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Die Ukraine als „Brücke“ zwischen Brüssel und Moskau

Viktor Janukowitsch (Foto:Ingwar/Wikipedia)

Für die Russische Föderation verkörpert die Ukraine neben Kasachstan das wichtigste Partnerland im postsowjetischen Raum, wobei es nicht nur um politischen und wirtschaftlichen Einfluss, sondern auch um die gesamte Bandbreite der Außenbeziehungen geht.

Der neue ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch präsentierte sich im Wahlkampf eher russlandfreundlich und erhielt großzügige finanzielle Unterstützung von russlandnahen Kreisen. Um den knappen Mehrheitsverhältnissen in der ukrainischen Politik gerecht zu werden, muss Janukowitsch jedoch zeigen, dass er nicht nach dem Diktat des Kremls handelt.

Die politische Teilung der Ukraine im Inneren hat großen Einfluss auf die Außenpolitik. Janukowitsch wird der Mittellage seines Landes zwischen der EU einerseits und Russland andererseits mit einem pragmatischen Ansatz begegnen. In Moskau muss man sich davon verabschieden, dass es sich bei der Ukraine nur um eine Provinz Russlands handelt. Unter diesen Prämissen verkörpert die Wahl von Viktor Janukowitsch die Chance zu einem echten Neustart in den bilateralen Beziehungen zwischen Moskau und Kiew.

Der vollständige Bericht zum Download (180 KB)

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