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Wahlen in Honduras

Erste große Niederlage von Hugo Chavez - Sieg der Demokratie

Wahlhelfer bei der Wahlvorbereitung
Wahlbeobachter bei ihrer Arbeit

Der konservative Unternehmer Porfirio Lobo von der "Partido Nacional", der sich seit 2005 zum zweiten Mal um das Präsidentenamt bewarb, geht als Sieger aus der umstrittenenen Präsidentschaftswahl in Honduras hervor.

Nach der Auszählung von über zwei Dritteln der Stimmen führt er mit rund 56 Prozent der Stimmen vor Elvin Santos, Vertreter der Liberalen Partei, der auch Zelaya und Michiletti angehören, der auf rund 39 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei mehr als 65 Prozent und konnte somit die Beteiligung bei der vorangegangenen Wahl 2005 um etwa 10 Prozent überschreiten.

Der vom Expräsidenten Manuel Zelaya, der aus verfassungsrechtlichen Gründen am 28. Juni 2009 von seinem Amt zurücktreten musste, ausgerufene Wahlboykott hat nicht stattgefunden. Obwohl befürchtet kam es am Wahltag kaum zu Zwischenfällen, die Wahl selbst verlief ruhig. Einige spontane Demonstrationen im Inneren des Landes wurden von der Polizei und Sicherheitskräften aufgelöst. Radikale Gruppen der extremen Linken, die von Hugo Chavez unterstützt werden, legten kleinere Bomben, die jedoch ausschliesslich Sachschaden verursachten. Waffenarsenale verschiedener Widerstandsgruppen konnten noch am Tag vor den Wahlen sichergestellt werden. Transparenz und eine hohe Motivation der Bevölkerung zeichneten den Sonntag aus.