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Verbindungsstelle Washington
Leiter: Dr. Ulf Gartzke
Mitarbeiterin: Anja Korth
Tel.: +1 202 546-4744 | Fax: -5090
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Aktuelle Veranstaltungen
Deutsch-Amerikanisches Dialogprogramm
Vom 8. bis 12. Mai 2010 hielt sich eine Delegation junger politischer Führungskräfte und Multiplikatoren aus Bayern auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung in Washington, DC, auf um dort ein hochrangiges politisches Dialogprogramm zu absolvieren.
Angeführt wurde die Delegation von Michael Frieser, MdB, Mitglied des Rechts- und Innenausschusses und des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe im Deutschen Bundestag, sowie den beiden Abgeordneten des Bayerischen Landtags Martin Schöffel, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, und Markus Blume, Mitglied im Ausschuss Umwelt und Gesundheit. Begleitet wurde die Delegation von Ludwig Mailinger, dem Leiter des HSS-Büros für Verbindungsstellen Washington, Brüssel, Moskau / Internationale Konferenzen.
Bei einem Briefing zum Programmauftakt erhielten die Delegationsmitglieder von Paul Belkin, European Affairs Analyst des Congressional Research Service, eine fundierte Analyse der aktuellen innenpolitischen Situation in den Vereinigten Staaten und des Standes der deutsch-amerikanischen Beziehungen.
Während eines Besuches im Department of Homeland Security traf die Delegation Mark Koumans, Deputy Assistant Secretary for International Affairs, und Michael Scardaville, Director for European and Multilateral Affairs, zu politischen Konsultationen. Schwerpunkte waren hierbei Washingtons SWIFT-Verhandlungen mit der EU sowie die Terrorismusprävention in den USA. Darüber hinaus erläuterte Mark Koumans weitere Aufgabenfelder seines Departments sowie entsprechende Kooperationen mit anderen US-Regierungseinrichtungen.
Im Pentagon wurde die Delegation von Julie Smith, Principal Director for NATO and Western Europe, empfangen, welche den Teilnehmern die neue strategische Ausrichtung der NATO sowie Washingtons Erwartungen an seine Verbündeten im Afghanistaneinsatz erläuterte. Besonderes Augenmerk legte Julie Smith dabei auf das neue Konzept des Partnerings in Afghanistan, welches die Gefechtsausbildung von afghanischen Sicherheitskräften im Rahmen gemeinsamer Kampeinsätze mit ISAF-Truppen vorsieht.
Bei einer Diskussionsrunde am American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) erörterten die Teilnehmer ausführlich die aktuelle politische Situation in Deutschland und hatten überdies die Möglichkeit, ihre im Rahmen der politischen Konsultationen gewonnenen Erkenntnisse mit AICGS Exekutivdirektor Dr. Jack Janes zu diskutieren. An dieser Veranstaltung nahmen auch Hans-Ulrich Klose, MdB, Koordinator für die Deutsch-Amerikanischen Beziehungen, Stephan Mayer, MdB, sowie Dr. Günter Krings, MdB, teil. Im Zentrum der angeregten Diskussion standen die Griechenlandkrise sowie die amerikanische Perzeption europäischer Politik.
Eine Premiere war der Besuch dieser HSS-Delegation bei der Winston Group, einer renommierten strategischen Wahlkampfberatung. David Winston, Präsident der Agentur, und Myra Miller, Senior Vice President, erläuterten den Delegationsteilnehmern die Wahlkampfstrategien der Republikanischen Partei mit Ausblick auf die Kongresswahlen im November 2010 und analysierten in diesem Zusammenhang auch die Prioritäten unterschiedlicher republikanischer Wählerzielgruppen.
Abschließend traf die HSS-Delegation im Kongress zu Gesprächen mit mehreren Abgeordneten des Repräsentantenhauses, darunter die Congressmen Rob Bishop, Jeff Fortenberry, Gregg Harper, Tom Petri und Dr. John Fleming zusammen. Themen waren u.a. die US-Zwischenwahlen im Herbst 2010 sowie die aktuelle Lage in Afghanistan. Darüber hinaus wurden ebenfalls die aktuelle Währungskrise im Euro-Raum und der dringende internationale Handlungsbedarf im Atomstreit mit dem Iran erörtert.

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