebenso wie Gesetzesinitiativen in den einzelnen Ländern, der Beweis, dass sich ein nachhaltiges Umwelt- und Erziehungsbewusstsein in der ASEAN-Region verbreitet. Dass Regierungen wie z.B. die indonesische damit beginnen, Umwelterziehung als Querschnittsthema in den Unterricht zu implementieren, kann ebenfalls als positives Zeichen gewertet werden.

Gemeinsame Veranstaltung am Rande der Konferenz

Gleiches gilt für den "ASEAN Environmental Education Action Plan" (AEEP), welcher der gemeinsame Beitrag der ASEAN-Staaten zur Weltdekade ist. Dieser wurde am 6. September 2007 von den ASEAN-Umweltministern feierlich unterzeichnet. Es ist bereits die zweite Phase des AEEAP, nachdem der erste Aktionsplan 2005 ausgelaufen ist. Nach Dr. Raman Letchumanan, Direktor für Umwelt im ASEAN – Generalsekretariat in Jakarta wird das aktuelle Rahmenwerk als Vorzeigeprojekt für Bildung und nachhaltige Entwicklung in der Region betrachtet und stellt ein koordiniertes Vorgehen im Bereich Umwelterziehung in den ASEAN-Ländern sicher. Dr. Letchumanan zeigte vier Pilotprojekte auf, die den Aktionsplan in nächster Zeit mit Leben füllen sollen. Dazu zählt: Erstens, der weitere Aus- und Aufbau von "Green Schools" in der Region. Zweitens, die engere Kooperation mit Jugendorganisationen. Drittens,  die Durchführung eines ASEAN weiten Filmfestivals, das BNE-Themen beschreiben und Interesse wecken soll und viertens, der Aufbau einer NGO-Interessenvertretung in Südostasien, um den Nichtregierungsorganisationen eine Plattform zur politischen Einflussnahme zur Verfügung zu stellen.

Die Hanns-Seidel-Stiftung hat zugesichert, auch in Zukunft den regionalen und nationalen Dialog für Bildung und nachhaltige Entwicklung zu fördern.