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Verbindungsstelle Washington
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Arbeitsbesuch von Peter Witterauf in Kanada und den USA
Der Hauptgeschäftsführer der Hanns-Seidel-Stiftung, Dr. Peter Witterauf, hielt sich vom 13. bis 16. September 2010 zu Gesprächen mit politischen Multiplikatoren, Vertretern internationaler Organisationen sowie Thinktank-Experten in den nordamerikanischen Hauptstädten Ottawa und Washington, DC auf.
Schwerpunktthemen waren der Ausbau der deutsch-kanadischen bzw. deutsch-amerikanischen Beziehungen, die aktuelle wirtschaftliche Situation in Nordamerika sowie die zu erwartenden politischen Auswirkungen der US „mid-term elections“, den Zwischenwahlen zu Repräsentantenhaus und Senat, Anfang November.
Zu Beginn seines Arbeitsbesuchs wurde Dr. Witterauf in Ottawa vom stellvertretenden Deutschen Botschafter Georg Jürgens eingehend über den Stand und die Perspektiven der bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Kanada informiert. Bei einem anschließenden Gespräch mit Richard Cohen, Nationaler Sicherheitsberater des kanadischen Verteidigungsministers Peter MacKay, erhielt Dr. Witterauf einen detaillierten Überblick zum militärischen Engagements Kanadas in Afghanistan und den potenziellen Implikationen des dort für Ende 2011 geplanten Abzugs aller kanadischen Kampftruppen.
Gegenstand der Treffen mit Joseph K. Ingram, dem neuen Präsidenten des North-South Institute, und George Anderson, dem Präsidenten und Chief Executive Officer des Forum of Federations, war die internationale Entwicklungshilfe-Zusammenarbeit, mit besonderem Fokus auf Afghanistan, Pakistan und China. Bei einem abschließenden Briefing mit Vertretern des kanadischen Außenministeriums sowie der Canadian International Development Agency (CIDA) verschaffte sich Dr. Witterauf einen Einblick in die Leitlinien und Erfolgskriterien der kanadischen Entwicklungs- und Demokratieförderungspolitik.
In Washington traf sich der Hauptgeschäftsführer u.a. mit Dr. Klaus Stein, dem deutschen Exekutivdirektor beim Internationalen Währungsfonds (IWF), um die Sicht des IWF zur globalen Wirtschafts- und Finanzentwicklung zu erörtern. Darüber hinaus erhielt er einen Ausblick auf die Agenda der für Anfang Oktober geplanten Herbst-Tagung von IWF und Weltbank.
Bei einer Unterredung mit Ambassador Robert Kimmitt, von 2005 bis 2009 stellvertretender US-Finanzminister, informierte sich Dr. Witterauf über die politischen und wirtschaftlichen Folgen der seit 2008 rasant wachsenden US-Staatsverschuldung. Im Anschluss wurde er vom Deutschen Botschafter in Washington, Dr. Klaus Scharioth, zu einem Briefing über die aktuelle politische Lage in Amerika empfangen.
Die Demokratieförderung in Ländern wie Indonesien, Chile und China war Schwerpunkt eines Gesprächs mit Lorne Craner, dem Präsidenten des International Republican Institute (IRI), und Judy Van Rest, der Vize-Präsidentin des IRI.
Den Abschluss des Dialog- und Kontaktprogramms bildete ein Treffen mit dem republikanischen Kongressabgeordneten Tom Petri aus Wisconsin, welcher Dr. Peter Witterauf ausführlich über die aktuelle politische Situation seiner Partei informierte und sich hinsichtlich der am 2. November stattfindenden Zwischenwahlen zuversichtlich zeigte. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten zur Reduktion US-Haushaltsdefizits erörtert.

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