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Ghana: Der chinesische Drache in Afrika

Segensbringer oder Gefahr?

Für Ghana hat sich das Zusammentreffen des ghanaischen Präsidenten John Atta Mills vom 20. bis 24. September 2010 mit dem chinesischen Staatschef Hu Jintao in China ausgezahlt: Beide Länder einigten sich auf eine Finanzhilfe von insgesamt 16 Milliarden US-Dollar.

Mit der Vereinbarung konnte sich Ghana eine Investition der China Development Bank von 3 Milliarden US-Dollar für den Ausbau des Öl- und Erdgas Sektors sichern. Von der China Export Import Bank (Exim Bank) erhält das Land einen zinsgünstigen Kredit in Höhe von 10,4 Milliarden US-Dollar. Die Finanzmittel sollen vor allem zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur verwendet werden. Weitere 400 Millionen US-Dollar werden von der chinesischen Bank für verschiedene Projekte in den Bereichen sauberes Trinkwasser und Wasserversorgung zur Verfügung gestellt.Zudem wurde ein Vorvertrag unterzeichnet, der ein Finanzpaket von 150 Millionen US-Dollar für das „electronic Government“ Projekt in Ghana vorsieht. Hierdurch  sollen Geschäftsprozesse der Regierung und öffentlicher Verwaltung vereinfacht werden.

Ein weiteres Projekt in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar wurde mit der chinesischen Bosai Minerals Group vereinbart. Das Unternehmen wird eine Bauxit- und Aluminium- Raffinerie in Ghana bauen und übernimmt 80 Prozent an der Ghana Bauxite Company.

Durch das milliardenschwere Finanzpaket vertieft China erneut sein Engagement in dem westafrikanischen Staat.

Der vollständige Bericht zum Download (76 KB)